Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1548752
AELS. 
494. 
257 
i) Der hl. Joseph, wie er zur Nachtszeit den Knaben Jesus auf 
einer ebenen, unfreundlichen Landschaft führt. Bezeichnet: Aels. f. 12. 
 Dieselbe Darstellung ist von P. van Sommer in schwarzer Manier be- 
handelt, kl. fol. Auch W. Vaillant hat diese Composition gcschabt, gr. 8. 
2) Der junge Tobias mit dem Engel. Letzterer trägt den Fisch 
unter dem linken Arme, und der Engel leitet ihn in der mit Felsen 
und Bäumen besetzten Landschaft am Wasser nach links hin. Dieses 
sehr seltene Blatt wird dem Elsheimei- zugeschrieben. H. 3 Z. 5 L. 
Br. 5 Z. 4 L. 
3) Der Engel als Begleiter des jungen Tobias in einer durch Felsen 
geschlossenen Landschaft nach links hin. H. 5 Z. 7 L. Br. 4Z. 7L. 
 Dieses von R. Weigel als durchaus acht erwähnte Blatt ist wohl 
dasselbe, welches im Winklerlschen Cataloge Nr. 1579 als Original- 
Radirung angegeben wird. Der Engel trägt den Fisch über dem 
Stecke auf der Achsel.  
4) Der Satyr und die Nymphe in einer Landschaft. Rechts vorn 
gegen die Ecke sitzt der ilötende Satyr auf dem Steine, und vor ihm 
sitzt die Nymphe mit übereinander geschlagenen Armen auf dem Boden. 
Zwischen beiden zurück sieht man eine andere weibliche Figur in 
starker Büste. Hinter der Gruppe und quer des Blattes hin sind Bäume 
und Gesträuche, welche links im Lichte sich zeigen. Am Himmel sind 
zwei grosse und eine schwache Wolke zu sehen. H. 2Z. 3L. Br. 3Z. 
9 L.  Wenzel Hollar hat diese Darstellung von der Gegenseite copirt. 
5) Der Satyr mit der Traube. Er sitzt am Fusse eines grossen 
Baumes und reicht dem Kinde, welches die auf dem Boden ruhende 
Mutter hält, eine Traube. Im Grunde breitet sich Landschaft aus, 12. 
Dieses Blatt legt Brulliot im Catalog Aretin N0. 534 dem Elsheimer 
bei. Wir wissen auch aus Sandrart, dass dieser Meister Blättchen mit 
Satyrn radirt habe. 
6) Die tanzende Nymphe mit dem Tambourin. Rechts im Vor- 
grunde gegen den Rand zu steht der die Waldpfeife blasende Satyr, 
und ein anderer mit über die Brust geschlagenen Armen hört ihm zu. 
Ein Dritter reicht nach der auf dem Boden sitzenden Nymphe, neben 
welcher die 'l'änzerii1 mit dem erhobenen Tambourin zu sehen ist. 
Hinter dieser Gruppe sind Bäume und Gesträuche, und eine noch grös- 
sere Waldpartie ist links, wo vom Rande her ein Satyr in Eile heran- 
kommt. H. 2 Z. 4 L. Br. 3 Z. 9 L. Dieses Blatt werthet Weigel 
auf 18 Thlr. W. Hollar hat diese Darstellung von der Gegenseite co- 
pirt. Es gibt aber auch eine originalseitige Copie, welche daran zu 
erkennen ist, dass die Figuren bestimmter hervortreten, und die Bäume 
und Gesträuche in schwerfälligen Massen auseinander gehen. H. 2 Z. 
4V2 L. Br. 3 Z. 7 L. 
7) Die ruhenden Satyrn. In der Mitte gegen rechts sitzt ein flö- 
tender Satyr auf dem Felsenstücke, und neben ihm nach rechts hin lehnt 
eine sitzende Nymphe den Arm auf den Felsensitz desselben. Weiter 
nach rechts sitzt ein Satyr zwischen zwei Felsenstücken, und rechts und 
links hinter ihm reichen zwei andere in halbem Leibe empor. Hinter 
dieser Gruppe erhebt sich ein hoher, mit Bäumen besetzter Felsen. 
Links des Blattes sind Bäume und Gesträuehe, und vorn ist Wasser. 
H. 2 Z. 11 L. Br. 3 Z. 11V, L. Dieses Blatt ist kräftiger radirt, als 
gewöhnlich, scheint aber ächt zu seyn. 
8) Ein junger Bursche mit entblössten Füssen an einem Hügel 
stehend. Er erhebt den rechten Arm, um den Zügel des hinter ihm 
stehenden Pferdes mit langem Schweife zu halten. Mit der Linken 
hält er die-Leine eines Windhundos, und ein zweiter Hund liegt bei 
seinem rechten Fusse, 4. Dieses ausserst kräftig radirte Blatt erklärt
        

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