Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1549868
368 
AL 
 ALB. 
828- 
834. 
arbeitete für J. 0dieuvre's Portraitsammlung, welche 1755 unter dem 
Titel: L'Europe illustre zu Paris erschien. M. Aubert stach nach ihm 
das Bildniss des Königs Rene von Neapel und Sicilien, welcher 1480 
starb. Das Portrait scheint nach einer Miniature gezeichnet zu seyn. 
Ueber A. Lurent vgl. N0. 814. 
828. Andries L0ij6rd0rpfMaler, wurde 1789 zu Delfshaven ge- 
boren, und im Waisenhause zu Delft erzogen. Später 
 Z übergaben ihn die Regenten desselben dem Maler P. G. 
A_ L  van Os in Amsterdam, unter dessen Leitung er gute Fort- 
  schritte machte. Leijerdorp malte Landschaften mit Ar- 
chitektur, Stillleben und Portraite in Miniatur. Auch einige radirte 
Blätter finden sich von ihm, theils mit A.L. bezeichnet. Dieser Künstler 
liess sich in Purmerend nieder, und lebt wahrscheinlich noch daselbst. 
829. A. Lacavier, Zeichner und Maler in Paris, gab um 1850 
Costümbilder heraus, welche lithographirt, und 
k 46'] in Farben gedruckt sind. Auf diesen Blättern 
 i: stehen die gegebenen Buchstaben. 
830. August Oarl Engen Napoleon, Herzog von Leuchtenberg, 
M welcher oben N0. 818 unter Monogramln AL eine Stelle fand, 
radirte als Prinz in München mehrere Blätter, wovon zwei mit 
einem aus den Cursivbuchstaben A]. bestehenden Monogramm N0. 818 
bezeichnet sind, andere den Namen Auguste tragen. Mit den gegebenen 
Initialen ist eine Radirung versehen, welche einen liegenden Ochsen 
in Proiil nach rechts vorstellt. Links unten beim Schweife des Thieres 
stehen die Buchstaben AL. H. 5 Z. 2 L. Br. 6 Z. 2 L. 
831. August Lutz, Miniaturmaler von Heilbronn, war um 1800 zu 
Ä LNürnberg Handlungs-Commis, vertauschte aber zuletzt die 
'   Kaufmannschaft mit der Kunst. Diegegebenen Initialen findet 
man auf einem Blatte, welches mit der Punze und dem Hammer be- 
arbeitet und in Tuschmanier geatzt ist. Es stellt einen den Reif trei- 
benden Knaben, links vorn einen Baum und in der Ferne rechts Ge- 
bäude vor. Oval, H. 3 Z. Br. 2 Z. 2 L. Von diesem A. Lutz haben 
wir durch Hrn. Börner Kunde. 
832. UnbekannterFormschneider, welcherwahrscheinlich in Leipzig 
D; lebt. Man findet diese Buchstaben auf einem Bildnisse des k. k. 
f] Feldmarschalls Grafen von Radezky in der illustrirten Zeitung. 
1855. Zum Vorbilde diente eine Photographie von M. Lotze in München. 
833. Unbekannter Meister, wahrscheinlich aus der Schule des 
A A 4, Hans Sobald Beham. Brulliot II. N0. 85 erwähnt seiner 
l  unter den Initialen  und beruft sich auf Christ, 
welcher kein Blatt von ihm sah, und auch die Buchstaben unrichtig 
gibt, indem ALA zu lesen ist. Hr. Börner fand diese Initialen auf 
einer alten gegenseitigen, und sehr mittelmässigen Copie des Blattes 
N0. 4 von H. S. Beham. Dieses Blatt stellt die Eva dar, wie sie in 
der Rechten den Apfel, und die Schlange in der Linken hält. Links 
auf dem Zettel an der Felswand stehen obige Buchstaben, aber kleiner 
gezeichnet. H. 2 Z. 10 L. Br. 1 Z. I0 L. 
834. Albrecht Franz August Garl Emanuel, Herzog von Sachsen- 
Cobxirg-Gotha, seit 1840 Gemahl der Königin Victoria 
  von England, findet hier als Kunstliebhaber eine Stelle. 
Nach seinen Zeichnungen radirte die Königin Victoria zwei Blätter. 
Das eine zeigt die halbe Figur einer Nonne mit einem Kranze von
        

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