Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1546048
XIV 
Einleitung. 
Fehlern. Die sauber lithographirten Tafeln ersetzen die theils unge- 
naue Zeichnung der Monogrammen und Initialen nicht. 
Neues Maler-Lexicon zur näheren Kenntniss alter und neuerer guter 
Gemälde. Von Ludwig von Winkelmann, herausgegeben von Joseph Heller. 
Augsburg 1830, 8. Dieses Buch enthält die Monogrammen, welche 
am Schlusse der älteren Ausgabe von 1796 beigegeben sind. Mit der 
Zeichnung nahm es Winkelmann nicht genau, und somit hat die 
Auüage von 1830 hinsichtlich der Monogrnmmcn keinen höhernWerth. 
Reicher an eingedrnekton Künstlerzeichen ist die von J. Heller 
1840 besorgte dritte Ausgabe des Winkelmamfschen Künstler-Lexi- 
cons, zu welchem die Stöcke des folgenden Werkes benützt wurden. 
Monogrammen-Lenicon, enthaltend die bekannten, zweifelhaften und 
unbekannten Zeichen, sowie die Abkürzungen der Namen der Zeichner, Ma- 
ler, Formschneider, Kupfersteclter etc. von Joseph Heller. Bamberg 1831, 8. 
J. Heller benutzte bei der Bearbeitung dieses Werkes dieselben 
Quellen, welche dem Dr. Stellwag offen standen, in vielen Dingen 
aber mit grösserem Rechte, da er von jeher mit der Monogrammen- 
kunde sich bcschälftiget, und selbst namhafte Beiträge geliefert hatte. 
Sein Werk ist daher corrccter, als jenes von Stellwng, wenn gleich 
die Mehrzahl seiner hlonogrannnen nur von gewisser Aehnlichkeit, 
nicht vollkommen genau ist. Der alte Christ musste noch immer 
sein Contingent stellen, nur erhielten die Monogrammen in dem Buche 
desselben einen feineren Zuschnitt. Der erklärende Text ist aber häufig 
vollkommen ungenügend, so dass er wohl ganz fehlen könnte, da mit 
einer solchen Anzeige nichts gedient ist. Die eigenen Forschungen 
übersteigen jene in den älteren Monogrammenwerkeil von Brulliot 
nur in wenigen Fällen. 
Dictionnaire des Monogrammes, Marques figuräes, Lettres initiales. 
Noms abregäs etc. par Franpois Brulliot. Nouvelle edition revue, corrigäe 
et augmentäe etc. 3 Voll. Munich 1832-34, gr. 4-. Brulliot redi- 
girte dieses Werk gewissenhaft und mit kritischem Blicke, und stellte 
damit die beiden frühercn Ausgaben desselben eben so sehr in Schatten, 
als er seine Vorgänger weit hinter sich znrückliess. Doch wird es sich 
zeigen, dass das Gebiet der Monogrammenknnde mit ihm noch lange 
nicht erschöpft ist. Von seinen Hauptqnellen nennt er die Werke von 
Orlandi, Christ, Strutt, Huber und Rost, Malpe, Ottl-ey 
und Bryan. Was von" den Monogrannnentafeln, welche diese Schrift- 
steller beifügten, zu halten ist, habe ich an den betreffenden Stellen 
bemerkt, und auch Brulliot fühlte das Bedürfniss nach viel grösserer 
Genauigkeit der Zeichen, als bisher geschehen war. Er versichert dess- 
wegen in der Vorrede, alle ihm zu Gebot stehenden Monogramnien nach 
den Originalen gezeichnet zu haben; allein die Wahl seines Form- 
schneiders "war nicht glücklich. Es ist nämlich ein grosser Theil sei- 
ner Zeichen und Initialen verschnitten, daher ungenau, von oberfläch-
        

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