Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1547265
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259. 
31) St. Apollonia, in gothisch -architektonischer Umgebung, und 
oben eine Rundung mit der Marterscene. Zu den Seiten und unten 
sind Blumenarabesken. Unten gegen links das Zeichen. H. 4 Z. 4 L. 
Br. 3 Z. Weigel N0. 16,476. 
32) Eine Heilige mit dem Kelche. Zu ihren Seiten sind zwei Kinder 
und ein Bischof mit dem Herz in der Hand. Oben im Runde wird 
ein Heiliger vom Teufel versucht. In gothischer Einfassung mit Ara- 
besken. Unten ist eine schwer leserliche Schrift:   vä die ver- 
lorfie Kindere. H. 4 Z. Br. 3 Z. Weigel N0. 16,480. 
33) Eine Heilige mit Cruciüx und Herz, dabei ein Heiliger mit 
Kreuzstab. Oben in der Rundung ist die Madonna. mit dem Kinde auf 
dem Monde von Fürbittenden umgeben. In gothischer Verzierung. 
H. 4 Z. Br. 2 Z. 10 L. Weigel N0. 16,481. 
34) Ein heiliger Bischof mit Knieenden zu seinen Seiten. Oben 
im Runde ist St. Martin dargestellt, und das Ganze in einer Einfassung 
von gothischen Arabesken mit Kindern 8m. H. 3 Z. 9 L. Br. 2 Z. 4 L. 
Weigel 16,475. 
35) St. Martin zu Pferd, nach rechts gewendet.  Eine solche 
Darstellung wird in Ottley's Collection of prints p. 28 erwähnt, aber 
ohne nähere Angabe. 
36) Cleopatra mit der Schlange an der Brust, welche sich um ihren 
rechten Arm windet. Sie sitzt auf einem Felsen, wendet sich aber 
im nackten halben Leibe nach rechts. Links unten steht: CLEOPATRA, 
und nach rechts das sechste Zeichen mit der Jahrzahl 1526. H. 2 Z. 7ß L. 
Br. 1 Z. 9 L.  Diess ist eines der Hauptblatter des Meisters, und 
sehr selten. 
37) Cleopatra mit zwei Schlangen an der Brust unter einem Banme 
am Ufer des Meeres sitzend. Sie wendet den Kopf mit den fliegenden 
Locken nach links, wo am Horizont ein Fahrzeug sichtbar wird. Ueber 
ihren Unterleib ist eine Draperie geschlagen, und rechts bei ihrem 
linken Fusse liegt die Krone auf dem Boden. Unten ist das vierte 
Zeichen im Täfelchen. H. 3 Z. Br. 2 Z.  L.  Dieses schöne 
Blatt ist sehr selten. 
38) Mars mit Venus und Amor, stehend von vorn gesehen. Mars 
ist links mit Schild und Keule, und rechts führt Venus den Amor mit 
dem Köcher am Arme. Im Grunde erheben sich vier grosse Bäume, 
und oben gegen links steht auf dem am Aste hängenden 'I'afelchen in 
zwei Zeilen: VERIGHT (Utricht?). H. 4 Z.  L. Br. 3 Z. 6 L.  
Dieses Blatt ist sehr selten. 
39) Eine nackte weibliche Figur auf Wolken sitzend. Neben ihr 
halt ein getlügelter Knabe eine Tafel mit der Schrift: A. B. C. CAR- 
MENTIS INVENTRIX.  Diese Darstellung wird in Ottley's Collection 
of prints p. 28 erwähnt, doch ohne Maasangabe. 
40) Das Urtheil des Paris.  "Dieses Blatt wird ebenfalls in Ott- 
ley's Collection p. 28 als dem Verfasser des Peintre graveur unbekannt 
erwähnt. Somit muss die von Bartsch N0. 25 erwähnte Copie nach 
H. S. Beham nicht gemeint seyn. 
41) Die Geometrie, weibliche Figur mit nacktem Oberleibe auf 
einer Brüstung sitzend. Sie neigt sich mit einem Instrumente, welches 
sie auf der rechten Achsel trägt, nach rechts, wo oben die Jahrzahl 
1525 steht, und am Rande in halber Höhe das Zeichen sich beündet. 
Links oben steht: GEOMETRIA. H. 2 Z. 8 L. Br. 1 Z. 8 L. 
42) Die Melancholie.  Eine solche Darstellung ist kurzweg in 
Ottleyls Collection of prints p. 28 erwähnt, aber ohne weitere Angabe. 
Von einer Copie nach Dürer wird wohl nicht die Rede seyn.
        

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