Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1548893
528- 
533. 
271 
1693," fol. Die Zeichnungen zu diesem Werke Sind V0l1 Albert Freyse, 
welcher aber noch öfter AF. zeichnete. Vgl. N0. 553. 
528. Giovanni Antonio Faldoni, Maler und Kupferstecher, wurde 
um 1690 in Ascoli geboren, und von Antonio iiucciani un- 
Ä: terrichtet. E. Sadeler und C. Mellan waren seine Vorbilder 
im Kupferstiche, besonders der letztere, dessen Manier aber FaldoiiPs 
Blätter nicht empfiehlt. Er stach Bildnisse, plastische Werke, und ver- 
schiedene andere Darstellungen nach Panneggianino, Palma, G. Ma- 
nozzi, G. Camerata, G. B. Piazetta, St. Pozzi, S. Ricci, P. da Cortona, 
P. Loiighi Rosalba Carriera 8m. Auf einigen Blättern steht das erste 
Zeichen, dessen sich aber auch ein anderer, uns unbekannter Künstler 
d" t h b, h 'it. Für Faldoni entscheidet aber die widerliche 
iiliiaiiidlr diels  (iiieiizaiiin Das zweite Monogramm findet nian auf einem 
Blatte, welches die allegorische Figur der Malerei mit Pinsel auf dem 
Löwen in Wolken vorstellt, 8. Man legt diesen Kupfersich dem A. 
Faldoni bei, er scheint aber moderner zirscyn, und einem anderen ita- 
lienischen Künstler anzugehören. Faldoni starb um 1760. 
529. A. Frölieh, Kupferstecher, arbeitete in der erstenHälfte des 
18. Jahrhunderts, und hinterliess mehrere mittelmassige 
. a Bildnisse. Auf Jeiiem des Grafen Peter Strozzi steht das 
Monogramm in Verbindung mit: röLfec. Auf anderen Blat- 
tern findet man das Zeichen allein, wie auf dem Bildnisse der Königin 
Christine von Schweden im Lelinstuhle, und des gelehrten Jesuiten 
Athanasius Kircher. Das Zeichen mit dem Beisatze fe. steht auf dem 
ioiäträtexders Kaiäelras äteopold. _Man findet Es änit djengn des Kiilinigs 
n wig , un  rozzis im sec sen an e es iarium uro- 
paeum continuatum. 
530. Unbekannter Medaillenr, welcher unter der Regierung des 
Königs Karl IX. von Frankreich (1560-72) thätig war. Das ge- 
K gebene Zeichen findet man auf einer Medaille mit dem Bildnisse 
des Königs, Brustbild im Harniseh mit Lorbeerkranz, und der Umschrift: 
CAROLVS. IX. D. G. FRANCOR. REX. Auf dem Revers ist das fraii- 
zösische Wappen mit der Umschrift: Sit. Nomen. Domini. Benedictum. 
531. Unbekannter französischer Künstler, welcher für die 1755 
 bei J. Odieuvre in Paris erschienene Europe illustre ge- 
Ä Pmx arbeitet hat. Aveline, M. Anbei-t, Pinsio u. A. haben Bild- 
nisse nach ihm gestochen. Die Originale gehören dem 16. Jahrhundert 
an, und der Monogrammist AF hat daher nur Oopien geliefert; wohl 
in Farben, worauf der Beisatz Pinm. deutet. 
532. Abraham Füller, Kunsthändler in Nancy. Sein Verlagszeichen 
findet man auf Blättern in Juni Jaoobi Boissardi Vesuntini Emble- 
E matum liber etca  Diäses Wiärk gnthälkllt im Ganzenb 88_ glatter, 
welche von Alexan er a ec ra irt sin  as onograinm ezie sic 
auf den Verleger, dessen Adresse auf dem Titel steht: "Excudebat Abra- 
hamus Faber.  Die Embleme beschreibt Robert Dumesnil P. gr. fr. 
VITI. p. 116. 
533. Unbekannter Formschneider, welcher um 1574 inpeutschland 
thätig war. B. v. Ruhniohr u. Thiele. (Die k- Igllpfßfstlchsammlung 
m in Copenhagen S. 27) keimen folgendes mittelmassige Blatt von ihm: 
"IIÄIIIÜCIIS Rantzovius J. Raiitzovii F." Zu den Seiten in Ab- 
sätzen: anno domiiii 1574. anno aetatis 49. H- 6 Z- 211- 313423-911- 
Dieser Moiiogranimist ist Eine Person mit jenem, welcher sich eines 
aus denselben Buchstaben bestehenden Zeichens bediente, nur dass das F
        

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