Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1556236
CCQ 
CCS. 
2415 
2422. 
1005 
2415- Unbekannter Kiipferstecher. Diese Buchstaben findet man 
C C auf landschaftlichen Blättern nach Frangois Boucher. Sie sind 
C C Q in Kupfer gestochen, wir wissen aber ebensoweiiig, als Brulliot 
und Heller den Stecher zu nennen. Wahrscheinlich deuten 
ihn die Initialen CCQ. an. Auch ein HQ. hat nach Boucher gestochen. 
2416. Remigius Ganta-Gallina, Maler und Radircr (1582-1630), 
R soll nach Bryan, Biographical Dictionary  I. p. 222, der Träger 
T dieses Zeichens seyu. Wir kennen indessen weder ein Gemälde, 
noch ein radirtes Blatt mit einem ähnlichen Monogramme. Caiita- 
Gallina's Zeichen besteht gewöhnlich aus RC. Bryan bildete das obige 
Monograinm wahrscheinlich jenem nach, welches Malpe in der Art 
gibt, dass das zweite C als G genommen werden muss. 
2417- 6011126 Ooppola, k. Münz-Inspektor in Neapel, und Busso, 
C C R lgletäiilliur daselbst, bezeichneteiitälgöinzlgepräge mit den 
   uc sta eii C.C.R. Sie waren um t ätig. 
2418. Garl Lebrecht Grusius von Leipzig, Oeserls Schüler, lieferte 
C C1, so eine Menge Zeichnungen für den Buchhandel, und stach 
   selbst eine Anzahl in Kupfer. Man findet deren in "Weisseis 
Kinderfreund, in Wielands Werken, in IIirschfeld's Landleben ctc. 
Blätter dieser Art sind wie oben bezeichnet 
Crusius starb 1779 im 39. Jahre. 
2419- Gütnilllls Gongius fand oben unter den Initialen CCF. eine 
ausführliche Stelle, und es sind auch Blätter desselben ver- 
CÜCÄJÜ zeichnet. Die Buchstaben C. C. S., welche BrulliotII. No.362 
 ebenfalls auf Coiigius bezieht, stehen auf Kupferstichen mit 
antiken Büsten 1ii kl. fol. Sie sind von Salvius Castelliicci gezeichnet. 
Auch auf einem allegorischen Blatte nach F. Romanelli stehen die 
Initialen C. C. S. 
242i). Giulio Gesare Venenti, welcher mehrere Radiruiigen mit 
diesem Monogramme bezeichnete, findet unter GVC seine Stelle, 
GVQ da lileä Veästle Buchstäbä lfür gdzuf nehmen ist. Man möchte 
auc esen, uii a er e ar es eines Rüokweises. 
2421- Gornelis Olaasz. vairwieringen, Landschafts- und Marine- 
CKOV maler, wurde um _1580 in Harlem geboren, und schwang sich 
  _als Seemann zu einer hohen Stufe der Kunst. Wie er früher 
Schiffe zimnierte, so malte er Jetzt solche, und belebte sie mit Matrosen. 
Strandansichten, Scegefechte, Buchten mit Schiffen, die Beschäftigung 
der li'lilsclil;ai' u. dgl. {härte er in ffineiü Gemälden vor. Hier handelt 
es sic a er uin eine o ge von sc ön radirten Landschaften mit 
Fahrzeugen, Baulichkeiteii und kleinen Figuren. Einige Blätter sind 
mit dem gegebenen Monogsainnie versehen, welches mit Unrecht dem 
Cornelis de Wael beigelegt wurde. Die erwähnte Folge hat den 
Titel: Amocniores aliquot regiunrulue a Cornelio Nicolai (Claaszen) 
a Wieringen delinatae et aeri aqua forti inscriptae per Nicolaum Joannis 
Piscatorem (Claas Jansz. Visscher) Amszelodamensem. A0. 1613, qu.f0l. 
2422. Unbekannter Maler. Nach Brulliot 111. No. 21a sind auf 
„ solche Weise Landschaften und Marinen bezeichnet. 
C C  Diese Bilder sind sehr kühn behandelt, und schei- 
'  nen von einem holländischen Meister des 17.Jahr- 
hunderts herzurühren. Wir kennen aber keinen Wöv, und es ist uns 
auch nicht gelungen, irgend einen andern Sinn aus den Buchstaben 
herauszufinden.
        

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