Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1549141
296 
590 
592. 
Die Ueberarbeitungen im Gewande sind nach Börner mit dem Granir- 
stahle bewirkt, welcher aber zu weitläufig, und zu sehr in einerlei 
ääclitginghgtefugt isltl, tals dasä das glatt däirclh detssäaii Anwiendung g:- 
n n a. er in ergrun wur e ganz ic nii iesem ns rumen e 
übergangen, und über dem Kopfe, wo ein lichterer Ton hervorgebracht 
werden wollte, erscheint diese hellere Stelle streifig. 
V. An der Stelle der in den früheren Abdrücken sichtbaren Nadel- 
arbeiten ist der Stichel angewendet. Im Gesichte ist einiges gemildert, 
der weisse Kragen, welcher bisher zwei breite Lichtstellen enthielt, ist 
ganz mit leichten Grabsticheltaillen überzogen, alle Nadelarbeiten in 
den_zwe1 Aermeln des Wamwses sind aiispolirt, und durch sorgfältigere, 
weniger rauh erscheinende (JTalJStIChGllIIIIOII ersetzt. Die Schrafiirungen 
des linken Aermels, früher von links nach rechts durch die Nadel herab- 
geführt, sind jetzt in entgegengesetzter Richtung mit dem Stichel be- 
wirkt. Der Leib hat durch die Beihilfe des Stichcls ein tieferes Schwarz 
erlangt, sowie das Ganze durch diese Abänderungen gewonnen. Im 
KAIGYEFII Allidrucäe hat dder äbscänittt unäzen  Ovalie (ein sähmutziges 
ec iges usse en ca ie ear ei unv esse en mi em ranireiseii 
nicht gelungen ist: Im fünften Drucke ist der Raum auspolirt, und 
iilben längs der Kante des die Schrift enthaltenden Raumes sind einige 
orizonta e Linien eingestochen. 
590- Albert Glookenton jun. soll nach Brulliot I. N0. 177 Glas- 
gemälde auf solche Weise bezeichnet haben. Ueber diesen 
Meister handeln wir unter dem Monogramm AGL ausführ- 
lich, und bemerken hier nur, dass das Zeichen wahrschein- 
lich nilcht ggnz richtig gegeben ist, indem sich der lrechte Scheläikel des 
A nic t au runden soll. sondern unten nach rec ts gestrec t ein L 
bilden muss. Indessen ist es immerhin möglich, dass Glockenton ein- 
mal in obiger Weise gezeichnet habe, ohne das sonst gewöhnliche L 
anzudeuten.  Brulliot liest AC., allein in dieser Form besteht das 
Monogramm aus AG. 
591. Albert Glockenton soll nach hlalpe II. N0. 39 Kuperstiche 
mit diesem Zeichen versehen haben. Der genannte Schrift- 
ä  steller hat den alten, um 1450 gebornen KülllSltli-Elil dieses läamens 
im Sinne über welchen wir unter den got isc en Buc staben 
AG handeln, wir lkennen aber kein Blatt mit obigem Zeichen. Auch 
Malpe wird keines gesehen haben, sondern höchstens irgend eine Zeich- 
nung, welche aber nicht dem sogenannten alten A. Glockendon, sondern 
einem jüngeren Glasmaler dieses Namens angehören dürfte, dessen 
Monogramm aber gewöhnlich in anderer Weise verschlungen ist. 
592. Unbekannter deutscher Meister. oder vielleicht zwei Künstler, 
' welche in der früheren Zeit des 16. Jahrllliunderts 
gelebt haben müssen. Das zweite Zeic en gibt 
 Christ in seinem Monogrammenbuclie S. 198 mit 
der Bemerkung, dass es, aus GN bestehend, Ni- 
colaus Glockenthoii angehören soll, was ihm aber noch nicht klar 
sei. Das von ihm beigebrachte, Zeichen besteht auch sicher nicht aus 
GN, sondern aus AG, es fragt sich aber immerhin, ob Christ nach Au- 
topsie berichtet, oder ob ihm eine ungenaue Copie des Monogramms 
vorlag. Wenn es sich um Nicolaus Glockenton handeln soll, so muss 
das N angedeutet seyn da ein anderes Zeichen welches diesem Künstler 
zugeschrieben wird, delitlich aus GN besteht. 7 
Das erste der oben gegebenen Monogrammen haben wir ebenfalls 
nicht aus ei enener Anschauuii  Es soll auf einer Zeichnung vor- 
8 E
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.