Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1550599
AND  
 ANDR. 
10174 
1020. 
441 
1017 Andrea Andreani, der berühmte Formscläneidleg, über welchen 
 wir unter dem Monogramm o. 86 ausführ- 
Anda Intaghatre lich gehandelt habenii liezeichäietePzäufsolche Weise 
ano ein Blatt in Hellduii e von rei atten. Es stellt 
Mant Adam und Eva nach dem Sündenfalle dar, wie sie 
knieeiid mit Feigenblättern sich bedecken. Diese Darstellung ist von 
Mecarino zum Mosaikbilde im Boden des Domes zu Siena. gezeichnet. 
Links unten steht: Mecarino Inventore  Anti" Intagliat" Munüm" A. S. 
Oltauio Portiano Canonico de! Duomo di Siena dcdico PAInno M. D. 
LXXXVI. H. 17 Z. Br. 11 Z. 8 L. 
Den Mecarino identiücirt man gewöhnlich mit D. Beccafumi, er ist 
aber ein jüngerer Meister, welcher noch 1586 gelebt haben dürfte, 
während Beccafumi um 1552 starb. Ueber die Holzschnitte nach den 
Mosaikbildern im Dome zu Siena s. oben S. 36. 
1018. Giovanni Andrea Podeste, Maler und Radirer von Genua, 
blühte um 1636-1650. Er ist zunächt durch geist- 
And' P' D- D- D- reiche Radirungen bekannt, deren Bartsch P. gr. XX. 
p. 169 acht beschreibt. Die Abbreviatur And. P. D. D. D., mit den Jahr- 
zahlen 1636, 1640 und 16119, findet man auf vier Blättern mit Baccha- 
nalen in qu. ibl. Die drei D bedeuten Dat Donat Dcdicat. 
Nach der Angabe im Winkleüschen Cataloge II. No. 3378 und 3379 
sollte man glauben, dass zwei Blätter mit der Dedication an den Her- 
zog von Bracciano mit der Abbreviatur: And,Pod.16lr0 versehen seien. 
Diess sind die Nummern 2 und 3 bei Bartsch, und tragen obige Be- 
zeichnung. 
 Andrea Protfcaccini, Maler und Radirervon Rom, gehört zu 
en vorzüglichsten Schülern des C. Maratti. Die 
AmL Pr0c_a' sulp) Bilder in den Kirchen und Palästen Rom's spre- 
chen zu seinen Gunsten. Auf einigen radirten Blättern von seiner 
Hand steht die Abbrcviattir des Namens. Im Künstler-Lexicon XII. 
S. 87 haben wir 12 Radirungen verzeichnet, welche aber grössteiitheils 
mit dem Namen des Künstlers versehen sind. Hier fügen wir zwei 
schöne und seltene Blätter nach C. Maratti bei, welche weder den Na- 
men noch die Abbreviatur desselben tragen. 
1) Eine weibliche Figur im antiken Costüm mit Blumen in den 
Haaren nach links gehend. Sie hält in den beiden erhobenen Händen 
einen Blumeiikranz. Unten links steht: Car. Maratt-i Inu. H. 12 Z. 
8L. Br.7Z.9L. 
2) Eine weibliche Figur von vorn gesehen, wie sie Blumen in dem 
erhobenen Gewande tragt. Ohne lNIarattPs Namen, aber das Gegenstück 
zu obigem Blatte. 
1020. ANDREA MEDIOLANSIS  In derGalerle  
14  Mailand befindet sich 
 95 ein sehr schönes Ge- 
F mälde, welches die hl. 
' Familiemiteinermänn- 
liehen Figur in einer Art Priesterkleidung mit langenißarte, vielleicht 
St. Hieronymus, vorstellt. Dieses Bild (Kiiiestück) ist in der Zeichnung 
eben so trefflich als in der Färbung. Die Köpfe sind so ausdrucksvoll, 
wie sie nur in irgend einem der vorzüglichsten Gemälde damaliger Zeit 
vorkommen können. Der Verfertiger wird wohl Andrea Solario seyn. 
welcher um 1458Azu Mailand geboren wurde. Vgl. auch unten AN- 
DREAS MEDIOLANENSIS.
        

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