Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1556200
1002 
CCH. 
2400 
2404. 
habe überzeugen können. Um möglicher Weise in's Klare zu kommen, 
haben wir unter dem Namen BARTA- No. 168i das gegebene Zei- 
chen beigefügt, weil sich da Gelegenheit bot, über Cima da Oonegliano 
ausführlich zu handeln. Von irgend einem Bilde mit diesem Mono- 
gramme haben wir keine Kunde, doch wird sich aus dem, was unter 
BARTA- gesagt ist, vielleicht erkennen lassen, ob die Gemälde mit 
dem gegebenen Monogramme von Cima herrühren können. 
240i]. Charles Ghevalier, Maler und Zeichner zu Paris, arbeitete 
C CH um 1830 für die xylographische Anstalt von Aiidrcw, Best und 
  Leloir. Er fertigte Zeichnungen zur Illustration verschiedener 
Werke. Die gegebenen Buchstaben findet man auf Blättern des 
Magazin pittoresque. Paris 1838. 
2401. UOtIIGIiS Gorneliszen von Harlem, ein von G. van Mander 
gepriesener Maler, fand oben unter 
dem Monogramme N0. 2366 eine aus- 
. _ führliche Stelle, und somit ist hier nur 
zu bemerken, dass die gegebenen Ini- 
tialen aufeinigen historischen Gemälden 
sich iinden. Sie sind in den Nieder- 
landen zerstreut, und nur wenige im Auslande zu ünden. Im Museum 
zu Madrid wird ihm ein mit CCH 1594 bezeichnetes Bild zugeschrie- 
ben, welches den Götterratli vorstellt, in welchem Apollo zum Hirten 
des Admetos vernrtheilt wird. Es_1st auf Holz gemalt. IF, 7 Z. hoch, 
und 3 F. 6 Z. breit. Auch Bildnisse sind mit (ICH. bezeichnet. In 
den Häusern vornehmer Familien zu Amsterdam, Leyden,_Harlem und 
Middelburg waren früher viele Werke von diesem Meister, da er 
fruchtbaren Geistes war, und den Anforderungen der Zeit in hohem 
Grade entsprach. 
 G. G, llenderson, Zeichner und Maler, wurde um_i80_0 zu 
London geboren, und entwickelte ein eigen- 
C C H Md thümliches Talent. Er pflegte das humo- 
' ' ' , - ristische Genre, und leistete namentlich in 
Charakterbildern Ausgezeichnetes, da bei der karrikirten Auffassung 
derselben zugleich auch die sprechendste Wahrheit sich geltend macht. 
Ganci lithographirte eine Folge solcher Bilder unter dem Titel: 
Sketches of Chamcter. London 1828. Sie erschienen in Heften zu 
sechs Blättern in kl. fol. Der Zeichner ist durch die Initialen C. C. H. 
angedeutet. 
2493. 6. Ghi-istensen, Medailleunin Copenhagen, zeichnete auch 
C_ CHR. C. C. Man findet wahrscheinlich nur Munzgeprage mit diesen 
Buchstaben. Der Künstler starb zu Copenhagen 1845. 
2404. Charles Ghasselat, Zeichner und Maler, geb. zu Paris 
1782, war Schüler seines Vaters, des Miniaturmalers C. Chas- 
CCHT selat, und bildete sich dann unter Vincent in der Historien- 
malerei aus. Die Gemälde machen aber den geringeren Th_eil 
seiner Werke. Als Zeichner der königlichen Feste und (Zeremonien 
war er in anderer Weise beschiiftiget, und besonders lieferte er Zeich- 
nungen zur Illustration der Werke von Voltaire, Itacine, Moliere etc. 
Dann malte er auch viele Bilder in Aquarell, theils romantische Yor- 
stellungen, theils Scenen aus dem Volksleben. _Den Stoff boten ihm 
die Oeuvres des jennes femmes par M. de Bouilly, Mme. de Steel's 
Marie de France, u. s. w. Auf Zeichnungen und Aquarellen findet 
man die Initialen seines Namens. Bruilliot II. N0. 355 gibt sie in 
obiger Form.  Chasselat starb um 1840.
        

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