Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1550575
ANADM 
 ANC. 
1008 
1012. 
439 
Victoria Dacica in der Ambraser-Samniluiig, welche Baron von Sacken II. 
S. 122 beschreibt. Von Antonio Abondio kann das Werk nicht her- 
rühren, da dieser 1591 starb, ltlnd der Sieg uber die Turken in Sieben- 
bürgen (Dacia) ins Jahr 1599 ällt. 
1003. Unbekannter Maler, Welcher in der zweiten Hälfte des 
 16. Jahrhunderts gelebt haben dürfte, wahrscheinlich in Mun- 
ÄEJ] chen. Nach Heller und Brulliot I. N0. 31 iindet man dieses 
If-i Zeichen mit einiger Abänderung auf historischen äeiqhläungläii, 
D welche mit der Feder umrissen, und roth avir sin  _ie 
Jahrzahl 1618 gibt die Zeit der Entstehung an, aber wahrscheinlich 
nur in Copien von Paul Zigin aus Ulm welcher seine Studien in Ntirn- 
berg machte, und 1600 in München das Meisterreeht erwarb. Er fugte 
auf den Zeichnungen sein eigenes, aus PZ V. bestehendes Moiiogramm 
dem obigen" bei. Zeichnlungän dieserd ArtlbhabenUwir nicht gesehegg 
zweifeln aber nicht an er xisteiiz erse eii. nser onogramini 
scheint älter zu seyn, als Zigin, so dass dieser nur QOPIGU geliefert hat. 
Das Monogramm ähnelt in der Form Jenem No. 100a, nur dass im In- 
neren B statt D steht. Letzterer Buchstabe konnte aus Versehen statt 
B in das llIonogi-amni gekomnieiiuseyä,  dzässl es suäi um Copien von 
Zeichnungen des alten Antonio on io an e n wür e- 
IÜÜQ- Anton Blocklandt, genannt A.l von Montiäirdibezeiclhnete 
auf solche Weise vier B atter mit eii "vangeisten 
jäpfgioo. inawelche Julius Goltzius gestochen läat,  folf Siie klar: 
scheuen im Verlage des Hans Lie rinc au we c en 
ßü ' sicli die zweiten Initialen beziehen. Unter AM N0. 932 
haben wir ebenfalls über Anton von Montford gehandelt. 
1010. Annibale Uarracci ist dadurch als Zeichner einer Barstellung 
A C I der Madonna mit dem Kiiide angedeutet. Die_hl. Jung- 
n- a- n' frau erscheint in halber Figur in ovaler Einfassung. 
Unten steht: fab. Par. scuL, kl. fol.  Ueber den Stecher werden wir 
an betreffender Stelle handeln. 
lÜllÄ Antonio Garn i Maler von Cremona erscheint hier als der 
AN, (AMJN. Zeichner? eines von Agostino Carrlicci gestochenen Blattes, 
welches die Probe liefern sollte, dass Agostino zum Stiche 
15193 der Bildnisse in A. OampPs Cremona fedelissima tüchtig 
sei. Es stellt die Erweckung des Eutichus durch St. Paulus dar. Links 
unten steht: 11:18.? AN. CAMblNbfräeliirlo Üxfgegzärgtjfääalrtiäitslshägi. 
Car.  Im Ran e liest man:    1  '  
NISfPALATIO. FACTUllä  9 ZM lBr. 6 Z]? L.  Wir werden 
auf diesen Meister zu wie er 0 ten a en zurüc ommeii. 
1012. Annibale Oarracci, fand seinen vorbereitenden Artikel unter 
Am Caraa den Initialen A. C. No. 297, und da. ist bereits bemeiäkt, 
dass er nicht nur in den verschiedenen Fachern ei 
Än- ÜllTllC-Jn- historischen Malerei thätig war, sondern auch als der 
eigentliche Begründer einer selbstständigen Landschaftsmalerei in Italien 
zu betrachten sei. Die gegebene Abbreviatnr ündet man auf vier land- 
schaftlichen Blättern, welche Gio. Francesco Grimaldi radirt hat, und 
von Bartsch P. gr. XIX. p. 83 N0. 40_43 beschrieben sind, unter 
dem Titel: Der Vogel auf dem Zweige, B. 40; der Majln 119d das Welb 
mit dem Kinde, B. 41; die Ziegelbrennerei, B. 42; die bussende Mag- 
dalena, B. 43, qu. fol. Es ist indessen zu bemerken, dass die Abbre- 
viatur An. Carac. nur auf den späteren Abdrucken sich finde. 
An. Carac. Jn. steht auf mehreren Blättern mit Barstellungen aus 
der Geschichte des Aeneas, welche die drei Garracci äiäigPalazzo Fava
        

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