Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1547289
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259. 
52) Die beiden Seiten einer Scheide auf demselben Blatte. Die 
erste Seite zeigt Herkules mit der Keule, nackt und mit einem Krauze 
von Blättern auf dem Haupte, die zweite stellt Vdhus mit Amor vor, 
welchen sie an der Hand führt. Zu ihren Füssen ist das Zeichen. 
H. 3 Z.  L. Br. oben 1 Z. 9  unten 1 Z. 5 L. 
53) Eine Messer- oder Dolchscheide mit zwei "Figuren a Pantique 
in Kniestück. Jene zur Linken, die Liebe vor-stellend, halt mit der 
rechten Hand ein Herz empor, und die andere Figur, die Starke, er- 
fasst mit beiden Händen eine Säule. Die senkrechte Linie, Welche die 
beiden Figuren trennt, lasst ein Musterblatt für Eisensehneider er- 
kennen. H. 3 Z. 2 L., Br. oben 2 Z., unten 1 Z. 6 L. 
54) Ein Fries mit vier Centaurxi, jeder mit einem nackten Weihe 
gruppirt, und dasselbe fortsclileppentl. In der Mitte oben das Zeichen. 
H. 1 Z. 2 L. Br. 4 Z. 1 L.  Dieses seltene Blatt ist von einem 
Ungenannten copirt, und zwar von der Seite des Originals. 
55) Ein Fries mit Centaurn, welche um Weiber kämpfen, zwischen 
Arabesken dargestellt. Ein seltenes und schönes Blatt. H. 1 Z. 1 L. 
Br. 2 Z. 5 L. 
56) Ornament mit zwei in Laubwerk ausgehenden Centaurn. Die 
Centauerin erfasst den Niann bei den Haaren , und in der Mitte unten 
kreuzen sich die Pferdefüsse. Rechts und links windet sich das Laub- 
werk, und endet in grosse Blumenkronen. Oben in der Mitte das M0- 
nogramm mit 1529 oder 1520 im ltttelchen. H. 2 Z. 2 L. Br. 3 Z. 
H. der Platte 2 Z. 4th L. Br. 3 Z. 3 L. 
57) Ein Laubwerk, welches von der Mitte aus nach rechts und 
links sich windet, und in Masken ausgeht. Oben in der Mitte das 
Zeichen. H. 1 Z. Br. 2 Z. 11 L. 
 58) Ornament mit einer Vase, welche zwischen zwei lahautastischen 
Thieren steht, in der Art, dass letztere die Henkel bilden. Auf der 
Vase ist ein Vogel, auf welchen die Thiere ihre Pfoten legen. Unten 
in der Mitte ist ein Täfelchen mit dem Monogramme, alles auf schwar- 
zem Grunde. Dieses Blatt ist nach dem Anonymus von 1527 copirt, 
und Sehr selten. Wir fanden es nur im Catalog Reynard II. N0. 110 
erwähnt, wo aber die Maassangabe fehlt. 
59) Eine Arabeslte mit zwei Männern, der eine mit Pfeil und 
Bogen, der andere mit dem Schwerte.  Dieses Blatt ist in Ott1ey's 
Oollection of prints p. 28 erwähnt, aber ohne Angabe des Maasses. 
60) Ein Fries mit mehreren Figuren. In dem von zwei Pferden 
gezogenen Wagen steht ein hIaun und ein Weib. Voraus gehen Weiber 
mit Trophäen, andere und ein Mann zu Pferd folgen nach. Unter dem 
Pferde ist das hlonogramm.  Dieses Blatt wird ebenfalls bei Ottley 
erwähnt. 
61) Ein Fries mit einer Hirsch- und Haasenjagd. Der Jäger ver- 
folgt mit sieben Hunden die Thiere, zwei Haasen und einen Hirsch. 
Unten zwischen den Beinen des Jägers das Monogramm. H. 1 Z. 3 L. 
Br. 5 Z. 5 L. 
62) Ein Fries mit einer Wolfsjagd im Walde. Der Wolf lauft, von 
einem Bauer mit dem Dreschflegel verfolgt, nach links, und rechts am 
Rande klopft ein Weib auf den Kessel, ein Bauer auf die Pfanne, ein 
anderes Weib erhebt den Rechen 8m. Links erwarten zwei Männer 
den Wolf mit einem langen Spiesse. Unten rechts ist das Monogramm. 
H.1Z.3L. Br.5Z.4L. 
63) Vignette mit zwei Sphinxen. In der Mitte ist eine Vase, an 
deren Fuss zwei Delphine sich zeigen. Zu den Seiten sind die beiden 
Sphinxe, die eine mit Widderhörnern, die andere mit Eselsohren. 
H.1Z.4L. Br.2Z.9L.
        

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