Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1551379
ARTN 
 ARTF. 
1213 
1214. 
519 
 F. A. Reuter, oder Routern, kam durch Christ, Monogra- 
155-4 Erklärung S. 105, auf die Liste der Künstler, und somit 
ging sein Name auch in die Werke von Heller und Brulliot 
über. Christ sagt aber nur, dass ihm das aus AR und an- 
scheinlich T bestehende Zeichen noch unklar sei, vermnthet 
aber in dem Falle, dass der mittlere Buchstabe ein ver- 
kehrtes F seyn sollte, einen unbekannten F. A. Reutern. Auf Letz- 
teren verfiel er wahrscheinlich durch ein grosses Blatt von Lukas Vor- 
sterman nach P. Breughel, welches streitende Bauern vorstellt. Unten 
stehen lateinische Verse, und am Ende derselben das Monogramm FAR 
mit dem Beisatze: euler. Dieser Reuter hat nur die Verse gemacht, 
und ist daher kein Künstler. Damit ist aber das gegebene Monogramm 
noch nicht beseitiget, indem es aus ART oder ATR besteht. Wir ver- 
muthen, dass durch Missverständniss R statt K gebildet ist. In 
diesem Falle handelt es sich um das Monogramm des Adrian Thomas 
Key No. 790. Dieser Maler wurde 1542 freier Meister, und somit ist 
die Jahrzahl 1554 nicht hinderlich. 
1214. Matias Arteaga y Alfaro, Maler und Radirer, war Schüler 
des Juan de Valdes, und zeichnete sich besonders 
Äup ü] 1b durch architektonische Darstellungen aus. Die Statihge 
wählte er aus der Bibel, besonders aus dem Leben 
ßax f?! Jesu und der hl. Jungfrau. In Sevilla findet man viele 
  Werke von seiner Hand. M. Arteaga war Sekretair 
der Akademie der genannten Stadt, und starb 1704. 
Die Abbreviatur des Namens findet man Weniger auf Gemälden, 
als auf radirten Blättern des Künstlers. Im Küustler-Lexicon I. S. 170 
haben wir auf zwei Blätter nach Herrera aufmerksam gemacht, welche 
den hl. Franz, und den Triumph der Religion vorstellen. Auch eines 
Werkes mit 58 Bildern aus dem Leben des hl. Johann vom Kreuze 
haben wir erwähnt. Andere Blätter sind in folgendem Werke: Fieslas 
de la S. lglesia Metropolitana y Patriarcal de Sevilla. (la Giralda)  
En Seoilla 1671 (1673), fol. Dieses sehr seltene Buch gab Don Fer- 
nando de la Torre Farfan heraus, und es enthält folgende Radirungen 
von Arteaga, welche zuweilen auch einzeln vorkommen, da das Werk 
zerschnitten wurde. 
1) Das Bilduiss des Königs Ferdinand III. von Spanien, Medaillen 
mit der Umschrift: Vera efßgies Divi Fcrdinandi III. Regis Castellae et 
Legionis. Das Medaillen umgeben fünf Engel, deren zwei ein Band 
mit Inschrift halten: Magni Ferdiuandi; veros in imagine vultus 860. 
Bartolomc murillo pins. M. Arteaga sculps. et emcud. A. 1672, fol. 
2) Die Gloriücatiou des Königs, mit allegorischen Umgebungen und 
Schriftbändern. Unten die Stadt Sevilla, und in der Mittemit einem 
Altare: Fiestas de la Santa rglcsia etc. der Titel des Werkes. F. de 
Ferrara ynv. Mathias Arteaga sculgm, fol. 
3) Die Ansicht des mit Bändern festlich geschmückten Thurmes 
und der Cathcdrale (Giralda). Oben sind Engel mit Bändern, 1672, gr. fol. 
4) Die Ansicht derselben Kirche von der Ostseite, gr. qu.-fol. 
5) Dieselbe Cathedrale von der Südseite, gr. qu. fol. 
6) Ansicht einer Capelle in der Kirche, gr. fol. 
7) Ansicht des Chores derselben, gr. fol. 
8) Die Grundrisse und Durchschnitte der Kirche, gr. fol. 
In dem genannten Werke sind auch Radirungen von F. de Fer- 
rera, Juan und Lucas de Baldes (Valdes), und Luisa Morales. Vgl. 
R. WeigePs Kunstkatalog N0. 15,508. 3 g 
8
        

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