Volltext: A - CF (Bd. 1)

ANIB- 
ANIBAL. 
1037 
1040. 
453 
 1037. Annibale Oarracci behauptet iln dieäem Werke mehrire Stäl- 
   len und was ein eiten zu wissen not wen ig 
Am.b' Cara; ab  ist, ,findet man unter den Initialen A.C. No. 297. 
Amb- Cara-Plnxlt- Hier handelt es sich um zwei Nachbildungen 
eines berühmten Gemäldes, welches die hl. Jungfrau mit älcm Iätiichnaäne 
des göttlichen Sohnes auf dem Schoosse vorstellt. Au em atte es 
Pietro del P0, B. No. 10, steht: Anib. Cara. in. H. 15 Z. 5 L. Br. H Z. 10 L. 
Ein Mezzotinteblatt von John Schmith ist bezeichnet: AniliaCareflpinxir. 
gr. fol. Die Namens-Abbreviatur steht auf dem Gemä. e nic it sie 
wurde nur von den Stechern beigefügt. 7 
 Annibale Uarracci radirte ein Blatt, welches _die hl. Jniäg- 
AMIL (jaw_ frau mit dem Kinde in halber Figur vorste lt, 
   wie sie Milch aus der Brust drückt. Unten 
Amb- Carfm- et Pm-T- links steht: Anib. Curr.  Gasparo du lolio eßr. 
H. des Ovals 3Z. 2L. Br. 2 Z. 5L. Dieses Blatt legt Bartsch" No. 6 
dem Annibale entschieden bei, bemerkt aber nicht, dass im ersten Drucke 
L0lio's Adresse fehle. 
Francesco Rosa radirte nach einem Gemälde Annibale's die Krö- 
nung der hl. Jungfrau durch den Heiland im Himmel. Links unten 
steht: Anib. Carf in. et pinxit, rechts: fran-Y Rosa rom. d. S. Knie- 
stück in qu. 4. 
1039- Aunibale Gastelli von Bologna iäar Schüler des P. Facini, 
  und erlangte als Maler uf. Es finden sich histo- 
Anzh Gast "im rische und allegorische Darstellungen von ihm. Ein 
Kupferstich mit der gegebenen {äbbreviatur stellt zwei sitzende allego- 
rische Frauengestalten, und Genlen mit dem Farnesischen Wappen vor. 
Rechts unten steht:  qu.fol. Das Todcsjahr dieses 
Künstlers ist unbekannt. 
1940- Annibale Garracci ist unter dieser Abbreviatur zwar leicht 
Anibal Carac In zu erkennen, wir finden es aber doch 
'  für gerathen auf die B ä-tter mit dem 
ANIBAL CARAC- INVENTOK abgekürzteiiBamen einzugehen, iii-  
Anibal Gar. inucnt. dem sich Bemerkungen daran knü- 
  f l l"  
Ambal Gar? muent. et sculjo.  Answht 
'1) Einige Blätter mit Darstellungen aus VirgiPs Aeneide nach den 
Gemälden im Palazzo Fava. zu Bologna, wo alle drei Carrahci Werke 
hinterlassen hatten. Sie sind durch die 20 Radirungen des Malers Gio. 
Maria Mitelli bekannt, unter dem Titel: lfEnen vayanlc, pimmi dei Cur- 
racci, intagliate e dedicatc AI Ser. Princiyzc Leopoldo Medici da G. M. Mi- 
telli  1663. Die Blätter mit Compositioneii von Aiinibale Carracci 
sind bezeichnet: Anibal Carac. In. H. 9 Z. Br.. 15 Z. 6 L.  
2) Die hl. Jungfrau mit dem schlafenden Kinde, links von einem 
Engel angebetet, 12. Dieses Blättchen ist nach der Radirnng des 
A. Carracci, B. No. 7, copirt. Es ist schön behandelt, und von Bartsch 
nicht angezeigt. Man liest darauf: ANIBAL OARAC. INYENTOB. 
3) St. Rochus, wie er unter der Colonnade des Hauses sein Vermögen 
unter die Armen vertheilt. A-nibal Car. inucvzt. P. Stcphanonius ormis 
(mm Pri-uilegio 1610. H. 10 Z. 8 L. Br. 16 Z. 9 L.  Dieses Blatt 
legt Bartsch P. gr. XVIII. p. 303 No. 53 dem Guido Renl bei. Das 
Originalgemälde ist in der Gallerie zu Dresden, der Stecher fügte aber 
zwei Greise bei, welche auf demselben nicht vorkommen. Der Name 
des Annibale Carracci ist nur auf den Abdrücken mit Stefanoiids 
Adresse, die früheren sind ohne Schritt.  Die gegenseitige Copie hat 
Monogrammisten. 34
	        
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