Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1550208
402 
922 
1926. 
Hand dargestellt, und zu seinen Fiissen liegt ein Hund. Daneben steht: 
APATHES. Auf dem Gesimse bemerkt man mehrere Bücher, und 
darunter eines mit der Aufschrift: MEDIOLANVM A GALLIS conmq-V 
 A. M. Nach der Lage der Schrift könnte man wohl glauben, dass 
diese Initialen den Formschneider nicht andeuten, da das Künstler- 
zeichen auf dem Buche eine ungeeignete Stelle hätte. Dieser seltene 
Formschnitt ist folgendem Werke beigegeben: Bemardi Corii Patriae 
Historia. Milano MDIII. H. 1072 Z. Br. 5 Z. 9 L. 
922. Unbekannter Kupferstecher, wenn nicht J. A. Montalegre. 
A M Man findet diese Initialen auf einem Blatte mit dem Wappen 
- . des Abtes Marcus von Furtenbach. Im getheilten Schilde 
sind Lilien_, und statt des Heimes erhebt sich ein Kreuz aus Blumen 
mit fliegendem Bande. Den Schild umgibt ein sehr geschmackvoll ver- 
zierter ovaler Cartouche, und auf einem weissen Streifen steht: MARCVS 
ABBAS IN FVRTENBACH. Die Initialen A. M. sind unten im Rande. 
 
Im Catalogue de reste de la Collection d' estampes de M. le Comte 
de Fries p. 38 werden 12 Blätter mit Goldschmieds-Verzierungen mit 
A. M. angezeigt. Die Buchstaben könnten indessen auch zum Mono- 
gralnme verbunden seyn, und in diesem Falle dürften die Blätter dem 
Adrian Muntinck angehören. 
923. Unbekannter Kupferstecher, welcher um die Mitte des 16.Jahr- 
AM hunderts gearbeitet hat. Wir haben seiner auch unter dem 
Monogramm A M. N0. 904 erwähnt, und die Vernluthung aus- 
gesprochen, dass er vielleicht mit jenem Monogrammisten, welchem 
Bartsch IX. p. 496 vier Blätter zuschreibt, Eine Person sei. Die Ini- 
tialen AM findet man auf zwei Blättern, welche die Evangelisten Mat- 
thäus und Johannes in Ovalen vorstellen, und Theile einer Folge sind. 
Letztere ist unter dem Monogramme beschrieben. 
924. Alexander Mair? Man findet einen Kupferstich mit dem heil. 
9 0 Ignatius von Lojola, welcher im Brustbilde mit dem Cru- 
A M cifixe abgebildet ist. Uln das Portrait sind in 10 Abtheil- 
ungen Scenen aus dem Leben des Heiligendargestellt, jede in einem 
verzierten Rahmen. Im Unterrande steht: Ignatius de Loiola Fundator 
Societatis Jesu, und zwei lateinische Disticha schliessen sich an. H. 6 Z. 
3L. Br.4Z.9L. 
Die Zahl 90 zwischen den unten in der Mitte stehenden Buch- 
staben A M. bedeutet 15.90. Das Bildniss befindet sich auf der Rück- 
seite des Titels folgenden Werkes: Historia Von dem Leben und Wandel 
Ignalii Loiola von Ribadenera. Ingolsladii, David Sarlorius 1590. Wenn 
das Blatt von Alexander Mair in Augsburg gestochen ist, so gehört es 
zu dessen geringeren Arbeiten. Er stach indessen auch das nicht Sehr 
gute Titelblatt zu Wolfgang Hasenriets Commentarius de Vila et Rebus 
gestis S. Walpurgae. lngolstadii 1616. Unter dem Monogramm AM 
N0. 890 haben wir über ihn ausführlich gehandelt, und weiter unten 
kommen Holzschnitte mit den Initialen A M vor. 
925. Achilles Müller? Diese Initialen fanden wir auf einer Zeich- 
nung in Kreide", welche die Enthauptung der Medusa vor- 
Amstellt, qu. fol. Der Verfertiger folgte der Richtung des 
B. Spranger, und somit kann man auf Anton Montford 
nicht denken, da dieser Künstler sich an Franz Floris angeschlossen 
hatte. Die Zeichnung stammt aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhun- 
derts. Sie ist vielleicht von Achilles Müller, dem Glasmaler, welcher 
auch Glasgemälde mit den Buchstaben A. M. bezeichnete. Vgl. N0. 920.
        

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