Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1550817
ANTON. 
1069 
1070. 
463 
2) Die hl. Familie. Maria betrachtet sitzend das Kind auf dem 
Schoose, und rechts steht Joseph. Unten liest man in weisser Schrift: 
Antolnivs Crcmonensis I. V. (Intaglio Vcnczia?), und links oben 1550. 
H. 5 Z. 7 L. Br. 4 Z. 2 L.  Dieses wahrscheinlich nach Panne- 
gianino gefertigte Blatt hat R. Ford copirt, Ueber das Werk des 
Letzteren s. S. 395. 
3) Mutius Scaevola, rechts des Blattes, wie er die rechte Hand 
über die Gluthpfanne halt. Gegenüber sieht man fünf andere Männer. 
Unten steht: Anto Cremonensis. in. Kräftig, und sehr geistreich ge- 
schnitten, und in Helldunkel gedruckt, 4.  Dieses Blatt kommt selten 
vor. Im Catalog Sternberg I. N0. 4248 wird ein Abdruck ohne Hell- 
dunkel dem A. M. Zanetti zugeschrieben. 
4) Der Heiland vor Pilatus im Gerichtshause vom Volke umgeben, 
Helldunkel von zwei Platten: ANTONIVS CREIIIOZVENS F. In zwei 
Blättern. H. 16 Z. 2 L. Br. 24 Z.  Dieses von Bartsch II. N0. 19 
beschriebene Blatt ist im späteren Drucke vom 3. September 1618 
(ladirt, und hat nur in diesem Zustande den Namen des Künstlers. 
Im ersten Drucke liest man in eigenthümlich geformten gothischen 
Buchstaben: Gianbologna scolpi  Andrea Andreano  ldntagliatore  
A Gioanbatista Dem" gcn- tiühztomo Fiorentino. An der Stufe des Thrones, 
auf welchem Pilatus sitzt, steht die Jahrzahl M  D  LXXXV. Der Meister 
Giaxibologna ist der Bildhauer Gio. da Bologna, welcher das Basrelief, 
nach welchem der Holzschnitt gefertiget ist, für die Cztpelle del-Soccorso 
in der St. Nunziata zu Florenz ausgeführt hatte. Antonio Campi von 
Cremona hat sicher keinen Theil daran. Andere wollten die Ccmpo- 
sition dem Bartolomeo Neroni, oder dem Marco Pino da Siena zu- 
schreiben. Die Ehre der Erfindung gebührt dem berühmten Bildhauer 
Giovanni da Bologna.  
5) Die Pieta, geistvoller Original-lformschnitt, ohne Namen und 
Zeichen.  Auf dieses Blatt macht R. Weigel, KunstkatalogNo.15,293, 
aufmerksam, und er glaubt es dem Antonio Cremonese zuschreiben zu 
dürfen, welchen er aber nur muthmasslich für A. Campi hält.  
6) Die Verlobung der hl. Catharina, nach F. Parmigianino. Diesen 
geistvollen Holzschnitt beschreibt R. Weigel l. c., und möchte ihn eben- 
falls dem A. Oremonese zuschreiben. H. beider Blätter 6 Z. 6-9 L. 
Br. 5 Z. 9 L. 
IÜÜQ- Antonio Domenico Gabbiani erscheint hier als der Zeichner 
eines von G. Faucci gestochenen Blattes, 
Anmn'Dom' Gab In" et deL welches die halbe Figur des Heilandes 
in Oval darstellt. Unten in einem Cartouche steht: Dedit fragilibus 
Corporis. ferculü. Links unten im Rande ist die Abbrcviatur. H. 4 Z. 
5 L. Br. 3 Z. 2 L.  Der Maler Gabbizuli, Dandiniis besster Schüler, 
starb 1726. 
1070. Anton Eisenhout, Malernund Kupfcrstecher aus Wargnlglurä in 
  "W tll wargegen ne es 
Anton Eäs. lüesJgllälähiäideftS in Rom thätig. 
Antlm Eisn- Wir haben seiner aucli unter "Am: 
Anton Eisen. E559": Wa" W". emah"? 
   Die Abbrevmtur SGIBGS Na- 
Anton Eisen. W. W. [cczt 1591. mens, wie gegeben, findet man auf 
sieben Blättern, welche die Tugenden vorstellen. Sie sind gut gestochen, 
aber metallig, wie diess beiilEisenhout 1m Allgememen der Fall 1st. 
Das Format der Blätter ist o.
        

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