Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1551571
1255- 
1260. 
539 
P. P. Rubens nachgeahmt habe. Auf einer dieser Zeichnungen brachte 
Schuch Namen und Monogramm an. 
1255- Alexander Baron von Schönberg bediente sich gewöhnlich 
v eines Monogramms, welches aus den Buchstaben AS in go- 
thischer Form besteht, wie wir es No.1229 gegeben haben. 
Zuweilen aber verband er auch die grossen Cursiven zum 
Monogramme. Man findet dieses Zeichen auf Aquarellen 
mit Ansichten aus der Schweiz, welche der Baron um 1817 
bereiste. Dem Monogramme ist auch die Jahrzahl beigefügt. 
1256- Alonso Sanchez Goello von Benyfayro ist einer der Haupt- 
meister der Schule von Valencia, und besonders im Portraite 
Ä ausgezeichnet. Er war Hofmaler des Königs Felipe II., malte 
als solcher diesen Fürsten zu wiederholten Malen, seine drei 
Gemahlinnen, den unglücklichen Prinzen Don Carlos, die Donna Isabel 
Glara Eugcnia, alle Mitglieder des Hofes, und viele Notabilitäten da- 
maliger Zeit. Auf einigen Gemälden steht obiges Monogramm, welches 
aber noch öfter den Beisatz "anchez F." hat. Der Name Coello scheint 
selten auf seinen Bildern zu stehen, da. er ihm nicht angeboren, son- 
dern beigegeben ist. Mehrere Gemälde sind in der k. Gallerie zu Ma- 
drid, darunter wird ihm aber nur muthmasslich ein Bildniss des Don 
Carlos zugeschrieben, so dass man selbst in Spanien hinsichtlich der 
Züge dieses viel bedauerten und gesehmahten Prinzen nicht einig ist. 
A. Sanehez lebte von 1515-1590. Dass er sich in RafaePs Schule 
gebildet habe, ist nur eine grundlose, oft wiederholte Sage.  
1257. Augustin de Saint-Aubin, Zeichner und Kupferstecher, geb. 
zu Paris 1736, gest. 1807. Schüler von E. Fessard und 
äß'lhß Cars, hinterliess er eine grosse Anzahl von Blättern, welche 
sehr zierlich behandelt sind. Darunter ündet man viele kleine Bild- 
nisse und Vignetten, welche auch mit den Buchstaben A.  oder 
A. d. S. A. bezeichnet sind. Einige grössere Blätter nach französischen 
und italienischen Meistern tragen obige Monogrammen. Zuweilen kommt 
auch ein Zeichen vor, in welchem das S links so hervortritt, dass man 
SA. lesen muss, Dieses Monogramm kommt an betreifender Stelle vor. 
1258. Abraham Schneider wird in einem älteren, uns zu Gebot 
M stehenden handschriftlichen Monogrammen-Verzeichnisse der Träger 
 dieses Zeichens genannt. Er war Maler, es ist aber nicht ange- 
geben, in welchem Fache er gearbeitet, und Ünn er gelebt hat. Künst- 
ler des Namens Schneider gibt es mehrere, und so könnte auch ein 
A. Schneider sich an die bekannten anschliessen. Erfunden ist das 
Monogramm sicher nicht. 
 1259. Antonius Sylvius, der Träger dieses auf Holzschnitten vor- 
Ä- kommenden Zeichens, fand unter der Nummer 80 eine ausführ- 
t liche Stelle, und wir geben daher hier nur den Rückweis. Das 
Zeichen besteht aus den Buchstaben AS, oder vielmehr SA, der Un- 
kundige wird aber eher ein einfaches A erkennen, und daher unter 
diesem Buchstaben Auskunft suchen. 
126i). Andrea (lel Sarto? In der Gallerie des Palazzo Corsini zu 
Rom ist ein Gemälde, welches die Ma- 
 donna mit dem Kinde vorstellt, und 
. .  A. S. bezeichnet ist. Man legt dieses 
Bild dem Andrea del Sarto bei, wogegen 
die Initiatleu nicht streiten, obgleich wir kein zweites, authentisches Werk 
des Meisters mit denselben namhaft machen können. Die Abbreviatur
        

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