Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1549593
722 
726. 
341 
oder Formschneider, welcher der deut- 
722. Unbeälightgrchglldediigehört. Nach tBrulliot I. No_. 497 findet 
man dieses N amcnszeicheii auf einem Holzschnitte,welcliei' 
I das Abendmahl des Herrn vorstellt. Der Heiland sitzt 
in der Mitte am Tische vonpden ApuoStßlll 111118211911, 11115- 
I f y 2 Judas hat den Beutel am Gurtel hangen. Ree ts unten 
am Sessel des Judas ist das hlonogramm. Obenlläislgande. 
DESIDERIA DESIDERAVI 8m, und im unteren RandaL S IN 
EA NOCTE 8m. H. ohne Rand 8 Z. 11 L._ Br._ 13 Z. 6.  _t h 
Den Namen dieses Meisters kennen wir nicht. .De1 V51, 111g: 
würde das Monograinni auf Johann Asper passen, allein Letz eier e- 
diente sich gewöhnlich eines aus HA. bestehenden Zeichens. 
723. Jakob Abt von Augsburg, oder ein „unbekannter Maler, 
f oder Kupferstecher," welcher. zu Anfang des 16. Jahrhunderts 
iii Deutschland thätig war. Itr scheint der alten schwahisc ieii 
E . Schule anzugehören, wie sie sich in Ulm gestaltet Ahatte. 
 Man könnte aber den Meister auch iii Augsburg suchen durfen, 
   wo in jener Zeit ein Maler Nanieiis Jakob Abt thatig _wa1- 
Dieser Meister starb 1518.  Das obige Zeichen findet nian auf eiiäem 
Blatte, welches die hl. Familie yorstellt. Rechts sitzt Maria neben (em 
Kinde im Gangelivageii, und links sieht man Anna niit dem Johannles, 
welcher in einem ähnlichen Wagen geht. Der_kleine Jesus scheint i in 
Früchte anzubieten. Oben ist Gott Vater zwischen zwei Engeln, wo- 
von der eine die Harfe spielt, der andere auf dem Horne blast. Von 
dem ewigen Vater geht ein Lichtstrahl init dein hl. Geiste auf den 
kleinen Heiland herab. VOl'll_3.l1f dein Boden sieht man eine Schale, 
eine Vase und das Lamm. Links bei den Schultern der hl. Anna ist 
das Zeichen. H. 9 Z. 2 L. Br. 6 Z. 71A L. 
724. Unbekannter Formschneider, oder Zeichner, welcher um i_620 
thätig war. Man Findet sein Zeichen aut deindiildnisse eines 
Ä Musikers, welcher in halber Figur hinter einem Tische vorgestellt 
ist. Er trägt einen 'l'a.lar, und schreibt Noten. Oben stehtl: Aela- 
m Suae 37 .40. m21. H. s Z. s L. Br. 4 z. g L. niesesBatt e?- 
hört zu einem Liederbuche Dr. M. Luthers. Auf der Ruckäeite ist ein 
Kircheiilied gedruckt. Sollte das Liederbiich in Hanau ge ruckt seyn, 
so deutet das Monogranini den F0riiischneirlei' Johann Adam an. Diesei 
Künstler war uni 1620-1640 thatig.    
725. Unbekannter Maler, oder Formschneider, welcher der sach- 
 sischeii Schule angehöret, und uni 1530 gearbeitet zu haben scheint. 
R Seine Blätter sind schön, und verrathen einen tuclitigen Meister. 
WVir bedauern daher, ihn nicht namhaft machen zu kennen.  
1) St. Sebastian, rechts an den Baiiinstaniin gebunden, _wie ein 
Schütze mit der Armbrust nach iliiii schiesst. Hinten links sieht man 
zwei andere Männer. Mit dein Zeichen. H. 10 Z. 10 L. Dr. 8Z. 3 L.  
2) Die Bekehrung des Saulus, _in L. Cranaclfs Manier. Lambgät 
Hopfer hat diese Darstellung zu_ seiner Passien gestochen, B. Noa l. 
Welcher von beiden der Copist ist, kennen wir nicht bestimmen, oci 
scheint es Hopfer zu seyn. Der Holzschnitt hat Quartformat. . 
726. Johann Axelt oder Azelt, Kupferstecher, arbeitete um 01660 
 1670 in Nürnbelrlg. ädaln findet Biädlnisslgiätgggg- 
ä iiiht n und Sc ac t ane voni   
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' storio de rebus in Gallia-gestzs ab Alexander) Far- 
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Monograinmisten. 2
        

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