Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1551107
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1118. 
Lexicon eine Stelle gefunden, so dass wir hier eine Lücke ausfüllen 
müssen. 
Das Zeichen des Künstlers kommt unsers Wissens nur auf drei 
Oopicn der seltensten Blätter des A. Dürer vor, nämlich auf dem runden 
Blättchen mit St. Hieronymus, B. N0. 62, dem grossen Currier, B. N0. 81, 
und dem Urtheil des Paris, B. N0. 65. Die Blätter Dürer's sind fast 
einzig zu nennen, kommen aber in der k. k. Sammlung zu Wien vor. 
Petrak copirte sie auf Veranlassung des Kilnstfretindes Hrn. Cornil 
d'Orville in Frankfurt am Main, dessen Sammlung Dürefscher Stiche 
und Holzschnitte unter Privaten keines gleichen findet. Hr. Cornil 
d'Orville liess auch die Platten mit Petrak's Zeichen versehen, um allen- 
fallsigen Spekulationen vorzubeugen. Die Copien sind im ersten Drucke 
vor dem Monogramme dem Originale bis zur Verwechslung gleich. 
Copien nach Martin Schön:  
1) Eine Folge von 30 Blättern nach Stichen des Martin Schön, 
mit dem Bildnisse des Meisters. Die Nachbildungen sind in der Grösse 
der Originale, und daher von verschiedenem Formate. 
2) Christus am Kreuze, nach M. Schön. Engel sammeln das Blut 
in Kelchen, und am Fusse des Kreuzes stehen Maria und Johannes, fol. 
Copien nach Albrecht Dürer: 
3) Die hl. Veronica mit dem Schweisstuche, xiach A. Dürer's äusserst 
seltenem Stiche von 1510. B. No. 64. H. 2 Z. 9 L. Br. 1 Z. 10 L. 
4) Der hl. Hieronymus vor dem im Stamme eines abgehauenen 
Baumes steckenden Oruciiixe knieend. Nach Alb. Dürer, B. N0. 62. 
Rand, Durchmesser 1 Z. 1 L. 
5) Das Urtheil des Paris, nach A. Dürer, B. N0. 65. Paris liegt 
vorn rechts bewaifnet auf der Erde, und links neben ihm stehen die 
drei Göttinen. Ein bärtiger Greis im Pelzgewande hält, den goldenen 
Apfel. Dilrchmesser 1 Z. 1 L. ' 
6) Der grosse Gurrier, ein nach rechts reitender Mann mit der 
Peitsche. Nach A. Dürer, B. N0. 81. H. 4 Z. 9 L. Br. 3 Z. 9 L. 
Stiche nach neueren Meistern: 
7) Der Triumph Christi. Eilf Blätter nach Zeichnungen von Joseph 
Führich. Mit Text von S. Brunner. Regensburg 1856, gr. qu. fol. 
8) Die 14 Stationen des hl. Kreuzweges nach J. Führich's Fresken 
bei St. Johann in der Praterstrasse zu Wien. Mit Text von M. Terklau, 
14 Blätter. Regensburg 1846, gr. fol. 
9) Der hl. Kreuzweg in vierzehn Stationen. Gezeichnet von Joseph 
Führich. Mit erklärendcm Texte von Professor Reischl," 8. Die zweite 
Auflage erschien 1856 -bei Manz in Regensburg. 
10) St. Joseph geweckt vom Engel zur Flucht nach Aegypten, nach 
Joseph Führich. Schmal qu. fol. 
11) Der todte Heiland im Schoosse der Maria: Lass mich wahrhaft 
mit dir weinen 8m. J. Führ-ich im). , 8. 
12) St. Gregor der Grosse, nach L. Kupelwieser, fol. 
13) Die Heimkehr der Heerde bei Gewitter, nach F. Gauermann. Für 
den österreichischen Kunstverein 1851, gr. qu. fol. 
Auguste Pontenier, Formschneider in Paris, bediente sich eines 
ähnlichen Zeichens, welches nur etwas kräftiger gegeben ist. Man findet 
es auf Holzschnitten der illustrirten Ausgabe der Romane des Alexander 
Dumas. Paris, Maresco 8a C. Mehrere Blätter sind mit dem Zeichen in 
„Le Vicomte de Bragelonne. Die Zeichnungen lieferte Philippoteaux, 
auf welchen sich die Initialen F. P. beziehen.
        

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