Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1556361
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CDH. 
2456 
2460. 
ganze Rand des Vorgrundes ist mit Gesträuchen, Pflanzen und Schilf 
bewachsen. Links oben über der Wolke: De Heusch fe. H. 5 Z. lL. 
Br. 6 Z. 1 L. 
Diese beiden seltenen und kostbaren Blätter bilden eine Folge 
mit den von Bartsch N0. 9 und 10 beschriebenen Radirungen. 
3) [B. N0. 9] Pan und Syrinx in einer Landschaft. H. 4 Z. 8 L. 
Br. 5 Z. 10 L. 
4) [B. N0. 10] Die alte Hirtin mit dem Spinnrocken in einer 
baumreichen Landschaft. H. 5 Z. l L. Br. 6 Z. 
2456. Gilles de Hondekoeter? Nach Brulliot 1. No.1179a findet 
man dieses Zeichen auf einem Kupferstiche, welcher einen 
C3977; Raubvogel vorstellt, wie er eine wilde Ente in den Krallen 
hält. Zwei andere Enten fliegen davon, kl. qu. fol. Der 
genannte Schriftsteller glaubt, das Blatt sei von einem italienischen 
Künstler des 17. Jahrhunderts gestochen, was wohl möglich ist. Das 
Zeichen dürfte sich auf Gilles de Hondekoeter beziehen, welcher nicht 
nur Landschaften in der Weise von R. Savery und D. Vinckenboons, 
sondern auch Vögel malte. Er starb 1653. 
2457. Unbekannter Maler und Radirer. Nach Brnlliot App. II. 
CD H N0. 41 findet man diese Bezeichnung auf radirten, in der 
CD H Weise des Jan van de Velde kräftig behandelten land- 
B B 9 schriftlichen Blättern mit der_Adresse des Balthasar Mon- 
R 5;! l cprngt inhParis. äiezzbigdin eme Folge von 8 Blättern mit 
un ungen, 1m urc messer   
Den Namen des Radirers, welcher wohl Maler wer, konnten wir 
mit aller Mühe nicht herausfinden. Der Kupferstecher B. Moncornet 
trieb zu Paris einen ausgebreiteten Kunsthandel, und konnte die Plat- 
ten mit den erwähnten Landschaften von einem holländischen Meister 
erworben haben. 
2458. Ohristoph Daniel Henning, über welchen wir unter dem 
c D  Monogramm CIID Nachricht gegeben haben, bezeichnete 
   auf solche Weise botanische Abbildungen in folgendem 
Werke aus Seinem Verlage: Die drei Reiche der Natur. Pflanzenreivhs 
erste Ausgabe. Nürnberg, Christoph Daniel Ilenning 1 7 76. 4. 
2459. Oarl Dujardin, auf welchen sich diese Buchstaben be- 
 ziehen, findet hier nur vorübergehend eine Stelle, da das 
C  gewöhnliche Monogramm des Künstlers aus DE oder IJK I 
besteht. Die Signatur ClLjn. findet man auf einem Blatte, 
welches F. Reinermann in Lavismanier gestochen hat. Es stellt einen 
Mann zu Pferd vor, welcher einen Esel am Zaume führt, fol. 
2460. Gornelis de Vos, Portrait- und I-Iistorienmaler von Hulst, 
behauptet im Künstler-Lexi- 
C-  F-  1620' con XX; S. 552 eine Stelle, 
C_    A0 1630. fvir konimen aber hier auf 
ihn zuruck, obgleich man 
das Wort VOS. nicht als Abbreviatur nehmen wird. In einigen Schriften 
wird dieser Künstler zu den Schülern des A. van Dyck gezählt, andere 
glaubten wenigstens ini seinen Werken die eigenthümliche Richtung 
desselben zu erkennen. Bei dem Vergleiche der Data. kamen wir 
früher zu der Meinung, dass es zwei Künstler dieses Namens gegeben 
habe, da. der eine älter seyn musste, als A. van Dyck, welcher
        

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