Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1551705
552 
1299 
1302. 
Bestandtheil folgenden Werkes: Piclurae Etruscorum in Vasculis, Ro- 
mrze 1767. Die Herausgabe besorgte Gio. Bat. Passeri, und dieser 
nennt sich auch als Zeichner. Hierauf ging Scacciati an die Heraus- 
gabe des berühmten florentinischen Zeichnungswerkes, dessen unter 
dem Monogramme AS. erwähnt ist. 
1299. Andreas Spängler? Diese Bezeichnung tinden wir auf dem 
A; S, ß, in Kupfer gestochenen Titelblatte zu Reineccii Bias Fran- 
 ciscanus. Oeniponti 1650, 12. Der Titel ist von einer 
Einfassung umgeben, welche sieben Felder in sich schliesst. In jedem 
derselben ist das Brustbild eines Papstes, oben in der Mitte steht aber 
die Tiara mit der Umschrift: Vicedom. De Vice... 
Der Stecher dieses Blattes ist wahrscheinlich Andreas Spängler, 
welcher um 1627-1650 zu Schwaz in Tyrol lebte, und leicht von 
Innsbruck aus die Bestellung auf das Titelblatt erhalten haben könnte. 
Wir haben unter dem Monogramm ASF. N0. 1309 über diesen Späng- 
ler gehandelt.  
1300. Alexander Sauerweid, der Schlachtenmaler und Radirer, 
16,5. fßc. fand unter dem Monogramm A_S.  gebührende 
Stelle, und daher verweisen wir hier auf Jene. Man findet 
die Initialen AS. auf etlichen Radirungen mit militärischen Scenen. 
1301. Andreas Stock, Kupferstecher von Antwerpen, deutete unter 
diesen Initialen seinen Namen an. Nach der 
14' wand!" 7616" gewöhnlichen Angabe soll er 1614 geboren worden 
seyn, es kommen aber Blätter von 1614 vor, und diese sind vielleicht 
nicht die Erstlinge dieses Künstlers. Wir haben im Küustler- Lexicon 
XVII. S. 375 eine Anzahl seiner Kupferstiche verzeichnet, das Blatt 
mit obiger Bezeichnung kennen wir aber nur durch Hrn. J. A. Börner, 
welcher unter den Buchstaben A. S. den A. Stock erkennt. Dieses sel- 
tene Blatt stellt den Tod mit Pfeil und Sanduhr dar, wie er sich dem 
reitenden Falkenirer nähert. Zwischen beiden erhebt sich der Baum 
der verbotenen Frucht mit der Schlange. Im Vorgrunde sind Hunde, 
eine Ziege, ein Ochs, ein Stachelschwein, ein Truthahn und ein Frosch. 
Im Rande steht: Non curat genus   cuncta necans. Hh. irm. A. S. 
sculp. 4626, 8.  
A. Stock hat auch noch andere Blätter nach H. Hondius gestochen. 
Letzterer deutete unter den Buchstaben Hh seinen Namen an.  ' 
 AIGXiS Stubow, Kupferstecher von St. Petersburg, War in 
 A Amsterdam Schüler des P. Picart, liess sich aber 
fx g ß T später in seiner Vaterstadt nieder, wohin er auch die 
  'I Kunst in schwarzer Manier verpflanzte. In dieser 
Weise bearbeitete er das Bildniss des Czar Peter des Grossen, in Oval 
mit Ilmschrift: Petrus Magnus tolius Russiae Imperator et Autocrator 
Pater Patriae. Rechts unten ist das zweite Zeichen aufweissem Grunde. 
H. 12 Z. 6 L. Br. 8 Z. 7 L. Auf dieses, in der Behandlung noch 
unvollkommene Blatt macht Graf Leo de Laborde (Hist. de la gravure 
en nianiere noire p. 332) aufmerksam, er liest aber auf anderen Blät- 
tern den Namen in russischen Lettern A. Zubow oder Zuboz. Jenen 
auf einem zweiten, sehr gut bearbeiteten Bildnisse des Czar in Knie- 
stuck von 1729 gibt der Graf in Facsimile. Das Monogramm AST 
deutet aber auf den Namen Stnbow, wie wir den Künstler auch ander- 
wärts genannt fanden. Daraus erklären wir auch die Buchstaben A. S. 
auf einem in Kupfer gestochenen Bildnisse der Kaiserin Catharina II. 
auf A. Stubow. Die Büste derselben ist in Profil genommen. Unten 
Steht: A. 5.31:. Petersburg, fol.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.