Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1549873
ALB. 
835 
838. 
369 
Rosen auf dem Haupte. Bezeichnet mit dem Monogramm VR(Victoria 
Regina), und der Abbreviatur Alb. inv. 3]! 1841. 8. Auf einem Stu- 
dienblatte, welches einen Ritterkampf und zwei Köpfe vorstellt, fügt sich 
an das Monogramm der Königin der Beisatz: ufter Alb.  W. G, qu. 4, 
335. Albert Ferdinand Herzog zu Braunschweig-Lüneburg radirte 
Alb um 1732 einige Landschaften mit Gebäuden. 
 Die Abbreviatur seines Namens findet man 
Alb- FWd- H- Z- B- L- auf geätzten Blättern nach Abraham Bloemert. 
    Inschrift  
836. Albe'Ovats Scilder harlem. E? 131316.:, Holzschnliiß 
versehen, welcher die Büste eines Malers im Costüme des 15. Jahr- 
hunderts vorstellt. Nach der Aufschrift soll es das Bildniss des Ma- 
lers Albert van Ouwater seyn, welcher um 1400-1448 thatig war, und 
den Holzschnitt wollte man geradeweg einem Zeitgenossen, dem Buch- 
drucker Lorenz Coster zuschreiben. Allein das Blatt ist mit noch sechs 
anderen im vorigen Jahrhundert fabricirt worden, um die Welt zu 
täuschen. Gegenwärtig glaubt ausser Holland Niemand mehr, dass 
L. Coster der Erlinder der Buchdruckerkimst und des Formsehneidens 
sei. Um diess aber glauben zu machen, und um Holzschnitte von ihm 
vorzuweisen, musste eine Fälschung begangen werden. Vgl. Heinecke II. 
S. 101 Note, und den Wincklerlschen Catalog III. S. 219. Da sind die 
angeblichen Produkte L. Coster's verzeichnet. H. 2 Z. Br. 1 Z. 
837- Albert, steht auf einem von C. F. Bortius 1768 gestochenen 
Witzbilde, welches einen Polen mit dem Stocke vorstellt, gr. 8. Dieses 
Blatt ist nach einer Skizze des Herzogs Albert von Sachsen-Teschen 
gefertiget und gehört zu den Seltenheiten. Auf einem Kupferstiche von 
J. Schmutzer mit dem Titel: Ulysse enlevant te fils d'Andromaque, steht 
der volle Name dieses Fürsten: Albert Prince de Saxe Taschen deL, fol. 
Albert von Sachsen-Teschen ist der Gründer und Erblasser der 
berühmten Kupferstich- und Zeichnungs-Sannnlung" des Erzherzogs 
Carl in Wien. 
838. AI-BERTC) DSTE- 1496- steht auf einem Tempera- 
bilde in der Pinakothek zu Bologna. Es stellt die hl. Jungfrau mit 
dem Kinde, und zu den Seiten die Heiligen Petrus und Paulus vor. 
Das zweite Wort der Inschrift ist undeutlich, und scheint nachgemalt 
zu seyn. In dem Buchstaben Dzeigt sich ein dem e ähnliches Schrift- 
zeichen, und die beiden letzten Buchstaben sind verschlungen. so dass 
ET und TE gelesen werden kann. Zani nennt den Meister Alberto 
Di Set oder Setta, und der Verfasser des Catalogo dei quadri nella Pi- 
nakotheca della Accademia in Bologna Nr. 5 verfiel wohl desswegen 
auf die alte Familie Seta in Bologna. Andere vermutheten einen Al- 
berto Alberti da Borgo Sau Sepolcro. In dem genannten Catalögo ist 
das zweite Wort durch die Buchstaben DS. SE. angedeutet, und dem 
Verfasser desselben, Gaetano Giordani, scheint daher die Lesart „Al- 
bertus De Sancto Sepnlcro" die wahrscheinliche zu seyn. Das fragliche 
Wort enthält aber obige Buchstaben, und wenn man sie in gehöriger 
Reihe gibt, "so lautet es DeSTE. Man kann also auch einen Alberto 
d'Este vermuthen. In Este gingen im 15. Jahrhunderte ebenso viele 
Künstler hervor, als in Borgo San Sepolcro. Man mag aber mit Zani 
auch Alberto de Set oder Setta lesen. Es fehlt in allen Fällen der 
sichere Nachweis. Die Lesart „Alberto d'Este" scheint aber die richti- 
gere zu seyn, wenn auch in keinem Wörterbuche e1n Künstler dieses 
Namens vorkommt.
        

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