Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1550515
9924 
996. 
433 
992. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälfte des 
16. Jahrhunderts lebte. Er copirte A. Dürer's Blatt mit der Fa- 
milie des Satyr (1505), B. No. 69. Von der Gegenseite ge- 
nommen, steht in der Copie der Satyr mit der Schalmei rechts, 
und neben ihm sitzt das Weib auf der ausgebreiteten Thierhaut. 
Im Originale hängt rechts oben am Baume das Täfelchen mit Dürer's 
Zeichen, welches durch jenes des Copisten ersetzt ist. H. 4 Z. 3 L. 
Br. 2 Z. 7 L.  Bartsch und Heller kennen diese Copie nicht. Das 
Zeichen AN. bedeutet vielleicht nur „Albertus Norimbergensis". 
 AIOXiS R091, Zeichner und Maler, wurde 1792 zu Olychy-la- 
 Garenne geboren, und in Paris zum Künstler herange- 
N N bildet. Er malte Landschaften, militairische Scenen, Jag- 
1 den, architektonische Ansichten dzc. in Oel und Aquarell. 
Auf einer Reise in Frankreich und Deutschland sammelte er den Stoff 
zu folgendem Werke: Voyage p-ittoresque et mititaire en France et am 
Allemagne dessinä afapres natura par A. Noel, qu. fol. Die Blätter sind 
lithographirt, grösstentheils von Noel selbst. Man findet das kleine 
Zeichen darauf, so wie auf anderen Lithographien, welche unter dem 
Titel von Souvenirs vereiniget sind. Auf Zeichnungen bediente sich der 
Künstler häufig eines Monogramms. Das erste Zeichen findet man auf 
einigen Gemälden. Alexis Noel starb um 1848. 
994. Johann Benjamin Andreas Nothnagelt In der Sammlung des 
Hofmalers J. F. Steinkopf sen. zu Stuttgart waren bis 1856 zwei 
336 äusserst ileissig auf Holz ausgeführte Bilder, wovon das eine eine 
Hirschjagd, das andere eine Waldpaithie mit Jägern und Gefolge vor- 
stellt. Sie sind mit dem gegebenen Monogramme versehen, und ein 
Gemälde trägt die Jahrzahl 1757 oder 1777. H. 10 Z. Br. 13V, Z. 
Diese Bilder werden in R. Weigells Auktionskatalog vom 1. April 
1856 S. 218 beschrieben, mit der Bemerkung, dass das aus JAH oder 
JAN bestehende Monogramm einem Frankfurter Maler anzugehören 
scheine. Vielleicht rühren die Bilder von dem durch viele Radirungen 
bekannten Maler und 'I'apetenfabrikanten Johann Andreas Benjamin 
Nothnagel (T 1804 im 75. Jahre) her. Hüsgen sagt nämlich, dass er 
kleine Cabinetsbilder im Geschniacke des D. Teniers fleissig gemalt, 
und damit den Beifall aller Kenner erworben habe. Das Monogramm 
könnte auf ihn gedeutet werden. 
995. Unbekannter Maler. In der bei J. Odieuvre 1755 erschienenen 
. Europe illustre ist das Bildniss des Gustav Adolph mit diesem 
mit'm" Zeichen versehen. Es gehört einem französischen Maler an, 
welcher irgend ein älteres Bildniss zum Stiche copirt hatte. Der Stecher 
zeichnete _A. T.. worunter wohl A. Tardieu zu verstehen ist. 
995- Unbekannter sächsischer Maler oder Zeichner, dessen Mono- 
041 grarnnl Christ S. 101 ungenau und zu gross gibt. Wenn wir nach 
w". einem Namen suchen, so begegnet uns in jener Zeit ein uns 
m früher unbekannter Andreas Nanmdorf, welcher zu Anfang des 
17. Jahrhunderts in Dresden Bildnisse malte, aber mit jenem Naum- 
dorf, nach welchem um 1650 das Bildniss des gelehrten Bauers Johann 
Ludwig gestochen wurde, kaum Eine Person ist. Auch Marc Anton 
Nosseni, ein Sohn des berühmten Bildhauers Gio. Marria Nosseni, 
welcher in Diensten des Cliurfürsten von Sachsen stand, hielt sich in 
Dresden auf, noch um 1610.   
Die gegebenen Zeichen ündet man auf einem Holzschnittemit dem 
Bildnisse des Churfürsten Christian II. von Sachsen in Rüstung mit dem
        

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