Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1552364
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AVE. 
1447. 
des rechts befindlichen Felsens über der Ziegengruppe, und des zweiten 
mehr nach links befindlichen Steines theilweise überarbeitet wurden; 
dann vor ähnlichen Zusätzen auf den Steinplatten links über dem be- 
hauenen Baume. 
II. Mit den gedachten fremden Zusätzen. 
37) Die zwei Fichten neben den Hütten, Everdivtgen. 
I. In der Luft hat Everdingen rechts oben horizontale Linien ein- 
radirt, welche vom rechten Ecke an circa IV; Zoll nach links hin 
laufen, und einen ungefähr 3 Linien hohen Raum einnehmen. Etwas 
tiefer sieht man noch einige Linien, welche bei den Fichten endigen. 
Ueber den letzteren Linien, über den Fichten selbst, und noch etwas 
nach der Linken zu ist Luft leer gelassen. 
II. Der obere Theil ist grösstentheils durch Linien ausgefüllt. Die 
kleinen leichten Retouchen des ersten Druckes sind durch den Stichel 
verstärkt, sowie die Einfassungslinien. 
38) Die verfallene Hütte, A. V.E. 
I. Ohne Einfassnngslinien. Links ist eingeschnittenes Gewölk, Welches 
sich gegen die Mitte hin über den Mastbäumen des Bootes verliert. 
II. Ueber den Masten, und nach rechts hin sieht man kleine ge- 
dehnte Wolken mit dem Stichel in horizontalen Linien beigefügt. Im 
Dache der Hütte, im Baume über derselben, im Vorgrunde, auch in 
den Bäumen längs des jenseitigen Flussufers sind viele, bei dem ver- 
ätzten Zustande der Platte allerdings zu grell in's Auge fallende Lichter 
durch einfache, oder auch sich kreuzende leichte Strichlagen gedämpft, 
es fallen aber diese Verbesserungen dem Everdingen nicht zur Last. 
39) Der Bauer bei der Oeffnung des zerfallenden Pfahlzaunes, A. V. E. 
I. Mit schwächeren Einfassungslinien, und ohne merkliche Grab- 
stichel-Arbeiten. 
II. Die Einfassungslihien sind verstärkt, übrigens aber ist wenig 
überarbeitet. Die in I. leer erscheinenden Stellen im Blau der Luft 
sind ausgefüllt. 
40) Der aus dem Flusse ragende Felsen, A. V. E. 
I. Mit leichten Einfassungslinien, welche mit der Nadel gezogen sind. 
II. Mit verstärkten Linien und mit Schneidnadel-Retouchen in der 
Luft und am Felsen. Später wurde die Bordure gestochen, und die 
Platte mit dem Stichel bearbeitet. 
41) Die drei Hütten auf dem Gipfel des Felsens, A.V. E. 
I. Das Gewölk ist minder ausgearbeitet, und der Grabstichel lieferte 
keine merkliche Retouche. 
II. Die Wolken erstrecken sich bis an die rechte Einfassungslinie, 
das Blau rechts oben ist gestochen, und auch andere Retouchen wurden 
vorgenommen. 
42) Der steile Felsen von einem Flusse bespült. Links bemerkt 
man zweiFiguren, und an einem Steine A. V. E. 
Dieses Blatt ist fast unauffindbar, da es in den reichsten Samm- 
lungen fehlt. Die Platte scheint früh verloren gegangen zu seyn, man 
kann aber nicht annehmen, dass sie Everdingen selbst vernichtet habe. 
Es dürften im Ganzen keine fünf Exemplare vorhanden seyn. 
    
I. Im obersten Theile der Luft sind leichte horizontale Linien, und 
viel leerer Raum zwischen den links und in der Mitte im unteren Theile 
der Luft befindlichen Wolken. 
II. Die verschwundenen horizontalen Linien des Malers sind von 
fremder Hand ersetzt, und bis an die Wolken herabgeführt, was nicht 
sehr störend wäre, wenn der Restaurateur nicht Wolken eigenen Fa- 
brikates beigefügt hätte.
        

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