Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1551916
ATF 
 ATR. 
1371 
1375. 
573 
da. er seine Blätter auf verschiedene Weise bezeichnete, doch meistens 
mit dem Monogramme AET, und AETF. 
Die Initialen ATF, wie oben gegeben, auch etwas grösser, und 
durch Punkte getrennt, findet man auf radirten Blättern mit Jagden, 
Schlachten und Landschaften. Dann zeichnete er auf solche Weise auch 
Blätter der biblischen Folge bei Bartsch N0. 33O-' 342. Im Peintre- 
graveur und im Künstler-Lexicon XVIII. S. 173 H. sind die vielen Stiche 
und Radirungen Tempesta's verzeichnet. 
 1371. Andreas Trost, Kupferstecher, war um 1680 zu Wagensperg 
f in Kärnthen thatig. In W. Walvasoüs Beschreibung von 
Ä .7  Kärnthen sind radirte Prospekte von ihm. Auch in dessen 
Theatrum vitae humanae tripartitum von 1680 sind Blätter von seiner 
Hand. Er gehört zu den mittelmässigen Meistern seiner Zeit. 
1372- Anton Ter Himpel, Zeichner und Maler von Delft, war um 
die Mitte des 17. Jahrhunderts thätig. Seine Gemälde sind 
R selten, zahlreicher aber die Zeichnungen. Sie bestehen in Land- 
schaften mit Figuren, militärischen Vorstellungen und Markt- 
scenen mit der Feder entworfen, leicht getuscht oder aquarellirt. 
Antonie van den Bosch hat ein Paar Zeichnungen Ter HimpePs im 
Stiche nachgeahmt. 
Das gegebene Monogramm iindet man auf Zeichnungen des Künst- 
lers. Auf anderen Blättern steht das T auf dem Querstriche des H. 
1373. Thomas Thomaszon von Antwerpen könnte der Träger dieses 
Zeichens seyn. Wir haben es oben N0. 1096 mit der er- 
forderlichen Erklärung gegeben, da es auch unter AOT ge- 
sucht werden konnte. Wir verweisen auf dieselbe an der 
angezeigten Stelle.  
1374. FJI. Reuter wird in früheren Werken über Monogrammen- 
1554 Kunde der Träger dieses Zeichens genannt. Wir haben 
oben N0. 1213 darüber gehandelt, da aber auch ATR ge- 
lesen werden kann, so möge hier der Rückweis an seiner 
Stelle seyn. 
1375. Unbekannter Meister. Das gegebene Zeichen fand Herr 
J. A. Börner auf einem Kupferstiche, welcher den Aufriss 
ü 14 eines Schlosses sammt Nebengebäuden zum Gegenstande hat. 
Die Giebelseite des Schlosses ist dem Beschauer angewendet, 
und man sieht durch das alla rustica gebaute Thor nach 
einem zweiten Thore, welches von dem ersten durch einen anscheinlich 
grossen Hof getrennt ist. Ueber dem ersten Eingange erhebt sich ein 
Thurm, auf welchem eine weibliche Figur mit dem- Kreuze als Wetter- 
fahne angebracht ist. Unterhalb des Daches beündet sich ein Stück- 
boden, aus dessen Oeifnungen zwei Canonen vor-ragen, welche, wie der 
Rauch andentet, eben losgeschossen worden sind. Links, etwas tiefer 
steht eine Kirche, und tritt weiter heraus als das Schloss. Rechts zeigt 
sich ein niedriges Gebäude in Verbindung mit einem runden Thurme. 
Das Namenszeichen sieht man unten in der Mitte, und dabei" ist ein 
unbeziiferter Maassstab. H. 12 Z. 5 L. Br. 14 Z. 10 L. 
Der Künstler bediente sich einer schlecht polirten Platte, und es 
zeigen sich noch die von dem Schleifsteine verursachten Ritze. Die 
Conturen sind roh, zum Theil unsicher geführt. Es hat den Anschein, 
als seien anfangs, wenn nicht alle, doch die meisten Umrisse zu schwach 
befunden, und darauf mit dem Grabstichel verstärkt worden. Gebogene
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.