Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1552350
AVE. 
1447. 
617 
auHallenden Rissen überzogen, da Everdingen diese unpolirt benützt 
zu-haben scheint. Er überging sie erst nach der Aetzung von der Mitte 
an nach rechts" hin, wo Gewölk einradirt ist, mit dem Polirstahl. 
  II. Dasjenige, was sich in I. zeigt, ist fast beseitiget, auch fehlen 
die Risse links, welche der Künstler anfangs stehen liess. Die leeren 
Stellen im rechts befindlichen Gewölk, besonders nach oben hin, sind 
meist mit horizontalen Linien ausgefüllt. Auch die Einfassungslinien 
sind verstärkt und vervollständiget. In den Schattenpartien des Felsens 
und erhöhten Vorgrundes gewahrt man Grabstichelarbeiten. 
30) Die von hinten gesehene Hütte, A. V. E. 
I. Aetzdruck. Ueber der links stehenden Hütte sieht man eine in 
radirten Umrissen angedeutete, und mittelst leicht geführter Schneid- 
nadel etwas sehattirte Wolke, links daneben, und dann über derselben 
eingeschnittenes Blau mit leichtem Nadelgrat. Die Einfassungslinien 
der linken oberen Ecke hängen nicht zusammen. 
II. Das Blau der Luft ist von späterer Hand vermehrt, so wie der 
Schatten der Wolke. In den Bäumen, Häusern, und den vor letzteren 
befindlichen Gebüschen, sind viele das starke Licht dämpfende, aber zu 
geradlinigt geführte Strichlagen. Die linke obere Ecke ist vervollständigt. 
32) Die zwei sich einander nähernden Nachen, A. V.E. 
I. Aetzdruck. Rechts oben ist eine ziemlich beschattete Wolke, 
die in der Mitte bei dem Giebelspiess der zum Theil auf Pfählen 
ruhenden Hütte endigt. Eine zweite sieht man über dem schroffen 
Berge in der Ferne rechts nur leicht angedeutet. Das Blau der Luft 
ist nicht gezeichnet, und die obere Einfassungslinie unvollständig. 
II. Die erstere der oben erwähnten Wolken ist, je später der Ab- 
druck, desto weniger in ihren zarten Theilen sichtbar, die zweite wurde 
stärker schattirt. Ein grosser Theil der Luft ist mit horizontalen Li- 
nien überzogen, und die obere rechte Einfassungslinie verbunden. Re- 
touchen bemerkt man nicht. 
33) Der sich schlängelnde Fluss, A. V.E. 
I. Actzdruck mit schwachen Einfassungslinien. Die Luft unterhalb 
der kleineren, rechts beündlichen Wolke ist leer. 
II. Die Einfassungslinien sind verstärkt. Der Raum über der zweiten 
Wolke, welcher in I. nur oben mit radirten Linien überzogen ist, er- 
scheint grösstentheils mit Linien ausgefüllt, und unterhalb der von Ever- 
dingen radirten Wolken bilden diese Linien Wölkehen. Die beschatteten 
Theile des Vorgrundes sind allzu stark u. steif mit dem Stichel überarbeitet. 
34) Der aus dem Wasser hervorragende Fels, A. V. E. 
I. Mit sehr schwachen Einfassungslinien, wovon die rechts gezogene 
das obere Eck nicht "erreicht.  
II. Mit stärkeren Eiufassungslinien, und mit voller Ecke. Die 
wenigen Retouchen sind durch Worte schwer nachzuweisen. 
35) Der Hirt mit drei Ziegen am Wasser, A. V. E. 
I. FaSbWie Aetzflrüßk, da eine Bearbeitung mit der Schneidnadel 
nur in geringem Grade vermuthet werden kann. Die Einfassungslinien 
sind ganz leicht gezogen.  
II. Mit-verstärkten Einfassungen, und mit Retouchen in der Luft, 
welche aber mit der kalten Nadel bewirkt wurden. Erst bei der Re- 
touche mit dem Grabstichel wurden die Einiassungslinien gestochen. 
Die horizontalen gestochenen Linien in der Luft deuten auf Abdrücke 
dritter Art. 
36) Die Hütten am Ufer des Wildbaches, A. V. E. 
I. Vor den links in halber Höhe der Luft zwischen den von Ever- 
dingen herrührenden Wolken von fremder Hand angebrachten, ebenfalls 
Wolken andeutenden horizontalen Strichlagen, womit die Lichtseiten
        

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