Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - CF
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1545733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1555873
2315. 
969 
19) Der grosse Triumph des Bacchus und des Silen, äusserst 
reiche und witzige Composition von Giulio Romano, 1543. In zwei 
Blättern, welche einen Fries bilden, s. gr. roy. qu. fol. 
20) Neptun an der Spitze von Sceungeheuern von verschiedenen 
und bizarren Formen. Unten rechts in der Ecke ist das Zeichen mit 
der Jahrzahl 1548. In zwei Blättern, welche einen Fries bilden. 
H.5Z.2L. Br.36Z,9L. 
21) Der Sturz der Giganten, oder die Titanen, welche gegen die 
Götter des Olympus anstürmen. Jupiter's Blitze schleudern sie in den 
Tartarus. Nach Giulio Romano. Oben rechts in der Ecke ist das 
Monogramm. H. 10 Z. 7 L. Br. 14 Z. 6 L. 
22) Die Klugheit und die Gerechtigkeit neben einander sitzend, 
erstere links mit der Schlange um den Arm. Gutes und seltenes Blatt 
mit dem Monograrnme und der Jahrzahl 1537, kl. fol. 
23) Die Stärke, eine nackte männliche Figur am Ufer des Flusses 
sitzend mit dem Füllhorn in der Rechten. Er trägt einen Kranz von 
Blättern und Früchten auf dem Haupte. Im Grunde sieht man einen 
Circus und einen Thurm. Rechts oben das Monogramm mit 
1546, kl. fol. 
24) Die Eifersucht, mythologisch-allegorische Darstellung. Oben 
gegen rechts sitzt Jupiter mit einem nackten Knaben im Schoosse auf 
Wolken von Amoretten umgeben. Unten reitet ein nackter Mann auf 
einem bekrönten Ungeheuer, und zwei Satyre giessen Wasser über sein 
Haupt. Im Vorgrunde entwickelt sich eine höllische Vision von Flam- 
men, Schlangen und Spuckgestalten. Links nach unten ist das Zeichen 
mit der Jahrzahl 1547, gr. fol. 
Dieses Blatt, vielleicht eine Composition des Jeronymus Bosche, 
gehört zu den Hauptwerkeil des Meisters. 
25) Der Tod überrascht einen Mönch, welcher mit dem Sacke 
nach rechts hin flüchtet. Oben am Mauerwerk unweit des-Capitäls 
der Säule das Zeichen. H. 2 Z. 4 L. Br. 1 Z. 9 L. 
Dieses Blatt ist sehr gut in der Weise der deutschen Klein- 
meister gestochen. 
26) Die Hochzeitstänzer, Folge von 13 Blättern, jedes mit dem 
Monogramme. In der Weise der Kleinmeister schön gestochen. 
1. Die Brnutgäste an der Tafel bei Musik. H. 1 Z. 11 L. 
Br. 2 Z. 11 L. 
2-13. Die Tänzer, meistens je zwei Figuren auf einem 
Blatte. H. l Z. 11 L. Br. l Z. 5 L. 
Die späteren Abdrücke stechen von den alten, kräftigen stark ab, 
indem die Platten bereits abgenützt waren. 
27) Eine Folge von 6 Blättern mit Ringern, Fechtern und anderen 
Figuren. Mit dem Monogramme und der Jahrzahl 1549, kl. fol. 
28) Das Brustbild eines Mannes mit einem langen Kinnbart und 
kurzen Haaren, nach rechts. Er trägt ein faltiges Gewand. Rechts 
unten ist das Monogramm, H. 1 Z. 7 L. Br. 1 Z. 4 L. 
Holzschnitt. 
29) Allegorische Darstellung auf die dämonische Einwirkung zu 
Verbrechen und Lastern. In der Mitte erhebt sich ein Berg, auf 
welchem Dämonen die Menschen anlocken, und in Bildern um den 
Berg sind die Strafen der Lasterhaften vorgeführt. Dieses sehr grosse 
Blatt ist mit dem Monogramme versehen.
        

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