Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1551694
12954 
1298. 
551 
felicemente regnante (Pietro Leopoldo Pr. R.) dall' Vmilissimo Servo e Sud- 
dito Andrea Scacciati Fiorentmo, Incisore de? discgni suddetti. Firenze 
1766, 1774. Die meisten Stiche sind von Scacciati, und mit dessen 
Zeichen, grösser oder kleiner, versehen. St. Mulinari hatte dieses Werk 
vollendet, da Scacciati 1771 im 46. Jahre starb. Er fügte 17?8 einen 
dritten Band mit 50 Blättern, und 1782 eine vierte Abtheilung in 
20 Stichen bei. Diess ist das Florenzer Zeichnungswerk, von welchem 
die beiden ersten Bande vollständig mit dem Titel sehr selten vor- 
kommen. Dann stach Scacciati auch Blätter nach Etrurischeill Vasen- 
Gemälden welche in olrreiidem Werke von Gio. Bat. Passeri vor ommen: 
Picturae fitruscorum incVasculis. Romae 1767. Auf einigen Blättern 
steht das erste Monogramm, auf anderen sind die Buchstaben A. S. f. 
1295. August Seyüer, Zeichner und Kupferstächer, wurde l77ä 
zu Lauifen am Neckar geboren un in Stuttgart un 
.12.  tß- Wien herangebildet. In letzterer Stadt machte er sich 
zuerst durch eine Folge von sechs radirten Landschaften nach Zeich- 
nungen von M. Molitor bekannt, und hierauf gab er mehrere landschaft- 
liche Radirungen nach C. Lorrain heraus. Auf Blättern dieser Art, so 
wie auch auf solchen nach eigenen Zeichnungen findet man die Buch- 
staben  S. Nach S._ Schaifrotlifs Zeichnungen radirte er eine Folge 
von Blatterii mit Abbildungen romischer Alterthüiiier in Baden. Diese 
Blätter sind ebenfalls mit A. S. bezeichnet, gr. 4. Seine grösseren Stiche 
sind meistens in der Weise Woollefs behandelt. 
A1. Seytfer war Hofkuäfersticher und Inspektor der Kupferstich- 
Samm ung zu Stuttgart, un star daselbst 1845. 
1296. Augustin de Saint-Aubin, Zeichner und Knpferstecher in 
jwy Paris, eutete gewöhnlich durch die Buchstaben A. S. A. seinen 
 Namen an, es "dürften ihm aber auch die Blätter mit den gege- 
benen Initialen angeboren. Man findet sie auf schönen Vignetten im 
Recueil de medailles de Peuples et de Villes. Paris 1763, 4. 
1297. Andreas Scheits, Maler und Radirer, war Schüler seines 
A, Sjf Vaters Mathias, arbeitete einige Zeit (um 1678) in Ham- 
'   burg, ging dann nach Holland, und wurde zuletzt Hofmaler 
Auf KM in Hannover, wo er um 1700 starb. Scheits radirte meh- 
rere Blätter, deren zwölf wir im Künstler- Lexicon XV. 
S. 172 verzeichnet haben. Die meisten sind mit dem Namen des Künst- 
lers versehen, und von diesen bemerken wir daher nur, dass sie grössten 
Theils zu den Seltenheiten gehören, wie der Satyr beim Bauer 1677, 
ändhder Zlfifblßüläeile Iäruälltwß, beide nach M. Scheits radirt, qu. fol. 
ie er ge ören o gen e ätter: 
1) Die bLandsclhaft kmif ruhenden Schaafen. Der Hirt geht mit 
seinem ei e nac lin s iin wo sich der Bock gegen einen Hund 
vertheidiget. Der Knabe schlagt mit dem Stocke nach dem Hunde. 
Um?) lifks älehiä {ä 5' f Bei? z  S"  (Niäthias Scfeiäsl äubsl 
91' e e 01' VOlll O e 11 elTälSCl 0 81' 113.0 er 8. G 
vom Köhler, welcher den Tod anruft, um ihm sieiiie Last zu erleichtern. 
Der Greis sitzt links in der Nähe von hohen Bäumen, und rechts steht 
der Tod mit einem grosseu Pfeile. Ein Hündchen bellt ihn an. Links 
unten: M. S. in" rechts: A. S. f. H. 3 Z. 3 Z. Br. 3 Z. 8 L.  
1298. Andrea Scacciati fand oben unter dem Monogramnie AS. f. 
N0. 1294. eine ausführliche Stelle, da er seine Zeichnunge- 
 Imitationen gewöhnlich mit dem Namenszeichen versah. Sel- 
tener kommen die Initialen vor. Ausserdem findet man sie auf Blät- 
tern, welche Etruskische Vasengemälde nachbilden. Sie machen einen 
40'"
        

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