Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1552433
AVE; 
1447. 
625 
II. Mit starken Einfassungslinien. Die zweite Hälfte des Fuss- 
steiges beim Brunnen, und ein Theil des Grasbodens, besonders nach 
rechts hin, ist mit horizontalen Strichlagen bedeckt. Bettler, Pferde 
und der Page rechts vorn Werfen jetzt Schlagschatten aus den Schatten 
des Bodens.  
_96) Zweites Blatt, Everdingen. 
I. Den Unterschied gibt der zweite Druck in den beiden erwähnten 
Figuren, welche in I. keinen Schlagschatten haben. 
II. Auch hier, wie im vorigen Blatte, hat der aufstark beschattetem 
Boden gehende Mann und die Frau einen Schlagschatten, welcher einen 
langen Kleeks bildet. Er ist von späterer Hand bewerkstelliget. 
97) Drittes Blatt, A. V. E. 
I. Mit schwachen Einfassungslinien, welche rechts oben und unten 
nicht vereiniget sind.  
II. Mit stärkeren, vollständigen Einfassungslinien. Die in den Ge- 
sträuchen des Vorgrundes, im rechts stehenden Baume und in den Fi- 
guren sichtbaren Retouchen fallen gleich schwarzen Flecken störend 
in's Auge. 
98) Viertes Blatt, A. V. E.  
I. Mit schwachen Einfassungslinien. Die Wand, in welcher die 
zum Brunnen führende Thüre angebracht ist, zeigt sich grösstentheils 
im vollen Lichte. 
 II. Mit starkenEinfassungslinieu, und mit grösstentheils schattirter 
Thüre. Auch andere beleuchtete Theile des Bodens und der Felsen 
sind überarbeitet. 
99) Die Wassermühle am Felsen, A. V.E. 
I. Mit schwachen, theils unterbrochenen Einfassungslinien, und mit 
unreinen Stellen an den Plattenenden. Das Blau ist nur leicht ange- 
deutet, der Felsen theils licht gehalten. 
II. Die Einfassungslinien sind verstärkt, und verschiedene Licht- 
stellen mit der Schneidnadel bearbeitet. Auch in der Luft bemerkt 
man die Anwendung derselben. Das Zeichen des Künstlers fehlt. Der 
Namen des Meisters findet sich nur in den gewöhnlichen Abdrücken 
links unten. 
100) Der Erdhügel, A. V. E. 
I. Der links beim kleinen tWasserfalle im späteren Drucke von 
Everdingen beigefügte Fichtenbaum fehlt, und keine Retouche ist zu 
bemerken. Die Luft hat einen schwarzkunstähnlichen Ton, doch zeigen 
sich auch mit dem Schaber oder Polirstahl bearbeitete helle Stellen. 
Sehr selten, und wohl nur Probedruck. 
II. Die Abdrücke ohne den der Schwarzkunst eigenen Ton, und 
mit dem Fichtenbaume zur Linken. An einigen Stellen hat Everdingen 
nachgeholfen.  
III. Mit den Zugaben fremder Hand. Diese bestehen hauptsächlich 
in den gestochenen, kupferstecherisch geführten Strichlagen auf den 
lichtgehaltenen Theilen des vorn in der Mitte beündlichen Hügels, und 
in ähnlichen Arbeiten imWege, auf welchem rechts ein Bauer geht; 
ferner in dem diesen Weg begrenzenden höhern Erdreiche, und im 
Buschwerke darauf. Die leicht radirte Luft ist noch ziemlich, das 
Schloss links in der Ferne nur wenig mehr sichtbar.  
101) Der das Gehölz durschneidende Bach. Ohne Zeichen. 
I. Die Abdrücke von der grösseren Platte. Diese sind selten. 
Börner fand kein Exemplar zur Vergleichung. 
II. Rechts oben in der Ecke zeigt sich ein dunkler Flecken, der 
von Grat herrührt, welchen der Künstler nicht gehörig beseitigte, als 
er dort die von Bartsch bezeichnete Laubkrone anbrachte. Man be-
        

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