Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1549285
310 
AGA 
630- 
635. 
630. A. Geniale, Zeichner und Maler, war um 1846 in Paris 
(A119 _ thätig, und machte sich durch Genrebilder bekannt. Ein sol- 
ches radirte er auch in Kupfer, unter dem Titel: Paysans Bre- 
tons. Man findet dieses schöne Blatt in dem Werke: L'Artiste, Jahr- 
gang 1846. Es ist mit Ton gedruckt, qu. fol. Das gegebene Zeichen 
findet man auf einem schönen Holzschnitt in „Les Franpais peints par 
cum-meines." Das Blatt ist betitelt: Cantamce du Salon. 
631. Anton Greven, Maler von Cöln, machte seine Studien auf der 
jqß Akademie inhDlüsäeldorfÄunbdläuegab sielü  FrIiIiIiJahrHiBSS im 
 Streben nac ö erer us i ung nac üne en. ier ver- 
weilte aber der Künstler nur einige Monate, da ihn seine zerrüttete 
Gesundheit nöthigte, in die Heimath zurückzukehren, wo _er 1838 in 
einem Alter von 28 Jahren starb. Greven malte mit V0l'll6l)6 Genre- 
bilder, welche ein bedeutendes Talent verrathen. Eines seiner schönsten 
Gemälde, welches er 1836 in Düsseldorf vollendete, stellt innen Ritter 
in spanischer Tracht vor, wie er sein Liebchen im Arine  Es ist 
d h  e L'tho raphie von Deutsch bekannt fol. Die Initlalen AG. 
fiiitllgt ieiildln aulf eiäer Originallithographie_im vierten Bande der Düssel- 
dorfer Monatsblatteiä Dai Btlatt stellt einein Jluiggcztii Mann zäls Blädllll- 
Werber vor. Nach er Sc rit im nterraii e ite er um as ipp- 
tischgen d. h. um die Hand der Fräulein Tochter an demselben. 4. 
J. G. Baum lithographirte 1839 das Bildniss Greven's. 
 Andrea GiOVMIG und Ariani, zwei _Medailleiire, welehe urn 
A G A 1730 in Neapel thatig waren, bezeichneten ihre Geprage mit 
'  ' den Initialen A. G. A. Man iindet sie auf Münzen und Medaillen. 
633- Ag-BÜÜÜÜI-ile steht auf Kupferstichen nach Agostino Car- 
racci. Sie gehören verschiedenen Künstlern an. Die eigenhandigen 
Blätter Agostinds sind theils mit A. C., theils mit der Abbreviatur des 
Namens, und auch mit einem Monogramme bezeichnet. 
634. Agostino Uarracci S011 sich nach Bartsch, P. gn-XVllI. pl. I. No. 1 
des ersten der gegebenen Zeichen bedient haben, es 
ÄGCAg C geht aber aus demVerzeichnisse der Blätter desselben 
'  nicht hervor, auf welchem Blatte sich dasselbe finde. 
Der genannte Schriftsteller sagt nur, dass jenes, welches den Teufel 
vorstellt, wie er während deSVSchIafeS der Arbeiter Unkraut säet, 
rechts unten die Chiffre des Künstlers trage. Aus Mangel an Autopsie 
können wir aber nicht bestimmen, 0b das erste Zeichen darunter zu 
verstehen sei. 
Die Buchtaben Ag. C. iindet man aber auf einem Blatte mit 
halben Figuren, welches Agostino nach einem alten Meister gestochen 
hat. Die hl. Jungfrau sitzt, und hält das auf ihrem Schoosse stehende 
Jesuskind. Daneben sind Joseph und Elisabeth, und im Grunde sieht 
man vier Engel. Links in der Ecke sind die Buchstaben Ag. C. 
H. 8 Z. 4 L. Br. 6 Z. 3 L.  Dieses von Bartsch nicht erwähnte 
Blatt ist eines der frühesten des Meisters. 
635. Unbekannter Meister, "welcher in der ersten Hälfte des 17. 
K I Jahrhunderts in Italien gelebt zu haben scheint. Herr E. 
g GHarzen besitzt ein rztdirtes Blatt mit diesen Initialen, welches, 
in der Weise des F. Mole, behandelt, die Ruhe der hl. Familie vorstellt, 
und mit A'G'C' bezeichnet ist, qu. fol. Dieses seltene Blatt rührt 
von einem Maler her, doch ist nicht an Ag. Carracci zu denken, welcher 
den vorhergehenden Artikel in Anspruch nimmt.
        

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