Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1556247
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2423- 
2424. 
2423. Gar] Becker, Kupferstecher, war um den Anfang des 
18. Jahrhunderts in Holland thätig. Er stach Bildnisse, 
ß Q Ansichten von Städten, Marinen, und allegorische Vor- 
; 5 Stellungen. Im Thcatmm Pedemontuni et Subaudiae sind 
WER, mehrere Stiche von seiner Hund. Das grösste Blatt des 
Meisters erschien zur Verherrlichung zweier berühmten 
Seehelden unter dem Titel: Ncederlandsche Zee- Thriomph de M. Ruyter 
m de Tromp. Auf Blättern dieses Künstlers findet man obige Zeichen, 
und auch die Initialen C1) so. 
2424. Gerard Dov, auch 2101i, Iävi)? und  genannt, ge- 
hört zu jenen berü mten a_ern, wecie _as sogeiiann e 
C13 6 höhere Genrefach pflegten, indem sie theils Scenen aus 
' dem Leben der vornehnieren Stände, theils solche aus 
G) den niederen Verhältnissen des Lebens, aber in edler 
O V Weise vorführten. Indiesen Darstellungen herrscht da- 
_ V0 Q3 her nicht die hIIfIfIIOFISlZISChE, sondern (Q1111? zaätert-zlö mehr 
gemüthliche Au assunv vor. er o n es _ouwe 
6  l Janszoon, einäes Vrizseä, wufrde er den 7.I Afril 1213 
L d l nd wi mete sie an angs un er Jelllllg es 
glietereyläilhwgelznhdsgd der Glasmalerei. Er trieb" dieses Fach zwei 
Jahre, endlich aber glaubten seine Eltern, er konnte an seiner Ge: 
siindheit Schaden leiden, und vermittelten daher die Aufnahme bei 
Rembrandt. In der Schule dieses Meisters hat sich G. Dov das Ele- 
ment des Helldunkels in vorzüglichem Maasse zu eigen gemacht. Zu- 
gleich verband er damit eine bis an's Wunderbare grenzende Ans- 
führung, welche die Gegenstände derhNatulr üvie lin egäem llferkäeingungs- 
Spiegel erscheinen lasst uiid_ durc _we c e cer unst er eii  cenen 
einfach häuslichen Verklehrs insgeniein zugleich ein aiisserst liebens- 
würdiges Interesse abzugewinnen weiss. Nicht in gleichem Glucke 
hat er sich in einer höheren Richtungebewegt. In solchen Gegen- 
ständen tritt mehr oder minder eäie gäwgsseYKalte dies Gefuhlshhervär, 
und nur die zarte Auffassunv in en e en ingen lS" es, was ier _ie 
schönere Eigenthünilirhkeit des Meisters erkennen lasst. _Zu düllll Bil- 
dern dieser ltiehtungpgehölrien ällß Heillägeiäiiguriibnundvgflire älggrrzla Q1]: 
der Bildnisse. Die Jßlllä. e ieses eis ers on e   
nicht aufzählen, indem im Künstler-Lexicon III. S: äSB E11; äorzgg- 
lichsten in Gallerien befindlichen Werke genannt sin  ei er e- 
schreibuliig der Bilder im k. Museum zu Berlin gibt Dr. Kiigler S. 257 
zugleich eine treffende Cllitfdkliefllälilk. des Meisters, und diese konnten 
wir hier nicht umgehen. Ueber die Preise verschiedener Gemalde 
des G. Dov gibt Immerzeel (De levens en werken 8m. I. p._i90) 
schätzbare Anhaltspunkte, im Uebrigen aber möge man aus diesem 
Artikel Supplemente zum Künstler-Lexicon entnehmen. G. Dov starb 
zu Haarlem 1680. 
Die beiden ersten Zeichen, das zweite über der Jahrzahl 16150, 
gibt Brulliot I. N0. 1169, und nach der Behauptung dieses Schrift- 
stellers iindet man es auf Gemälden und Zeichnungen des G. Dow. 
Einzeln kommt indessen das Monograinm selten vor. Wir fanden es 
nur in Verbindung mit OV, grösser und kleiner wie oben in zweiter 
Reihe. Auch auf Zeichnungen in rother und schwarzer Kreide ist 
das Monogramm mit diesen Buchstaben verbunden. Auf einem Blatte 
von W. Baillie welcher 1775 ein weibliches Bildniss facsimilirte, ist 
derselbe Name lmit der Jahrzahl 1638 eingegraben- Auch auf dem 
sehr seltenen, von Gottfried Schalken radirten Bildnisse des Künstlers
        

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