Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1556176
CGA 
CCF. 
2391 
2394. 
999 
2) Die Himmelfahrt Christi, reiche Composition eines Monogram- 
misten H M L, welcher Girolamo Muziano seyn soll. Links unten ist 
die Abbreviatur mit 1586, und im Rande steht: Ascendisti In Allum. 
Cepisti Captivitatem etc. H. 16 Z. 3 L. Br. 12 Z. 
Im ersten Drucke mit der Adresse: Columbus (Palumbus 2) formis. 
im zweiten mit dem Beisatze: Gaspar Alberlus Successor. 
3) Die Schmerzensmutter, stehende Figur en face. Im Rande: 
Stabat Maler D0l0r0sa-, links die Abbreviatur des Namens. H. 3 Z. 
8L. Br.2Z.7L. 
2391. Ph. 0. A. de Tubieres, Uomte de Ftäyluahund Ghagles Alu- 
x toine G0 e ezeic neten au solc e 
C Carolusque 0' sculpserlunL Weise zywliei radirte Blätter, welche 
Robert-Dumesnil, P. gr. fr. II. p. 233. N0. 29 u. 30, beschreibt. Ueber den 
ersten dieser Meister haben wir unter Cx, und über letzteren unter 0.0. 
sculpsit gehandelt. Die betreffenden Blätter sind folgenden Inhalts: 
1) [R. D. 29.] Zeichnung zu einem Grabmale mit liegender Figur 
und mit Basreliefs am Piedestal. Rechts unten: MichelAnge Jn., links: 
CX Carol-usque sculpserunt. In der Mitte: Cab. du Boy. H. 13 Z. 9 L. 
Br. 8 Z. 9 L. 
2) [R. D. 30.] Attila zu Pferd vor Rom, wie er durch die Er- 
scheinung der Apostelfürsten erschreckt wird. Unten links: Raphael 
wllrbin Jn., in der Mitte: Cabinet du ltoy, rechts die obige Bezeich- 
nung. H. 13 Z. 6 L. Br. 22 Z. 
 Die Zeichnungen, nach welchen diese Blätter radirt sind, befinden 
SlCh im Pariser Museum. Ch. Coypel war als erster Hofmaler auch 
Inspektor des Cabinet du Roy. 
 Olillldß 6011181 Duysend oder Dusend, Kupferstecher, war 
C-  um 1630 zu Leyden thätig. Er stach mit grosser Reinheit 
Titelblätter, meistens für den Verlag der Elzevir. Obige Buch- 
staben findet man auf dem Titelblatte zu Emmii Graecorum Respublica. 
Lugduni, Elzevir 1632. Auf andern Blättern steht der Name, wie auf 
jenem zu Gryllius de Bosporo Tracio. Lugduni, Elzevir 1632. 
2393. Giuiio Gesare Fellini, Maler von Bologna, war Schüler 
n]. von Gabriel Ferantini und Annibale Cnrracci, so wie sein Bru- 
der Marc Antonio. Beide Künstler hatten als Decorationsmaler 
m Ruf, Cesare piiegte aber auch das Fach der Historie. Er malte 
die geschichtlichen Scenen und die Figuren an den Friesen. Gemälde 
dieser Art, und auch Zeichnungen sind mit dem gegebenen Monogramme 
bezeichnet. Man findet es daher auch auf Kupferstichen und Holz- 
Schnitten, welche G. B. Coriolano u. A. nach seinen Zeichnungen be- 
kannt machten. G. C. Fellini starb 1656.  
2394. Gamillus Gongius soll nach der gewöhnlichen Annahme 
eeF der Träger dieses Zeichens seyn, wir müssen aber die Richtig- 
keit derselben vollkommen in Abrede stellen. C. Congio soll um 
1604 in Rom geboren worden seyn, allein die Kupferstiche mit dem 
gegebenen Monogramme stammen aus einer viel früheren Zeit, und 
sind nach älteren Bildern gefertiget. Man findet das Zeichen auf den 
Bilduissen des Königs Johann von Portugal, und seines Sohnes, des 
Prinzen Emanuel. Die Unterschrift des ersteren lautet: Johannes Bea: 
Porlugalliae Arabiae Indiae Et Africae. Das Brustbild ist in Oval, und 
um dieses geht eine Bordure von Arabesken. Eine ähnliche Ein- 
fassung hat auch das Bildniss des Prinzen Emanuel, 4. 
Diese beiden Blätter erschienen zu Venedig im Verlage des Nic- 
colo Nelli um 1565  1570, und somit können sie von Congius nicht 
68:"
        

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