Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1551853
1342 
1346. 
567 
Book of brüüh Ballads. London 1842. Ueber dieses Werk s. No. 1208, 
S. 518 der Monogrammisten. 
1342. A. Toller in Leipzig dürfte der Träger dieses Zeichens seyn. 
Man findet es auf einem grossen Holzschnitte von Eduard Kretz- 
schmar nach dem berühmten Bilde Lessings, welches Dr. M. 
Luther vorstellt, wie er vor der Schlosskirche zu Wittenberg 
die päpstliche Bannbulle verbrennt. Links unten im Boden bemerkt 
man das gegebene Zeichen, welches vermuthlieh denjenigen Künstler 
andeutet, der die Zeichnung nach dem Carton des Bildes im Besitze 
des Dr. Lucanus in Halberstadt gefertiget hat. Der schöne Holzschnitt 
findet sich in der Leipziger illustrirten Zeitung 1853 N0. 545. _Der 
Verfertiger, E. Kretzschmar, lebt bekanntlich in Leipzig, und in seinem 
Atelier ist A. Toller thätig. Letzterer trug 1854 auch Zeichnungen 
von F. Kanitz in Wien für die illustrirte Zeitung auf Holz über. 
Unter den Cursiven AT. No. 1359 kommen wir auf Toller zurück.  
1343. Diese Zeichen wird man eher für A, als für AT nehmen, 
und daher kommen sie bereits 
unter A vor. Das erste gehört 
dem unbekannten Bild- 
Ä hau er No. 71, das zweite und 
' dritte dem Maler Anton Ten- 
zel No. 12, und das vierte der Kupferstecherin Antoinnette Buzon- 
net Stella No. 73 an. Das Weitere s. unter den betreffenden Nummern. 
1344. Piano Alexandra Tardiou? Diese Zeichen gehören einem 
Ä französischen Kupferstecher an, welcher um 1779 eine Folge 
m, von sechs Landschaften nach Louis Le Sueur radirt und ge- 
stochen hat. Es sind diess Ansichten aus der Umgebung von Paris, 
welche neben dem obigen Monogramme auch jenes des L. le Sueur 
 tragen, kl. qu. fol. 
Der Stecher ist vielleicht Pierre Alexandre Tardieu, und die An- 
sichten sind daher als Jugendarbeiten des Künstlers zu betrachten. 
1345. Jost Amman ist mit diesem Zeichen oben No. 18 bereits 
eingeführt, da es ebensowohl für A, als für AT genommen 
ü werden kann. An der bezeichneten Stelle haben wir über Am- 
man's höchst seltene Spielkarte gehandelt, in welcher nur ein 
einziges Blatt das gegebene Zeichen trägt. Man könnte "Ammanus 
Tigurinus" lesen, aber nur, wenn es einzeln vorkommt. Man findet aber 
dieses Zeichen mit einigen Abweichungen auch auf mehreren anderen 
Blättern, in welchen es nur eine zufällige Beziehung auf J. Amman 
hat. _Er zeichnete damit Kisten, Fässer, Ballen, Handelsbücher 8m. 
In diesem Falle ist es daher nur als Handelscolli zu betrachten, da 
mehrere Holzschnitte auch noch mit den Initialen I A, oder mit dem 
aus diesen Buchstaben gebildeten Monogramme versehen sind. In et- 
was abweichender Form, mit nach unten verstärkten Schenkeln des A, 
steht es zwischen den Initialen I A auf dem grossen Holzschnitte mit 
der Allegorie auf den Handel, Becker (J. Amman 8m.) No. 56. Das- 
selbe einzeln steht auf Blättern des Werkes über Künstler und Hand- 
werker: Eygentliche Beschreibung Aller Stände auf Erden etc. Frankfurt 
a. M. 1560. kl. 8., Becker No. 13. Die Form dieses Zeichens zwischen 
I. A. geben wir unter den letzteren Buchstaben. 
l346- Antonio Travi, genannt Antonio da Sestri, soll der Träger 
m m dieser Zeichen seyn. Als Farbenreiber des B. Strozzi brachte 
I er es zuletzt unter Leitung des Gottfrleiivgaels zum ge-
        

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