Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1551157
APB. 
1134 
1137. 
497 
Consolen, Schmuckkästchen und zu Gefässen in Silber, fol. Andere 
Blätter dieses Meisters geben verschiedene Felder mit Laubwerk und 
Arabesken im Rococcostyle. Er stach meistens den Namen auf, seltener 
kommen die Initialen vor. 
1134. Andreas Pauli? Nach Brulliot n. Nr. 129 findet man an 
f; ersten Initialen auf einem radirten Blatte, welches Bertsch 
Ä P. gr. XVI. p. 98. No. 3 unter den Werken des Tizian 
Ä ß aufzahlt. Es stellt drei junge Leute vor, welche die Flöte 
. , spielen. Links unten steht: tisiacn im. und rechts oben 
sollen die Buchstaben AP sich zeigen. H. 5 Z. 4 L. Br. 4 Z. 5 L. 
Dieses Blatt ist von Tiziau sicher nicht radirt, sondern höchst wahr- 
scheinlich von Andreas Pauli. Rechts oben stehen aber auch nicht die 
Buchstaben AP, sondern ein aus diesen Initialen gebildetes Monogramm, 
wie Frenzel, Catalog Sternberg IV. in der Note zu N0. 4648 behauptet. 
Wir haben dieses Zeichen N0. 1121 gegeben. Es ist fein gerissen, und 
möchte vielleicht im späteren Drucke durch die Initialen AP ersetzt 
worden seyn. Wir haben keinen Abdruck gesehen, und somit bleibt 
uns die Quelle eines allenfallsigen Irrthums verschlossen. 
Die zweiten Buchstaben gibt Brulliot ebenfalls, wahrscheinlich nach 
Heller, welcher sie im llionograrnmen-Ilexicon S. 33 dem Andreas de 
Pauli beilegt. Doch ist dieser Künstler nicht 1657 geboren, wie Heller 
behauptet. Er arbeitete schon vor 1636. Unter dem Monogramm AP. 
N0. 1117 haben wir über ihn gehandelt. 
H35- A- Padllanlnß steht auf einem Kupferstich von Quirin Boel, 
welcher in dem alten Brüsseler Galeriewerke zu finden ist. Er stellt 
Adam und Eva am Fusse des Baumes im Paradiese vor, nach Ales- 
sandro VarotarPs Gemälde. Letzterer führte den Beinamen Podoanino 
(1590-1650). Ridolfi und Pozzi (Vite dei pittori  veronesi) behaup- 
ten, dass Varotari von der Patrizier-Familie Varioter in Strassburg ab- 
stamme. Dieser Name scheint aber aus Weyrotter corrumpirt zu seyn. 
Die Weyrotter waren von altershei- in Augsburg sesshaft.  Unter der Ab- 
breviatur "Alex" Varotv" haben wir ebenfalls über diesen Meister gehandelt. 
1136- Antonio Bibiena, oder Paolo Auese. Dieses Zeichen fand 
Brulliot I. N0. 21 auf Gemälden, welche Landschaften mit 
Figuren und Architektur darstellen. Der genannte Schrift- 
steller möchte sie dem Antonio Bibiena zuschreiben, welcher 
1700 in Parma geboren wurde, und 1774 in Mailand starb. 
Er war Architekt und Decorationsmaler, und könnte wohl auch Bilder 
in Oel gemalt haben. Sein vollständiger Name ist A. Galli-Bibiena, 
und so müsste er ausnahmsweise auf Oelbildern API! signirt haben. 
Allerdings kann man Antonio Bibiena Parmensis oder Pinxit lesen ; es lebte 
aber zu "jener Zeit auch ein Landsehafts- und Architekturmaler Namens- 
Paolo Anese, welcher aus Bologna stammen soll. Er hielt sich in Florenz 
und in Rom auf, und seine Bilder wurden öfters dem G. P.Pannini zu- 
geschrieben. Das ltlonogramnn lässt auch die Deutung auf ihn zu: 
Paolo Anese Bolognese. Dieser Künstler radirte eine Folge von 6 Blat- 
tern mit Ansichten in Rom, unter dem Titel: „Varie vcrlute inventate 
et intagliate da Paolo Anesi 8:0. Anno 1725. qu. 8." Diese geistreich 
behandelten Blätter sind grösstentheils mit dem Namen bezeichnet. Im 
zweiten Drucke hat das retouchirte Titelblatt die Jahrzahl 1748. 
1137. Unbekannter Kupferstecher. Nach BYUHlOt I. N0. 153 findet 
A man dieses Zeichen auf einem Kupferstiche, welcher von einem 
1521 deutschen Meister herrührt. Das Blatt stellt den Heiland am 
Kreuze dar, und am Fusse desselben sieht man Maria, Jo- 
hannes und Magdalena. Links unten ist das Täfelchen mit
        

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