Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1546447
Initialen. 
54- Agostino Veneziano erscheint hier unter einem ungewöhn- 
A liehen Zeichen, da er sich immer der Buchstaben A V bediente. 
15 Man findet (liesen Buchstaben auf einem Kupferstiche, welcher 
den Evangelisten Matthäus auf Wolken vorstellt, wie er mit der 
Linken die Feder in das Tintcnfass eintaucht, wrlches der neben ihm 
knieende Engel hitlt. Unten an der Spitze der Wolke steht f; 
Dieses Blatt ist von Agostino Veneziano gestochen, und gehört in 
vollem Zustande zu der Folge der Flvangelisten, welche Bartsch Nr. 92 
-95 beschreibt. Die Platte wurde später an den vier Seiten abgenom- 
men, und bei dieser Gelegenheit" fiel die IPIalfte der Bezeichnung {Q8 
weg. Auch ein Theil des Mantels, der Aureole des Heiligen, und des 
rechten Armes des Engels fiel weg. Die Bandrolle, welche im Originale 
der Engel hält, und die Wolken sind ebenfalls beschnitten. Diese Ver- 
stümmelung scheint G. B. Rossi vorgenommen zu haben, da das Blatt 
dessen Adresse tragt. Die ursprüngliche Platte ist 9 Z. hoch, und 
6_ Z. 7 L. breit. 
55. P. M006]! 3 In der Sammlung des Hofmalers J. F. Steinkopf 
A zu Stuttgart befand sich bis 1856 das Gürtelbild einer jungen hol- 
. ländischen Dame mit Spitzen, Krause und Spitzenmützc, ein schö- 
nes und zartes Porträt auf einer ovalen Kupferplatte von 3 Z. Höhe. 
Es ist links oben mit A. bezeichnet, und in der Weise des J. Mirevelt 
gemalt. 
Bilder dieser Art, und auch grössere auf Kupfer, malte ein P. Alcock. 
Dieser Meister gehört der holländischen Schule des 17. Jahrhunderts 
an. Sein Name wurde im Vaterlande vergessen.  
56- Unbekannter deutscher Meister, welcher gegen Ende des 
A 15. Jahrhunderts lebte. Man kennt ein sehr seltenes Blatt, welches 
ihm entweder der Zeichnung, oder dem Stiche nach angehört. 
Es stellt die heil. Maria Magdalena vor, wie sie stehend eine Vase 
in beiden Händen hält, und gegen rechts sich wendet. Die Einfassung 
bilden zwei Säulen mit gothischen Ornamenten. In der Mitte unten 
steht das Zeichen, für dessen Genauigkeit wir nicht einstehen. Der 
Beriehtgeber fand es undeutlich, und construirte nur muthmasslich den 
Buchstaben A. H. 3 Z. 6 L. Br. 2 Z. 5 L. 
57. E. Atzel oder Azel, Landschaftsmaler, welcher um 1670 blühte, 
findet sich bisher in keinem Künstler-Lexicon, verdient 
A 166g aber eine ehrenvolle Stelle. Wir kennen jedoch nur ein 
'  paar Gemälde von seiner Hand, wovon eines mit dem 
Namen bezeichnet ist. Eine andere, sehr schön in Oel gemalte Land- 
schaft ist mit A. 1668. bezeichnet, und wahrscheinlich von diesem Atzel. 
Unter dem Buchstaben A. ist wohl nicht Ano angedeutet. 
58- Unbekannter Goldschmied, welcher in der ersten Hälfte des 
A 16. Jahrhunderts lebte. Im Catalog Reynard III. Nr. 22 wird 
. ein radirtes Blatt beschrieben, welches eine Vase mit Deckel und 
Henkel vorstellt. Den Hals bildet eine geflügelte Figur und ein See- 
ungeheuer, und die Bauchung ist mit Akanthilsblattern geziert. 
59. Unbekannter Zeichner, oder Maler, welcher für die bei J. Odi- 
euvre erschienene Europeillustre, Paris 1755, gearbeitet 
A  hat. Dieses Werk besteht in acht Banden mit Bildnissen, 
welche von verschiedenen Künstlern gestochen wurden. Nach Zeich- 
nungen unsers A. haben Tardieu iils, und ein L. F. Portraite ge- 
stechen.
        

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