Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1556289
1010 
24334 
2437. 
2433- Oharles David, Zeichner _und Kupferstecher, wurde um 
C  D 1600 zu Paris geboren, und hiuterliess eine ziemliche Anzahl 
  von Blättern nach Ph. de Champaigxie, Simon Vouet, C. Vignon, 
C D A. Bloemaert, A. van Ostade, F. Floris, Nic. Prevot, D. Rabel 
C Dm u. A. Auf einigen Blättern sieben die _B1_1chstaben C. 0., 
auf anderen C1) b. Man darf sie nicht mit Jenen des G. van 
Dalen verwechseln. Letzterer arbeitete nicht so breit, aber schul- 
gerechter und zierlicher als David. Doch findet man auch von ihm 
schöne Stiche, besonders jene aus Mariette's Verlag. 
2434. Oarl Becker, ein zu Anfang des 18. Jahrhunderts in Hol- 
c D so land lebender Kupferstecher, bezeichnete einige Blätter mit 
 CD sc. Sie bestehen in Bildnissen, Städte-Ansichten und 
Marinen. Man darf ihn aber nicht mit Conrad Decker verwechseln, 
welcher ähnliche Blätter raclirte. Er findet unten unter den grossen 
Cursivbuchstaben C D seine Stelle. Ueber Carl Decker ist oben unter 
dem Monogramm C 1) und C DER N0. 2423 ausführlicher gehandelt. 
2435. Unbekannte Kupfarstecher. Unter diesen Initialen deu- 
C D teten wohl zwei verschiedene Künstler ihren Namen 
C' D'  an. Sie lebten in der zweiten Hälfte des 16. Jahr- 
_ , e, hunderts in Italien. 
C D f  Die Buchstaben C. D. stehen auf einem Kupfer- 
formqm stiche mit dem Abendmahl des Herrn nach Gaspardo 
Gasparini, hoch ffl. Gasparini von Macerata, der Schüler des Semio- 
neta blühte um 585. 
lEin Blatt mit C. D. fe. wird im nachträglichen Cataloge der Samm- 
lung des Grafen Fries (Vienne 1827) N0. 1746 erwähnt. Es stellt 
drei Liebesgötterh mit einem Hunde vor, qu. fol. Ueber den Stecher 
desselben ist nic ts bemerkt. 
CD formal: steht nach Brulliot II. N0. Qgö aiäf Kupfeiistichen nalch 
Rosso Rossi. Wir kennen ein Blatt mit rya en, we C16 um ie 
Eiche tanzen mit der Adresse: C. Duchetu" formis. Unter den Ini- 
tialen CD. wird daher Claudia Duchetti, der röniische Kunsthändler, 
zu verstehen seyn. Er war der NeiTe des Antonio Lafrer1,_ und 1:186 
nicht mehr am Leben. Ein Blatt mit den Büsten der Sibyllen von 
Ambrosius Brambilla ist nämlich bezeichnet: llomae apud haeredes 
Claudü Ducheli 1586. 
2436. Charles DllpüiS, Artillerie-Offizier und Cabinetszeichner 
C. D.  der Churfürsten Max Friedrich ung Mal; Franz von Cöln, 
stach von 1784 an versclnedene Blatter m Kupfer, welche 
aber ohne Kunstgehalt sind. Auf den meisten-Stichen steht der Name, 
mit C. D. f. bezeichnet sind aber Blätter in J. N. Arnould's "Civil- 
Baukunst 1794", fol. Ein anderes Blatt mit C. D. gibt die Aussicht 
von den Ruinen des Schlosses Godesberg auf Plittersdorü" und den 
Rheinstrom, kl. qu. fol. 
Merlo, Kunst und Künstler in Cöln S. 103 verzeichnet andere 
Blätter dieses Künstlers. 
2437. Gornelis du Sart oder Dusart. Maler, Radirer und Stecher 
 in schwarzer Manier, wurde 1665 zu Haarlem geboren. 
C D- fwlt- Schüler des Adrian van Ostade, wählte er wie dieser 
C D_ In seine Stoffe in den Dörfern, und gab der gemeinen 
 Wirklichkeit zuweilen einen phantastischen Anstrich.
        

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