Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1552349
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AVE. 
1447. 
"II. Die Ecken sind. vollständig gebildet, und in der Luft bemerkt 
man Zusatzte. Der weisse Boden vor und hinter dem Reiter, und dem 
ihn begleitenden Jungen ist zum Theil mit einer Strichlage betont, so 
auch ein Theil der Lichter auf dem erhöhten Erdreiche am linken 
Rande dieses Bodens. 
21) Der Zimmermann vor seinem Gestelle, A. V.E. 
I. Aetzdruck von der unvollendeten Platte. Die Bäume links im 
Grunde sind weiss, oder nur leicht angedeutet. Die Einfassung ist 
sehr schwach. 
II. Von der mit der Schneidnadel vollendeten Platte. Die Bäume 
sind ausgearbeitet, und die Umfassungslinien mit der Nadel gezogen 
und stärker.  
22) Der-Reiter auf der steinernen Brücke, A. V. E. 
I. Der kräftige Druck zeigt die horizontalen Strichlagen oben von 
links an gegen rechts nicht, und in der Mitte zu beiden Seiten des 
Kopfes der reitenden Figur ist keine Nachhülfe bemerklich. 
II. Mit den erwähnten horizontalen Strichlagen und der überarbei- 
teten Wolke, indem sie stärker beschattet ist. Mit dem Stichel wurde 
wenig nachgeholfen.   
23) Die zwei auf dem Wasser schwimmenden Balken, A. V. E. 
I. Die Einihssungslinien sind schwach, und man bemerkt keine Re- 
touche mit dem Stichel.  
II. Die Linien sind verstärkt. Hinter dem Baumzweige,.welcher 
sich bei der linken Ecke des Daches der langen, in der Mitte stehenden 
Hütte gegen das Holzwerk hin biegt, ist der etwas emporsteigende Bo- 
den mit schiefen Linien bedeckt, im ersten Druck aber weiss. 
25) Der Weiler auf dem Felsen, A. V. E. 
I. Nicht blosser Aetzdruck, etwas mit der trockenen "Nadel über- 
gangen. Das Blau der Luft hat viele weisse Flecken. 
II. Mit geringen Grabstichelnachhülfen. Die weisen Lücken in den 
horizontal schrafiirten Theilen der Luft sind durch den Grabstichel aus- 
gefüllt. Der obere rechte Theil der Wolke ist mit einigen Strichlagen 
überzogen, während er in I. nur ein paar Striche innerhalb der Um- 
risse zeigt. 
26) Der dicke Baum, A. V.E.  
I. Rechts oben ist eine kleine Stelle mit horizontalen Schneidnadel- 
Linien bearbeitet, und eine halbrunde Wolke schwach angedeutet. Grab- 
stichel-Arbeit bemerkt man zunächst nur am Steine in der unteren 
rechten Ecke. 
II. Weisse, aller Schattirung entbehrende Wolken ziehen sich über 
die ganze Breite des Bildes, und über denselben sieht man horizontale, 
das Blau des Himmels ausdrückende Linien. Im Baume, Felsen und 
Schilfe zeigen sich Retouchen, von welchen besonders jene unangenehm 
hervortritt, welche das rechts beim Ende der Baumwurzeln liegende 
Felsstück erlitten hat. 
28) Die drei Figuren auf der Höhe der Felsen, A. V. E. 
I. Die oben mit Buschwerk bewachsene Felswand, an deren Fuss 
sich die Gruppe von drei Figuren dem Wasserfall gegenüber befindet, 
ist sehr licht gehalten.  
II. Dieselbe Wand mit dem Grabstichel überarbeitet. In den Zwi- 
schenräumen zeigen sich auch ganz kurze Strichelchen. 
29) Das Haus mit spitzigem Thürmchen, A. V. E. 
I. Aetzdruck vor den Grabstichelretouchen an dem links vorn be- 
findlichen Felsen, und vor den horizontalen Linien rechts oben in der 
Luft. Die Einfassungslinien sind unvollständig, rechts oben und unten 
nicht zusammenhängend. Die Platte ist mit feinen, mehr oder minder
        

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