Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1548562
238 
ADF  
 ADH. 
427 
1432. 
427. Abraham Delfos, Zeichner und Kupferstecher, fand unter 
A D F „AD. tecit" N0. 403 seine Stelle. Die Initialen A. D. F. 
' '  stehen auf einem Blatte nach J. de Witt, welches zwei Kinder 
vorstellt, wovon das eine sich auf ein Medaillen lehnt. In diesem steht: 
In Felicitate Publica, 12. 
428. Jacques Antoine Dassier gehört zu den vorzüglichsten Me- 
A D F dailleuren seiner Zeit. Er erhielt seine Ausbildung in Rom, 
  ' wo ihm seine Schaumünze auf Clemens XIII. Ruf erwarb. 
Später arbeitete er in London, verlebte zuletzt drci Jahre in St. Peters- 
burg, und starb 1759 auf der Rückreise in Copenhagen. Die Initialen 
A. 1). F. ündet man auf einem schönen Bronze-NIedaillon mit dem Bild- 
nisse des Marches. Scipio Maffei: MUSEI VERONENSIS CONDITORI. 
Im Revers ist der Prospect des Museums, und die Legende besagt, 
dass die philharmonische Akademie die Denkmünze 1755 geweiht habe. 
Die Medaillen ttlieses Künstlers sind zahlreich, die wenigsten aber mit 
A. D. F. bezeic net. 
429- Unbekannter Maler, dessen Zeichen Brulliot I. N0. 258 auf 
einem allegorischen Bilde fand. Dieser Schrift- 
steller niöchte es dem Arnold de Gelder zu- 
schreiben, lezterer bediente sich aber auf an- 
erkannten Gemälden eines anderen, für ACR zu 
lesenden, aber aus AGIi bestehenden Monogramms. 
430. Antßniü Domenico Gabbiani, Maler und Radirer von Florenz 
A D Gab f 1652-1726. Schüler von Dandini und Ciro Ferri 
'    galt er als einer der bessten Maler seiner Zeit. Es 
AD. Gab. inv. finden sich Bilder in Oel und Frcsco von ihm, in 
 welchen ein schöner Nachklang an die gute Epoche 
A' D ' Gabhlnln der venezianischen Schule zu bemerken ist. Die 
Abbreviatur des Namens findet man auf Blättern in dem Werke: Rac- 
coltd di cento pensieri diversi di A. D. Gabbiani etc. fatti intagliara in rame 
da Jgnazio Enrico Hugford. Firenze 1762, fol. Der Haupttitel ist aber 
folgender: Vita di Anton Domenico Gabbiam" Pittore Fiorentino descritta 
da J. E. Hugford.  In Firenze MDCCLXII. Nach der Biographie folgt 
die Raccoltä etc. fol.  Die vier mit A. D. Gab. f. bezeichneten Blätter 
sind von Gabbiani selbst radirt, auf Blättern von G. B. Cipriani, G. Faucci, 
a. Sveicailrti) Vangeliäti eJtc. steht die übrige Abbreviatur. Im Künstler- 
exicon a en wir ie riginal-Radirungen verzeichnet. 
431- AIItOII (10 Gryolj auch Gryfl" und Grief, Maler von Antwerpen, 
 wird zu den Schülern des F. Snydcrs gezählt. Er 
W malte todtes Wild, meist mit reichem Beiwerke, und 
 in Snyders Weise, nur dass seine Gründe eäwas sghwarz 
im Tone sind. Man legt ihm auch ra irte ätter 
mit Vögeln und anderen Thieren nach Barlow's Zeichnung bei, weil sich 
nämlich auf diesen Blättern die Buchstaben A. G. befinden. Diese An- 
gabe scheint indessen zweifelhaft zu seyn, da die Initialen in der 
Form von den obigen abweichen. Der Künstler blühte um 1650-1660. 
432. Abraham de llaen? Das gegebene Monogramm soll sich auf 
einer schönen Zeichnung finden, welche ein altes holländisches 
Herrenhaus mit Figuren in der Tracht, welche in der ersten 
Hälfte des 18. Jahrhunderts üblich war. Die Zeichnung ist 
mit der Feder umrissen und leicht schattirt. Der Verfergger ist wahr- 
scheinlich Abraham de Haen, welcher 1749 im 40. Ja re starb. Er 
hatte in Amsterdam als Zeichner und Maler Ruf. _Die erwähnte Zeich- 
nung erinnert uns an ein radirtes Blatt von de Haen. Es gibt die An-
        

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