Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1552397
AVE. 
1447. 
621 
befindlichen Baumgruppe. Die Einfassungslinien sind verstärkt, und 
berühren sich im rechten untern Ecke. In den verschiedenen Felsen 
sind geschmacklose, allzu kräftige Retoucben vorgenommen worden. 
57) Der zweiräderige Karren im I-Iohlwege, A. V. E.   
I. Vorgden in verschiedene Abtheilungen eingestochenen horizon-' 
talen Strichlagen in der Luft, lvor den Grabstichelretoucheu in den 
dunkelsten Schatten des links auf einem Felsen stehenden Baumes und 
am Felsen selbst, und vor einigen die Lichtmassen unterbreehenden 
Strichlagen in dem grössten der im Vorgrunde rechts sichtbaren Steine. 
II. Mit den in I. fehlenden Zuthaten einer späteren Hand.  
58) Die zwei Barken mit Segeln auf dem breiten Flusse, A. V. E. 
 I. Fast wie rciner Aetzdruck, mit leicht gezogenen, aber unter- 
brochenen Einfassungslinien. Das Blau der Luft ist schwach angedeutet, 
und von den später eingeschnittenen Horizontallinien bemerkt man. 
keine Spur. Die Felsenmasse links zeigt Lichtstellen, welche später 
mit dem Stichel übergangen wurden.  
II. Mit verstärkten Einfassungslinien, und mit verständiger Ueber- 
arbeitung der gedachten Stellen mittelst der Sclineidnadel. In der Luft 
bemerkt man leichte, mit der Nadel gezogene horizontale Linien, welche 
im dritten Drucke mit dem Stichel bewirkt sind. 
59) Die Fichten am schmalen Wege, und die Vestungsiverke auf den 
Felsen, A. V. E.  
I. Aetzdrnck, mit leicht gezogenen Einfassungsliniexi, in zwei Ecken 
mit Unterbrechung, besonders rechts oben. Das Blaue der "Luft ist 
nur leicht angedeutet, und die Felsen und Baulichkeiten sind theils 
licht gehalten. Die Platte zeigt in der Luft und den Wolken viele Punkte. 
II. blit verstärkter Einfassung, und mit sorgfältiger, leichter Ueber- 
arbeitung an den Steinen und Bäumen durch die Schneidnadel. Grab- 
stichel-Retouchen sind nicht zu bemerken, nur in der Luft ist eine 
Wolke hinzugefügt. 
60) Die zwei leeren Boote, A. V.E. 
I. Vor den fremden horizontalen Strichlagen in der Luft, und vor 
der steifen und allzu starken Retouche in dem Schatten der rechts be- 
findlichen Wolken. Das Dach des links stehenden Hauses ist fast ganz 
weiss, nur gegen die Mitte drücken mehrere abwärts geführte Striche 
eine Biegung desselben aus. Im Boden über dem Steine, an welchem 
A VE steht, sieht man ein weiss gelassenes Licht. 
II. Mit den Zusätzen in der Luft, mit der retouchirten Wolke, 
und mit anderen Strichlagen an den genannten Stellen. 
61) Der Nachen im Schilfe, A. V.E. 
I. In der Luft bemerkt man hie und da leichte Strichlagen. Eine 
solche reicht von dem hohen Baume auf der rechten Hälfte des Blattes 
bis zur. rechten Einfassungslinie, zeigt aber eine Lücke nahe am Ober- 
rande. Das Dach links neben dem Giebel der Kirche ist weiss, der 
Baum rechts von diesem Dache ebenfalls sehr licht gelassen. Der Gras- 
boden nächst der im Schatten gehaltenen Bretterhütte in der Mitte des 
Blattes ist ebenfalls weiss. Die rechte Einfassungslinie schliesst sich 
im Ecke noch nicht an die obere an. 
II. Die horizontalen Strichlagen in der Luft sindmit ähnlichen, 
aber steiferen und stärkeren überdeckt. Rechts oben am Rande ist 
keine Lücke mehr. Das Kir-zhendach ist mit Linien überzogen, und 
auch der genannte Baum, sowie der Grasboden an der Hütte sind über- 
arbeitet. Die verstärkten Einfassungslinien schliessen sich. 
62) Der spitzige Fels am Rande des Wassers, A. V. E. 
I. Sehr kräftiger Druck mit einem graulichen Ton, welcher nicht 
durch das Wischen der Platte beim Drucke, sondern mittelst des Schleif-
        

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