Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1550317
AMBR. 
N 
r 
947. 
413 
17) Der ägyptische Obelisk mit Bildern, unter Sixtus V. von Do- 
menico Fontana aufgerichtet 1588, gr. fol. 
18) Der kleinere ägyptische Obelisk mit Bildern, auf dem Campo 
Martio errichtet 1589, gr. fol. 
19) Der ägyptische Obelisk mit Bildern im Garten des Cardinals 
Mattei, gr. fol.  
20) Der ägyptische Obelisk im Garten des Grossherzogs von Tos- 
kana, gr. fol. 
21) Die Ansicht des alten Capitol. Vera. antiqui Capitolii descrip- 
tio, gr. fol. 
22) Die Ansicht des neuen Capitolium Romanum, gr. fol. 
23) Ansicht eines alten Tempels mit Durchschnitt, in 2 Blättern, fol. 
24) Ein grosser Brunnen mit der Statue des Moses, unter Sixtus V. 
vollendet 1589, gr. qu. fol. 
Eine Anzahl dieser Ansichten sind, wohl nur in späterer Ausgabe, 
dem Speculum Romanuc Magnificenliae von Antonio Lafreri beigefügt. 
Fast allen Exemplaren des LafrerPschen Werkes sind gleichzeitige 
Blätter beigegeben, welche seinen Namen nicht tragen. Dazu kommen 
Copien und Nachahmungen von alten Blättern des Speculum. Sie tragen 
öfters die Adresse des CLDuchetti und Zalterius in Bologna, der Zeit- 
genossen des Brambilla. Ein anderer Theil hat die Adresse des Nic. 
van Aelst, und dieser scheint eine ähnliche Folge wie Lafreri beab- 
sichtiget zu haben. Die oben beschriebenen Blätter von N0. 15 an, 
und vielleicht noch andere, gehören in diese Oategorie, sind aber von 
geringerer Bedeutung, als andere Stiche dieser Art. 
Im Speculum Romanae lirlagnificentiae sind von Brambilla auch noch 
zwei grotteske Figuren, welche mit vieler Freiheit, und geistreicher 
behandelt sind, als andere Blätter des Meisters. Sie enthalten fol- 
gende Gegenstände: 
25) Die halbe Figur eines dicken Weibes in Prodl nach rechts. Sie 
trägt einen Kopfputz, welcher von allerhand Geiiügel, Schinken, Schweins- 
köpfen, Früchten dzc. zusammengesetzt ist. Das Collier besteht aus 
Würsten, und Schultern und Brust sind aus Braten gebildet. Oben links 
steht: Camevale, und in der Mitte ,.Pelri de Nobflibus formis." Ganz 
unten ist das dritte Zeichen. H. 9 Z. 5 L. Br. 7 Z. 3 L. 
26) Die halbe Figur eines jüngeren Weibes in Profil nach links. 
Der Kopfputz besteht aus Fischen, Gemüsen und Gartenkräutern. Das 
Kleid bilden Tonnen mit Fischen, Eiern u. dgl. Oben links liest man: 
Quaresima, und unten steht: Petri de Nobil-ibus formis. Das Zeichen 
ist unten rechts. H. 9 Z. 5 Z. Br. 7 Z. 3 L.  
Diese beiden Blätter haben im späteren Drucke die Adresse: „R0- 
mae apud laurentium Vacarium." 
27) Die Blätter in dem Werke des Domenico Fontana: Della trans- 
portazione dcll' Obelisro Vaticano. Roma 1590. Ein Blatt mit diesem 
Obelisken ist oben N0. 17 erwähnt. 
947. Ambrogio Brambilla bediente sich zur Bezeichnung seiner 
Ambr. Br.  Kupferstiche und Radirnngeil verschiedener M0- 
nogrammen, auf welche Wll' N0. 942 und 946 
Antbrosius Br.  aufmerksam gemacht haben. AufEand-riren Blät- 
  tern kommen Abbreviaturen vor. in auptwerk 
Ambrs Bramh femt" dieser Art ist das Bildniss des Papstes Sixtus V. 
in einem Rahmen mit architektonischen Ansichten, und anderen Scenen. 
H. 19 Z. Br. 13 Z. 2 L. Manchmal ist die Einfassung abgeschnitten, 
und auf Exemplaren dieser Art steht unter dem Brustbilde: Haec om- 
nia Quadrienio cacpit et perfecit, rechts: Ambrosius Br. f. H. 10 Z. 7 L. 
Br. 7 Z. 6 L. Im Rahmen steht auch das Monogramm des Künstlers.
        

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