Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1556680
1050 
2527- 
2531. 
gang, Leipzig 1854, N0. 5. Wir erwähnen nur noch eines Holz- 
sehnittcs mit dem Künstlerzeichen. Es ist diess das Wruppen des 
Kaisers Carl V. in derselben Form, wie jenes. auf dem 'l'itelblatte 
des Cavalluro determmado, nur grösser und in anderer Einfassung. 
Dieses Wappen ziert den Titel folgenden Werkes: El felicissimo viaje 
d'el muy alle y muy poderoso Prmcipe Don Phelippe, hijo d'el Empe- 
rador Don Carlos Quinte Maxime   per Juan Christozml Caluete de 
Esqrella. En Anuers en casa de Martin Nucio. Anno de M. D. I,ll., fol. 
Dieses Blatt ist sicher von Antonius Sylvius geschnitten. Es trägt 
sein Zeichen, und diente zum Vorbilde jenes Wappens, mit welchem 
der Titel der Ausgabe von 1565 geziert ist. In dem Reisewerke ist 
auch eine Abbildung des zu Gent errichteten Triumphbogens mit dem- 
selben Monogramme. Die Zeichnung rührt sicher nicht von J. d'Arfe 
her, und noch weniger der Holzschnitt. 
2527. Zeichen der französischen Münzstätte Metz von 1662 
AA bis 1793.- Die Stadt; Metz hatte das Münzrecht, welches aber 
in dem letzteren Jahre aufgehoben wurde. 
2528. Agostino Agnäni, Münzmeister in Parma von 1621-1633, 
A A zeichnete Münzgepräge mit den Initialen seines Namens. Ein 
'  -G1eiches verhält sich mit 
Abraham Aaron, Stempel- und Edelsteinschneider. Er arbeitete 
1'764 in Schwerin, von 1774  1776 in Stockholm, sodann wieder in 
Schwerin bis 1798.  
2529. Andreas Bretschneider behauptet N0. 134 seine Stelle, 
und hier tragen wir nur nach, dass in Dr. 
[EI 235 f? [60 Naumann's Archiv für die zeichnenden Künste, 
' I  ' Jahrg. III. s. es n". das vollständigste Ver- 
zeiehniss seiner Blätter sich beünde. G. W. Geyser gibt in dieser 
interessanten Zeitschrift; eine Geschichte der Malerei in Leipzig. 
Bretschneider war kein geborner Leipziger. Er siedelte gegen 1611 
von Dresden nach Leipzig über. Geyser bringt die Eingabe des 
Künstlers an die Landesregierung bei Gelegenheit der Bewerbung um 
das Meisterrecht, Leipzig den 3. Aprilis Anno 1611. 
2530- Anton Bovy, Medailleur von Genf, gehört zu den ausge- 
ß zeichnetsten, jetzt lebenden Meistern seines Faches. Er trat 
1830 zu Genf als ausübender Künstler auf, und die Zahl seiner 
Werke ist daher seit dieser Zeit bedeutend herangewachsen. Darunter 
sind vortreifliche Medaillen und Medaillons, letztere theils von star- 
kem Durchmesser. Auch viele Münzstempel hat Bovy geschnitten, 
sowohl in Genf als in Paris, wo der Künstler seit etlichen Jahren im 
Dienste des Kaisers steht. Das Monogramm, aber kleiner als oben 
gegeben, findet man auf Münzgeprägen. Auch der Initialen A. B. be- 
diente er sich, auf den meisten Werken ist aber der Name eingravirt. 
2531. Medailleure, illünznzeister und Wardeine, welche Gepräge 
mit den Initialen A. B. bezeichnet haben. Darauf geht Schlick- 
ä; B' eyseu, Abkürzungen auf Münzen 6m. S. 43 ein, wir bemerken 
A. B. aber vorerst noch, dass auch zwei venetianische Statthalter von 
A B Cattaro Münzen" mit A. B. bezeichnen liessen. Der eine, Anto- 
 nio Boccolo, mit dem Titel eines Conte, regierte von 1420-1422, 
der andere, Aloys Bon, 1464. AufMünzen des älteren Altenburgischen 
Regentenhauses von 1621-1623 bedeuten die Buchstaben A-B Altexiburg.
        

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