Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1556318
2440 
2442. 
1013 
Gordt Delbrügge zeichnete als Münzmeister C. D. Er wurde 1599 
von der Stadt Osnabrück in Bestallung genommen, und verblieb bis 
1623. Von 1621-1622 besorgte er auch die Münze in Celle. 
Ernst Gaspar Dürr hatte in Dresden als Medailleur Ruf.- Er 
arbeitete um 1679 für den sächsischen Hof. Mit CmD bezeichnet 
ist die Begrabnissmedaille der Herzogin Christina Elisabetha von 
Weimar. Tentzel Tab. 48 N0. 3. Der Gemahl dieser Fürstin, Herzog 
Johann Ernst sen., starb 1683. Die Begrabnissmünzen desselben sind 
aber nicht bezeichnet, obgleich sie von C. Dürr herzurühren scheinen. 
Tentzel Tab. 49 N0. 1 u. 2. 
Gar! Joseph Baiser, Bildhauer und Medailleur, geb. zu Augsburg 
1755, gest. zu München um 1815. Schüler von Hagenauer in Wien, 
hinterliess er daselbst einige Statuen, widmete sich aber von 1777 an 
besonders der Stempelsehneidekunst. Mit C. D. bezeichnet ist eine 
Medaille mit den Bildnissen des Chnrihrsten Carl 'l'heoder von Bayern, 
und seiner zweiten Gemahlin Leopoldine, Erzhcrzogin von Oesterreich, 
1795. Diese Medaille liessen die pfalzbayerischen Stände prägen. 
Eine Vermahlungsmetlaille in Zinn hat die Legende: NVPTIAE 
FELICES. Auch auf einem Vicariatsthaler von 1790 mit dem Brust- 
bilde des genannten Churfürsten und dem Reichsadler stehen die 
Buchstaben C. D. Sehr schön sind seine Medaillen mit den Brust- 
bildern des Erzherzogs Carl von Oesterreich und des Königs Maxi- 
milian I. von Bayern 1810. 
Gajetan Destouches, Stempelschneider in München von 1784 bis 
1'807. Brulliot II. N0. 366 nennt ihn Charles, und bemerkt, dass 
sich Gepräge mit  von ihm linden. Er bediente sich auch der Cursiven. 
2449. 000111161; Denker, Landschaftsmaler und Radirer, war 
um 1680-1690 in Haarlem thätig. Er malte Land- 
schaften in der WVeise des Jakob Buysdael, aber 
nicht mit jener Naturwahrheit und Meisterschaft, 
welche den Bildern des genannten Meisters eigen 
ist. Die Staffage von Figuren und Thieren ist zu- 
weilen von A. van Ostade und A. van de Velde. 
Dann malte er auch Ansichten von Dörfern und Stadttheilen, so wie 
sie sich an Flüssen und Wällen ausnehmen. Auf Gemälden dieses 
Meisters findet man die gegebenen Initialen. Radirte Blätter nach 
seinen Zeichnungen sind in folgendem Werke: De Schepper verheerlijlct 
in zijne schepsclen, doof Jan vßm Westerhoven. Haarlem 1685. Allßh 
in "Bleüswijclfs Beschrij-ving van Delfl" kommen Blätter von ihm vor. 
Auf einem derselben steht der Name Coenraet Decker, und Ree- 
land van Eynden nennt daher den Künstler irrig Cornelis Dekker. 
C. Weisbrod stach indessen 1778 die Ansicht eines alten Thurmes 
am Wasser, auf welcher der Name „Corncl Decker" steht. Man darf 
ihn aber nicht mit Carl Decker verwechseln. 
2441. Unbekannter Kunstsammler. wenn dieses Zeichen ge- 
schrieben auf Kupferstichen und Handzeichnungen älterer 
W- Meister vorkommt, bezieht es sich auf den Besitzer der- 
selben. Den Namen des Sammlers kennen wir nicht. Er besass 
Kunstsachen von Werth. 
2442. Oornelis van Dalen? Dieses Zeichen findet man auf 
t einem kräftig gestochenen äßlatte nach Gerard Hontllorst, 
W welches die halbe Flgur eures Mannes vorstellt, w1e er, 
nach links gerichtet, einen angeschnlttcnen Schinken in 
der Linken hält, und den Krug in den Arm drückt. In der rechten 
Monogrammistcn. 69
        

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