Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1549084
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583. 
dem höchsten Thurme im Hintergrunde nicht ganz ausgedrückt. Es ist 
die rechte Seite kürzer, während in der Copie dieselbe sich mehr rundet. 
5) Loth zieht mit seiner Familie aus Sodom, B. No. 16. Rechts 
an dem Erker des runden Thurmes, welcher sich links erhebt, bemerkt 
man im Originale an der beschatteten Seite ein dunkles Fenster, welches 
der Copist nur schwach mittelst zwei senkrechter Linien andeutete. 
6) Loth von den Töchtern berauscht, B. N0. 17.  Wir können 
die Gopie durch kein Merkmal bezeichnen, wissen aber von einer an- 
deren Copie dieser Darstellung. Sie erscheint in einem Runde, mit 
Aldegrevefs Zeichen: 
7) Susanna von den Alten überrascht, B. No. 30. H. 4 Z. und 
2 L. Rand, Br. 3 Z.  Bartsch, Anleitung zur Kupferstichkunde den. 
S. 7, spricht von einer Copie dieses Blattes, in welcher die Stunden- 
zahlen an der Sonnenulir nicht angemerkt sind. Diese Copie soll links 
nur vier Kieselsteine, das Original deren sechzehn aufweisen. Hr. Bör- 
ner glaubt, dass es sich nur von einem späteren Drucke der Original- 
platte handle. Er bestimmt die Abdrücke, wie folgt: 
I. Von der reinen ursprünglichen Platte mit den Ziffern der Uhr, 
und vor der Adresse des Martin Petri. 
II. Mit der Adresse von Martin Petri. 
III. Von der retouchirten Platte. Die Stundenzahlen der Uhr sind 
mit einer Strichlage von links nach rechts bedeckt, so dass ein 
dunkler Fleck sich zeigt, und kaum die Hälfte der Ziffer 6 
mehr durchscheint. 
Solche Abdrucksgattungen dürften von allen 4 Blättern mit den 
Darstellungen aus dem Leben der Susanna vorkommen, B. No. 30-33. 
Von No. 33, der Steinigung der beiden Alten, gibt es eine Copie von 
dem Monogrammisten AT 1570.. Bartsch kannte sie nicht. 
8) Das Gleichniss vom bösen Reichen und dem armen Lazarus, 
Folge von 5 Blättern, B. No. 44 -48. Diese Blätter sind nummerirt, 
und im Rande eines jeden ist eine lateinische Inschrift. H. 2Z. 10 L. 
und 1 L. Rand, Br. 4 Z.  Bartsch macht nicht auf die Copien dieser 
Blätter aufmerksam. Um diese zu keimen, bedarf es nur der Angabe, 
dass in den Inschriften auf No. 44, 45, 47 n. 48 bei Bartsch der Buch- 
stabe „N "t in den Originalen durchgehends verkehrt, in den Copien 
richtig gegeben ist. Nur im Worte "Infßmos" (No. 47) ist er auch in 
der Copie verkehrt. Von diesen Copien wissen wir nur durch Hrn. Börner. 
.9) Der erstandene Heiland mit der Siegesfahne in der Linken, und 
die Rechte zum Zeuguiss erhebend. Oben steht: PAX mit CHRISTUS, am 
Rande 14 I: verkehrt). Rechts in halber Höhe das Zeichen mit 1550. 
H. 2 Z. 71;, L. Br. 1 Z. 10 L.  Dieses Blatt kennt Bartsch nicht. 
10) St. Christoph als Pilger auf dem Boden vor einem Baumstamme 
sitzend, wie er sich mit der Rechten an einen aufwärts gestellten Baum- 
ast stützt. Oben in Wolken trägt der Engel ein Täfelchen mit der 
Jahrzahl 1520. Ohne Zeichen. H. 2 Z. 6115 L. Br. 1 Z. 9 L.  
Dieses Blatt kennt Bartsch nicht. 
.41) Die vier allegorischen Frauen, halbe Figuren in reichster Tracht. 
1) Judith, B. N0. 34. 2) Der Glaube, B. No. 131. 3) Die Unmässig- 
keit, B. No. 132. 4) Die Stärke, B. No. 133. Diese Blätter, welche 
die Jahrzahl 1528 tragen, bilden eine Folge, was Bartsch übersehen 
hatte. H. 3 Z. 1 L. Br. 2 Z. 5 L. 
12) Die Thaten des Herkules 1550, B. No. 83-95. H. 3Z. 5L. 
und 6 L. Rand, Br. 2 Z. 6 L.  Bartsch macht nur auf die Copien 
des Monogrammisten PM. aufmerksam, es gibt aber auch verschiedene 
betrügliche Copien mit AldegreveNs Monogramm. Einige sind von der 
Gegenseite, wie jene mit Herkules, welcher den Antheus erdrückt, B.
        

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