Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1548600
242 
ADP  ADR. 
442 
1447. 
Zeichen, und ohne Namen des Stechers. Durchmesser 8 Z. 9L.  Es 
gibt auch Copien von der Gegenseite und ohne Namen. 
442- Antonio oder Pietro Dardani? Das gegebene Zeichen ündet 
R man auf einem radirten Blatte, welches den leidenden Heiland mit 
der Dornenkrone darstellt, halbe Figur nach rechts, ein Rohr in 
der Linken haltend. Links unten im Schatten des Grundes steht das 
Monogramm. H. 7 Z. 7 L. Br. 5 Z. 8 L. 
Man schreibt dieses mittelmassige Blatt dem Antonio Dardani von 
Bologna zu, dessen Lebensgranzen von 1677-4735 reichen. Allein die 
Kunstgeschichte kennt auch einen Pietro Dardani, welcher von 1646"- 
1712 lebte. Beide waren Maler. Bilder des letzteren sind in M. La- 
stri's Etruria pittrice gestochen, eine Darstellung im Tempel von G. 
Vascellini, und Maria mit dem Kinde auf Wolken von G. Cecchi, fol. 
Pietro ist vorzüglicher als Antonio. Nach diesem hat Quadri ein Blatt 
in MattiolPs Manier radirt. Es zeigt die Maria in einer Glorie von 
drei Heiligen umgeben. Unten kniet eine Heilige neben dem Engel. 4. 
Heller, Gesch. d. Holzschn. S. 285, sagt auch, (lass Antonio Dardani 
einige Blätter in I-Ielldunkel hinterlassen habe, wir fanden aber keines 
derselben angezeigt. 
443. Unbekannter Meister. Nach Heller, Monogr. Lex. S. 15 ge- 
JD hört dieses Zeichen einem Maler an, welcher zu Ende des 
 16. Jahrhunderts thätig war. Der genannte Schriftsteller lasst 
es bei dieser kurzen Angabe bewenden, und entzieht uns dadurch jeden 
weiteren Anhaltspunkt. Er bestimmt nicht einmal die Schule. 
444. Zeichen des Buohdruckers Adam Petri oder Petreus in 
Basel, welcher sich auch eines aus AP bestehenden Mo- 
 nogramms bediente. Man ündet diese Initialen auf einer 
ä ' in Holz geschnittenen Vignette von 1525. Sie zeigt ein 
i, auf dem Löwen reitendes Kind unter einem Thorbogen. 
H. 3 Z. 9 L. Br. 2 Z. 7 L. Dieses Signet dient wahr- 
scheinlich als Verlagsadresse des A. Petri. 
445. Adrian Drebbel aus Alkmaer? Brulliot 1. N0. 272 fand dieses 
Monogramm auf Zeichnungen im Geschmacke des Peter 
Breughel. Der genannte Schriftsteller beruft sich auch 
18;. auf eine Handschrift des Mr. Hazard, welcher dasselbe 
f Zeichen gibt, aber den Namen des Meisters nicht kennt. 
Wir vermuthen darunter den Maler Adrian Drebbel, welcher ver- 
muthlich der Vater des 1572 gebornen Cornel Drebbel ist. Die hol- 
ländischen Schriftsteller kennen indessen keinen Adrian Drebbel, wir 
fanden aber eine Zeichnung mit seinem Namen, in welcher die Buch- 
staben A. D. in der angegebenen Form gezeichnet sind. Sie enthält 
eine Scene aus dem holländischen Volksleben in karrikirter Auffassung. 
Adrian Drebbel wäre dann der von Christ und Malpe erwähnte A. Dreh- 
ber, da ein Künstler dieses Namens nicht bekannt ist. 
446. Adrian Uollaaafth zeichnete dauf solIcIhe dWcäise Bliätlterf nach 
 o annes Stra anus, .en ric van ee u. a. 
Adria 00m sulp Sie enthalten biblische Darstellungen und Land- 
Adria Cgl, sculp. schaften, kl. qu. fol. Ueber A. Collaert haben 
Adm-anus 6,0l. sculpgirr  A. C. ausfuhrlichei gehandelt. Vergl. 
447. Adrian van der Gabel, Lgndsclliaitssäräalir dundtliadiäemfggb. 
  zu yswy , e ien e sie au e- 
Adlh "(mdm Oab- "L et fea malden eines aus AVK bestehenden Mo-
        

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