Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1552331
AVE. 
1447. 
615 
Gesträuche auf denselben sind nicht mit dem Stichel überarbeitet. Die 
beleuchteten Theile haben keine fremden Zusätze. 
II. Mit den Ueberarbeitungen an den erwähnten Stellen. 
15) Die in Verfall gerathene Strohhütte, A. V. E. 
I. Aetzdruck, ohne Grabstichelverstärkung in der Luft, nur mit 
einigen leichten horizontalen Linien, unzusammenhängendes Gewölk an- 
deutend. Tiefer ist eine grosse schwere Wolke. Der Schornstein der 
Hütte ist mit horizontalen Strichen dunkel von der hellen Wolke ab- 
gehoben. Im Holzwerke des Daches, und hinter dem Stamme des rechts 
stehenden Weidenbaumes sind Töne, welche durch die Schneidnadel 
bewirkt wurden. 
II. Am oberen Rande der Vorstellung sind der ganzen Breite nach 
horizontale Linien eingestochen, und ziehen sich in Wolkenform nach 
links herab. Neben der von Everdingen selbst angebrachten Wolke, 
deren Schattenseite höchst geschmacklos überarbeitet ist, erscheint ein 
durch horizontale Linien gebildetes Gewölk. In der Hütte, den Felsen- 
stücken und im Schilfe bemerkt man starke Grabstichelretouchen, auch 
hier und da Schneidnadelarbeiten. 
16) Die grosse Kirche auf dem Berggipfel, A. V. E. 
I. Vor der von links schräg nach rechts herablaufenden zweiten 
Strichlage in der Luft, und vor den Grabstichelretouchen an den Felsen, 
welche theils aus dem Wasser hervorragen, theils rechts das Ufer 
bilden. Der entfernte Felsen links hat weisse Stellen. 
II. Mit der doppelten Strichlage in der Luft, mit Grabstichel-Re- 
touchen, und mit Strichlagen auf früher weiss erscheinenden Felsen- 
partien. Die Lichtstellen des links in der Ferne sichtbaren Felsen 
sind überarbeitet. 
17) Der Weiler am Bergabhange, A. V. E. fe. 
I. Aetzdruck, in welchem das mittelst wagrechter Striche angedeutete 
Blau theilweise schwach erscheint, sowie die Wolken schwach ausge- 
drückt sind. Grabstichelarbeiten bemerkt man nicht. 
II. Das Blau der Luft ist zwar noch etwas ungleich, doch in min- 
derem Grade. Es ist rechts bis zu den Wolkenrändern herabgeführt. 
An den rechts vorn liegenden Balken, den am und im Wasser liegen- 
den Steinen sind Grabstichelretouchen sichtbar. 
18) Der Felsen, A. V. E. 
I. Aetzdruck, ohne die in II. bemerkten Kennzeichen. Die Ein- 
fassungslinien sind an den beiden oberen Ecken nicht zusammengezogen. 
II. Nach rechts hin in der Luft sind mehrere Wolkenstreifen bei- 
gefügt, und der letzte derselben berührt die von Everdingen herrührende 
Wolke, welche an der Schattenseite bereits Retouchen hat. An der in 
I. weiss gelassenen Kante des höchsten Theiles des Felsens ist mit dem 
Stichel" nachgeholfen, und zwar von dem Gipfel ungefähr soweit herab, 
als das Laub des links bei der Hütte stehenden Baumes an diesem 
herabgeht. Die oberen Ecken der Einfassung sind vervollständigt. 
19) Das Dörfchen auf steinigtem Boden, A. V. E. 
I. Kräftiger Aetzdruck mit zarten Arbeiten in den Wolken, vielleicht 
durch die Schneidnadel bewirkt. Die untere Einfassungslinie ist un- 
vollständig, sowie die rechts gezogenen beiden oberen Ecken. 
II. Die Einfassungslinien sind stärker und vollständig. Einige 
Lichter sind durch Strichlagen von fremder Hand gedämpft, und das 
früher helle Dach der links vorn stehenden Hütte ist ganz überschnitten. 
20) Die ausgeschiüten Fässer, A. V.E. 
I. Aetzdruck, in welchem die beschatteten Theile der Wolken hie 
und da mit der Schneidnadel übergangen seyn könnten. An drei Ecken 
berühren sich die Einfassungslinien noch nicht. 
44h
        

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