Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1556070
2365. 
989 
19) 4. Die Sonne, als König, mit Scepter und Schild. Zu seinen 
Füssen ist der Löwe, links oben das Zeichen des Zodiacus und das 
Wort SOL, und unten auf einem Täfelchcn das Moncgramm des 
Künstlers.  
20) 5. Venus mit Pfeil und flannnendem Herzen. Zu ihren 
Füssen bemerkt man den Stier und die Waage, links oben ist dcr 
Name VENVS mit dem chemischen Zeichen, und das Monogramm 
des Stechers. 
21) 6. Merkur mit dem Schlangenstahe. Links zu seinen Fiissen 
sind die Zwillinge, rechts die Jungfrau. Der Name MERCVRIVS, 
und das chemische Zeichen sind links oben eingestochen, und rechts 
das Monogramm. 
22) 7. Der Mond, als Diana mit der Lanze. Zu ihren Füssen 
ist der Krebs, links oben steht: LVNA, und das chemische Zeichen, 
und rechts unten das Monogramm des Stecher-s. 
23) [B. N0. 11] Die drei Brüder, welche mit Pfeilen nach der 
Leiche ihres Vaters schiessen, Cornposition von sechs Figuren, nach 
einer alten, auch von deutschen Meistern künstlerisch behandelten 
Sage. Es galt die Erbschaft, welche nach dem Ansspruche des 
Fürsten, der in Mitte des Blattes sitzt, demjenigen zufallen sollte, 
dessen Pfeil das Herz des Vaters durchbohren würde. Zwei Männer 
schossen nach der an eine Säule gebundenen Leiche, der dritte aber 
weigerte sich, da er als wirklicher Sohn die Pietät nicht verletzen 
wollte. Die beiden anderen waren Betrüger, und entlarvten sich 
durch ihre That selbst. Im Grunde des Blattes sind verschiedene 
Gebäude und Colonnaden römischen Styls. Rechts unten bemerkt 
man das Monogramm, und im Rande steht: Tr-icm Fratrvm Prophana 
Hystoria Qvi Patrem Svvm Exhumari Curarcnt. Links ist der Beisatz: 
Lugd. BA. H. 8 Z. u. 4 L. Band. Br. 11 Z. 8 L.  
24) Eine Schlacht zwischen Männern zu Fuss und zu Pferd. 
In Mitte des Grundes bemerkt man vier Trompeter. Links unten 
steht das Zeichen, darunter sind die Buchstaben IF, und die letzte 
Zeile bildet die Abbreviatur: Lugd. BA. H. 5 Z. 10 L. Br. SZ. lL. 
25) Ansicht eines Palastes nach cerinthischer Ordnung, gegenüber 
einer Gallerie mit Arkaden. Diese Gebäude sind durch eine Triumph- 
pforte vYerbunden, durch welche man in einen Hof sieht, wo die 
Facade einer Basilica sich zeigt. Gegenseitige Copie eines Blattes, 
welches Ottley dem Marc-Anton zuschreibt, und in der Mitte oben 
die Aufschrift hat: BRAMANTI. ARCHITECTI. OPVS. In der Cepie 
fehlen diese Worte, und sie tragt auch das Monogramin des Stecbers 
nicht. H. 9 Z. 3 L. Br. 13 Z. 8 L. 
2G) Zeichnung zu einer Schale mit Deckel. Sie ruht auf einer 
Gruppe von drei weiblichen Figuren, deren Arme in Lorbeerzweige 
ausgehen, während die Fiisse in Wurzeln enden. Auf dem Deckel 
ist Silen angebracht, über dessen Kopf zwei Bacchanten eine Vase 
halten. Diese Gruppe steht auf Trauben im Kerbe, und zu den 
Seiten derselben spielen zwei Satyre mit Reptilien. Am Bauche der 
Schale steht das Monogramm, und links unten: Lugd. BA. Il. 9 Z. 
7 L. B125 Z. 9 L. 
Im ersten Drucke ist der Bauch der Schale glatt, im zweiten 
cannelirt. Ueber vier Gannelüren sind abwechslungsweise einfache 
und doppelte Rosen. 
27) Das Wappen mit dem römischen Alphabet in einer Linie. 
Zwei Amoretten halten Laubwerk und einen Oartouche, aus welchem
        

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