Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1552322
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AVE. 
1447. 
befindliche, in I in vollem Lichte erscheinende Ufer des Baches  mit 
Ausnahme des kleinen Buschwerkes  ist ganz und steif überarbeitet. 
In den Baumen, besonders in jenem rechts, zeigen sich Grabstichel- 
Retouchen. Die Einfassungslinien sind verstärkt, und rechts unten 
vervollständigt. 
9) Die Landschaft mit dem Mühlsteine am Hause, A. V.E. 
I. Aetzdruck, ohne Grabstichelnachhülfe. Die Einfassungslinie rechts 
oben im Eck ist unvollständig. 
II. In der Luft sind kupierstecherisch behandelte, in horizontalen 
Linien bestehende Zusätze. Auch andere, in I. im vollen Lichte er- 
scheinende Stellen, sind unmalerisch überarbeitet, wie auf der Bretter- 
wand der Strohhütte, auf dem beleuchteten Hügel hinter dem Hirten, 
auf dem Mühlsteine dzc. Grabstichelarbeiten bemerkt man in den be- 
schatteten Theilen des Steinigten Vorgrundes. Die rechte obere Ecke 
ist vervollständigt. 
10) Die Capelle, A. V.E. 
I. Das Blau der Luft links oben ist nur schwach eingeschnitten, 
rechts, wo es weiter herabgeht, mit Nadelgrat versehen. Das Kreuz auf 
der Capelle ist unter dem Querbalken nicht unterbrochen, im späteren 
Drucke bemerkt man aber über dem zweiten Knöpfchen eine Unter- 
brechung der Linie. Die Einfassungslinien sind in den beiden oberen 
Ecken unvollständig. 
II. In der Luft links bemerkt man fremde Zusätze. Die Nadel- 
Arbeiten rechts in derselben sind schwach, und die Schattenseiten des 
Gewölkes mit fast wagrechten Linien überarbeitet. Die Hütte links ist 
im Dache mittelst Schneidnadeltaillen betont, sowie der in I. im Lichte 
erscheinende Weg hinter dem Wanderer nach rechts hin zum Theil 
überschnitten. Die Einfassungslinien sind verstärkt und vervollständigt. 
11) Die zwei Fässer vor der Hütte, A. V. E. 
I. Aetzdruck, ohne sichtbare Grabstichelnachhülfe. Die Luft ist mit 
der (Schneid-  Nadel zart bearbeitet, die untere Einfassungslinie stellen- 
weise nicht vorhanden. 
II. Die zarter behandelten Theile der Luft sind mehr sichtbar, aber 
die Wolken in geschmackloser Weise schattirt, solche von dunklerer 
Farbe, theils mit horizontalen, theils mit diagonalen Linien hinzugefügt. 
Das Schiff, die Figuren, der Baumstamm, die Zweige, besonders aber 
das Schilfrohr sind mit dem Stichel retouchirt. Die untere Einfassungs- 
linie ist vervollständigt. 
12) Der Pilger, A. V.E. 
I. Vor den horizontalen Linien in der Luft, den senkrecht ge- 
führten Linien im Stroh des Daches der in der Mitte sichtbaren Hütte, 
und vor den Strichlagen auf dem beleuchteten Erdreiche rechts neben 
dem sitzenden Paare. 
II. Obige Stellen von fremder Hand überarbeitet. Links unten in 
der Ecke im beschatteten Boden A VE., was Bartsch nicht bemerkte. 
13) Die Fischerhütte am Rande des Wassers, A. V.E. 
I. Vor den horizontalen Linien in der Luft, rechts in halber Höhe 
derselben leicht eingeschnittene Wolken. 
II. Mit horizontalen Linien in der Luft, und stark schattirten 
Wolken. Im stark beschatteten Theile des Steines, auf welchem die 
von Bartsch nicht erwähnten Buchstaben A VE stehen, und in ähnlichen 
Theilen anderer steinigten Partien sind Grabstichel-Retouchen. Die, 
senkrechte Einfassungslinie zur Rechten ist stärker. 
14) Die Seegegend mit drei Figuren, A. V.E. 
I. Das Gewölk, welches mittelst wagrechter Linien oben in der 
Luft des späteren Druckes angebracht ist, fehlt. Die Felsen und die
        

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