Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1549890
ALE  
 ALEX. 
846 
 848. 
371 
mehrere Bilder, welche noch daselbst vorhanden sind. Viele Gemälde 
von A. (Jane's Hand besass auch der König Louis Philipp von Frank- 
reich, seine spanische Galerie ging aber 1853 in London den Weg der 
Auktion bei Christe und Manson. Das von Velasquez gemalte Bildniss 
des Künstlers, wie er einen colossalen Kopf vor sich hat, ist jetzt eine 
Zierde des k. Museums zu Madrid. Der Kopf ist jener des Adam, wel- 
chen A. Cano mit dem der Eva in Kork geschnitten, (nach anderen in 
Ton modellirt) und in estofado bemalt hatte. Man sieht diese colos- 
salen Büsten auf Pfeilern beim Eingange zum Chor der Cathedrale in 
Granada. Der Meister wollte sich nie von ihnen trennen. 
Ob Gemälde dieses Meisters mit A L. C. bezeichnet sind, wissen wir" 
nicht. Wahrscheinlich hatte sie der Künstler mit dem Namen versehen. 
Obiges Zeichen findet man aber auf einem radirten Blatte, welches dem 
A. Cano selbst zugeschrieben wird. Es stellt die hl. Catharina knieend 
neben dem Bade dar, wie sie in der linken das Schwert halt, und den 
Blick nach oben richtet, wo zwei Engel mit Krone und Palme er- 
scheinen. Im Hintergrunde linksbemerkt man drei Engel, welche den 
entseelten Leichnam der Heiligen tragen. Unten links im Rande sind 
die Buchstaben AL". C". H. 7 Z. 4 L. Br. 3 Z 10 L. Der Rand 
ist 3 L. breit. Vgl. N0. 871. 
846. Anna 1.00, Malerin zu London, genoss um 1780-1790 den 
Ruf einer der vorzüglichsten Künstlerinen ihres Faches. Sie 
X1469. malte Blumen, Insekten, Muscheln äc. mit grosser Feinheit. 
Auf "einigen Gemälden ist der Name, wie hier ausgedrückt. 
847. Alessandrorllori von Florenz, genannt ü Bronzino (1535- 
 1607 , bezeichnete auf solche Weise einen Ori inal- 
Ales AlorL  holzschnitt, welcher zu den Seltenheiten gehörtg Er 
enthält eine Allegorie auf Frankreich, welches als Königin vorgestellt 
ist, wie sie ein Kind auf dem Arme trägt, und eine Art Scepter hat. 
Auf letzterem ist die Lilie angebracht, und auch die Krone der Francia. 
ist mit einer Lilie geziert. Vier Grosse des Reiches huldigen der Kö- 
nigin, und auch andere Figuren- und Standartenträger füllen das Lokal. 
Unten rechts in der Ecke ist der Name Ales. Alcvi. f. Der Unkundige 
möchte eine Abbreviatur vermuthen. H. 8 Z. Br. 13 Z. 
848. Alexanor und Alexander fanden als Edelsteinschneider den 
AAE, 4 Eingang in die griechische Kunst-Geschichte, 
A A1,? 4h, A E es fehlen aber dafür die Zeugnisse der Alten. 
  Der erste Name ist in einen Carneol gegraben, 
welcher einen Stier vorstellt. Winkelmann liest in der Description des 
pierre: graväes du feu Baron de Stosch p. 260, "Alewanor" Abweichend 
in der Form des E ist derselbe abgekürzte Name auch auf dem Frag- 
mente eines Sardonix, welches die Beine einer Figur bis zur Hälfte 
des Schenkels vorstellt. Dieser Stein kam aus dem Cabinet des Cav. 
Vettori in das Florentinische Museum, und Bracci liess im Stiche seines 
Werkes die Figur ergänzen. Er bildete von den Beinen auf den Her- 
kules, welchem man das Machwerk der Verfallszeit der Kunst leicht 
ansieht. Die Form des E ist abgerundet, sie kommt aber rund und 
eckig nicht in einer und derselben Zeit vor, so dass der Zweifel an 
der Aechtheit der Antike entsteht. 
Die zweite Namensabbreviatur steht auf einem geschnittenen Sar- 
donix aus dem Cabinet des Grafen von Morpeth, welcher bei Stosch 
No. 6 abgebildet ist. Dieser Stein stellt zwei Nymphen mit einem Löwen 
vor, und kann eben so wohl der griechischen Antike fremd seyn, als 
einer der erwähnten Steine. Der von Vasari gerühmte Alessandro Ce- 
sati, welcher unten mit seinem Namen in griechischen Buchstaben ein-
        

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