Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1556214
CCI 
CCL. 
2405 
2409. 
1003 
2405. Carlo Gignani, Historienmaler und Radirer von Bologna 
(1628- 1719), versah zuweilen seine Zeichnungen zum Stiche 
GSI mit einem aus CC bestehenden Monogramme, und auch hier 
' handelt es sich von einer Zeichnung, welche Alessandro Ba- 
diale geistreich radirt hat. Dieses Blatt stellt die hl. Jungfrau mit 
dein Kinde vor, und ist wie oben bezeichnet. H. 7 Z. 9 L. Br. 5 Z. 
9 L. Bartsch P. gr. XIX. p. 226 beschreibt dieses Blatt ebenfalls. 
2406. Uebcr Oarlo Gignani haben wir unter den Monogrammen 
C CI- Pz-nxü CO und CCI gehandelt, und somit ist hier nur zu be- 
 g" " merken, dass diese Abbreviatur auf einem radirteu 
Blatte des Grafen Pietro Rotari stehe. Es stellt die Erziehung des 
Jupiter vor, oder die Corybantcn, welche ihm die Milch der Almathea 
reichen. Links unten: C. Cig. Pinwit, rechts das Zeichen des Radirers. 
Quer Oval, H. 5 Z. 8 L. Br. 2 Z. 9 L. 
2407. Christoph Uarl Kretschmann, Maler und Kupferstecher, 
lebte um 1667-1680 in Nürnberg. Sein 
. Monogramm kommt bei Brulliot I. No.1161 
R {eo wsz und in M. de Laborde's Histoire de la gravure 
en maniere noire p. 266 vor, es fand aber bei diesen Schriftstellern 
keine Lösung. Diese geben wir unten unter den Initialien CCK., wo 
auch ein Schwarzknnstblatt dieses Meisters beschrieben ist. Das obige 
Zeichen findet man ebenfalls auf einem solchen. Es enthält das Bild- 
niss des Unschlittschreibers Georg Clemens Kretschmann in Nürnberg, 
wahrscheinlich des Vaters unsers Künstlers. In halber Figur mit 
Hängperücke ist er hinter einer Balustrade vorgestellt:  
Gloria Cultarum Karum quem fecerat arlium, 
Hunc merito gnatus 1" NHZzog arte colit. 
Unter diesen Versen ist das Monogramm eingestochen. H. 9 Z. 
Br. 6 Z. 6 L. 
2408. Christoph um Kretschmann, Maler und Kupferstecher, 
war um 1667_l680 in Nürnberg thatig. Er 
ß  wurde uns durch Herrn J. A. Börner bekannt, 
. welcher in dem Starnmbuche des Wolf Lorenz 
Hopfer eine Zeichnung in schwarzer und weisser 
E Kreide mit der Jahrzahl 1667 vorfand. Sie ent- 
hält eine jugendliche Büste, und ist mit den ersten 
Initialen versehen, Im Register des Stammbuches wird ein G. Carlo 
Cresmann als Zeichner angegeben. Der Künstler heisst aber Kretsch- 
mnnn, Die zweiten Initialen findet man auf einem seltenen Schwarz- 
kunstblatte mit dem Bildnisse des Bürgermeisters Valentin Kötzler in 
Nürnberg in Kniestück mit Pelzrock. Oben steht: Valentinus Kötzler 
Doctor et Reipubl. Norib. Cons. Nut. 1499. Denat. 1564. Unten sind 
vier lateinische Verse: CutJus, Nobilium. Cerae etc. In der Mitte 
nach rechts steht das Zeichen. H. 7 Z. 9 L. Br. 5 Z. 4 L. 
Ein anderes Blatt dieses Meisters ist oben unter dem Monogremme 
CGK. N0. 2407 beschrieben. 
2499. Unbekannter Goldschmied, welcher in Nürnberg arbeitete. 
Das gegebene Zeichen trägt nach Börner ein 
leidlich gezeichnetes, wenig schattirtes Blatt, 
M?  nA welches einen Strauss von drei Blumen ent- 
 hält. H. 2 Z. 1 L. Br. 2 Z. 
Platten dieser Art wurden in der Lade niedergelegt, als Probe der 
Fähigkeit im Graviren.
        

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