Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1548416
379 
383. 
223 
kalender von A. Brenglas, unter dem Titel: Prophet des Jahres 1852. 
Die Zeichnungen lieferten Th. Hosemann und Julius Peters. 
379. Der Formschneider mit diesem Zeichen lebte in letzter Zeit 
zu Berlin, wir kennen aber seinen Namen nicht. Er 
r-ßm,  JC  arbeitete um 1853 für die humoristische Zeitschrift 
nliladtleradatsch", deren Illustrationen vom Witze und der Ironie ent- 
worfen sind, und daher auf strenge Kunst keinen Anspruch machen. 
Im Jahrgang 1853 sind mehrere Ilolzschnitte mit dem gegebenen Zeichen. 
Auf einem Blatte ist dem Monogramme der Name "Domino" beigefügt, 
dessen Bedeutung wir ebenfalls nicht kennen. 
380. Anton Dobler, Maler von Mindelheirn in Schwaben, machte 
 seine Studien in Augsburg und begab sich dann nach Italien, 
wo er um 1680 verweilte und den Guercino zum V orbilde 
nahm. IIIir sahen von ihm ein schönes Bild der Madonna 
' mit dem Kinde, welches dieses Zeichen tragt, ferner eine 
Zeichnung mit demselben Monogrannne, an welches aber die fehlenden 
Buchstaben des Namens gefügt sind. Diese Zeichnung ist mit der Feder 
und in Tusch vollendet, und stellt den heil. Andreas dar, mit der Jahr- 
zahl 1693. fol. Da dieser A. Dobler ausserdem nicht erwähnt wird, 
so fügen wir auch eine schöne Ratlirung bei. 
St. Anton in halber Figur auf Wolken in "f; Ansieht nach rechts. 
Er umfasst mit der Linken das auf einer Wolke kniende J esuskind und 
hält in der anderen Hand eine Lilie. Rechts sieht man einen Vorhang und 
links unten steht: Anton Dobler fectt (verkehrt). H. 4 Z. 2 L. B125 Z. 7 L. 
 Alexander Hiacynth Dunouy, Architektur- und Landschafts- 
Inaler, wurde 1757 zu Paris geboren, und von Briand 
ßjmß unterrichtet. Er hatte zur Zeit des Kaiserreiches unter 
' ' Napoleon l. grossen Ruf, welcher ihm von Italien aus 
gefolgt war. In den Residenzen zu Neapel und Portici, in den Schlössern 
zu Fontainebleau, Trianon, St. Cloud 8:0. fanden seine Bilder einen 
Ehrenplaz, welchen ihm aber die Meister der späteren französischen 
Schule streitig machten. Dunouy starb aber erst 1841. Man hat von 
diesem Meister auch etliche 30 radirte Landschaften mit Gebäuden, 
Figuren und Thieren, meistens nach Zeichnungen, welche er in Italien 
gefertiget hatte. Diese Blätter sind sehr geistreich behandelt und zum 
Theil mit Monogrammen versehen, qu. 8,'qu. 4 und qu. fol. 
382. Abraham Diepram, Maler von Oudenaertle, war Schüler von 
H. M. Zorg und A. Brouwer, hielt sich längere Zeit in Dort- 
ß recht auf, wurde daselbst 1648 Mitglied der St. Lukasgilde, 
und starb zu Rotterdam in der Schenke. Dieser geschickte 
Künstler malte Bilder in der Weise des A. Brouwer, deren einige mit 
obigem Zeichen versehen sind. Auf anderen Gemälden stehen die Buch- 
staben DP. 
383. Augustin Dohlsteen oder Dahlstein, Maler und Radirer 
von Cassel, verlebte mehrere Jahre in Russland, und 
wßß zeichnete neben andern die Ausrufer von St. Petersburg 
1 ' und ltloskau, welche er auf 50 Platten in Kupfer radirte. 
Diese Blätter sind theils mit dem Monogrannne, theils mit dem Namen: 
A. Dohlsteen inv. et fec. bezeichnet. Dann haben wir von ihm auch eine 
Sammlung von Köpfen, unter dem Titel: Casselische Nebensmnden. Inuent. 
geätzt von A. Dahlstein. Cassel W. L. Mayr 17-54. H. 3 Z. 9 L. Br. 3Z. 
Auch auf solchen findet man das Monogramm. Erwahnenswerth ist 
ferner eine Landschaft mit der Flucht nach Eegypten: A. Dohlstcen 
inv. fec. H. 4 Z. 6 L. Br. 3 Z. 4 L.
        

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