Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1551164
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APC- 
H38 
1142. 
dem Monogramme. H. 4 Z. Br. 3 Z.  Dieses Blatt fanden wir 
ausserdem nicht angezeigt. 
1138- Antoine P. Uharlles Favart, Sekretär des französichen Ge- 
w  samten Carainan in ien um 1827, radirte 
30' A' P' alt 1821 mehrere Landschaften nach Zeichnungen von 
Rembrandt, welche er in der Sammlung des Grafen Stadion vorfand. 
Auf den Nachbildungen durch die Radirnatlel stehen die obigen Initialen. 
Früher radirte Favart einige Blätter nach Zeichnungen in der Samm- 
lung des Herzogs Albert von Sachsen-Teschen. 
1139. A P. Gelouia zeichnete ein niederländischer Landschaftsmaler, 
ß v welcher gegen Ende des 17. Jahrhunderts thätig War, 
6511m. Seine Gemälde sind mit Figuren und Thieren stafürt, 
und kräftig in der Färbung, doch nicht ohne Harte. Er malte auch 
Bilder in der Weise des Egbert van der Poel, welcher bekanntlich in 
Darstellung von Feuersbrünsten sich auszeichnete. 
Der Beisatz Colonia könnte glauben machen, dass der Meister AP, 
in Cöln gelebt habe, er heisst aber A. P. Colonia, wie wir durch gütige 
Mittheilung des Hrn. Dr. Goldschmid in Frankfurt erfahren haben. 
Die holländischen Schriftsteller kennen nur einen Adam Colonia, welcher 
Landschaften mit Figuren in der Weise des N. Berghem, sowie Dorf- 
feste und Kirmessen gemalt hat, und 1685 gestorben ist. Adam's Sohn. 
Hendrik Adrian Golonia, war ebenfalls Landschaftsmaler, er liebte aber 
Staifagen von Figuren und Thicren. Van Dicst liess durch ihn zuweilen 
die Figuren in seine Landschaften malen.  II. A. Colonia starb zu 
London 1701. 
114a. Anton Paul Dallinger, Medailleur und Edelsteinschneider, 
geb. zu Nürnberg 1772, gehört zu den geschicktesten Meistern 
ß seines Faches. Er schnitt eine bedeutende Anzahl von Siegeln 
und auch Stempel zu Medaillen, deren wir im Künstler-Lcxicon III. 
S. 251 erwähnt haben. Das gegebene Zeichen, doch bedeutend kleiner, 
fand Börner auf einem Carneol, welcher eine Muse vorstellt. 
1141. Pietro Antoino de Pietri, auch de Petri und Pitri genannt, 
A P deP J Maler und Radirer, wurde 1663 (nach Lanzi 1671) zu 
    Premia geboren, und von G. Ghezzi und A. ltlassarotti 
unterrichtet, gehört aber zu den vorzüglichsten Nachahmern des C. Ma- 
ratti. Mehrere seiner Werke sind gestochen, wie im Künstler-Lex. XI. 
S. 185 angezeigt ist. Seine meisten Bilder findet man in Rom, wo der 
Künstler 1716 starb. 
Bartsch P. gr. XXI. p. 290 beschreibt vier radirte Blätter dieses 
Meisters, und wir fügten im Lexicon drei andere bei, darunter jenes 
mit obigen Initialen. Es stellt den am Felsen betenden Pilger St. Fa- 
mianus Galesius dar, wie ihm die Heiligen Petrus und Paulus in Wolken 
erscheinen. Unten im Cartouche: SS. Apost. Petri et Pauli   cu- 
ravit an. Dom. 1705. A. P. de P. J. f. In einem Rahmen, H. 11 Z. 
10 L. Br. 8 Z. 1 L. 
Das im Lexicon nach dem Catalog Paignon Dijouval erwähnte Blatt 
der Himmelfahrt Maria mit den das Grab umgebenden Aposteln ist 
11 Z. 10 L. hoch, und 7 Z. 8 L. breit. Damit sind jetzt acht Blätter 
von Pietri bekannt. 
1142. APENI stehtauf einem Gemälde mit lebensgrossen Figuren 
in der k. Gallerie zu Dresden, welches der Catalog von F. MatthäiNo. 12 
unter den Werken des Benvenuto Garofalo aufzählt. Es stellt die 
hl. Jungfrau dar, wie sie knieend das auf der Erde liegende Jesuskind
        

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